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inberlinwohnen.de: So nutzt du Wohnungsfinder, Konto und Suchprofil

inberlinwohnen.de ist das gemeinsame Wohnungsportal der sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften Berlins und der Berlinovo — zusammen sieben Unternehmen: berlinovo, degewo, GESOBAU, Gewobag, HOWOGE, STADT UND LAND und WBM. Betrieben wird es laut Impressum vom BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V. Die Nutzung ist kostenlos, und für die Wohnungssuche brauchst du nicht einmal ein Konto.

Das Wichtigste vorweg: Auf inberlinwohnen findest du die Angebote, beworben wird aber woanders. Jedes Inserat führt dich zur Website des Unternehmens, dem die Wohnung gehört — dort fragst du an. Dieser Ratgeber zeigt, wie der Wohnungsfinder funktioniert, was Konto und Suchprofil können, wie es mit Benachrichtigungen und einer App aussieht und was du für die Bewerbung brauchst.

Kein Konto nötig, keine Provision — und beworben wird bei der Gesellschaft, nicht auf dem Portal.

Was du auf inberlinwohnen machen kannst — und was nicht

Funktion Ohne Konto Mit Konto
Wohnungsfinder durchsuchen und filtern ja ja
Suche als Suchprofil speichern nein ja
Wohnungstauschportal nein nur für verifizierte Hauptmieter:innen der sieben
Auf eine Wohnung bewerben auf der Seite der Gesellschaft auf der Seite der Gesellschaft

Grundlage sind die Nutzungsbedingungen: Der Wohnungsfinder „erfordert keine Registrierung“, der persönliche Wohnungsfinder dagegen schon. Außerdem stellt der BBU dort klar, dass über das Portal selbst keine Verträge zu den eingestellten Wohnungen zustande kommen.

So funktioniert der Wohnungsfinder

Im Wohnungsfinder kannst du deine Suche ziemlich genau eingrenzen:

  • Bezirk: alle zwölf Berliner Bezirke, auch mehrere gleichzeitig
  • Kaltmiete, Wohnfläche, Zimmer und Etage: jeweils mit Mindest- und Höchstwert
  • Wohnberechtigungsschein: „alle Angebote“, „WBS erforderlich“ oder „WBS nicht erforderlich“
  • Gesellschaft: alle sieben oder nur die Wohnungen eines Unternehmens
  • Ausstattung: etwa Balkon oder Garten, Aufzug, barrierefrei, Keller, Badewanne oder Dusche, dazu die Heizungsart
  • Wohnungstyp und Baujahr: zum Beispiel Seniorenwohnung, Dachgeschoss oder Maisonette

Die Ergebnisse lassen sich als Liste oder in Blöcken anzeigen und nach Datum, Miete, Zimmern oder Größe sortieren. Am 23. Oktober 2026 zeigte der Wohnungsfinder bei uns 475 Angebote.

Die Karten nennen Adresse, Kaltmiete, Nebenkosten und Gesamtmiete, Bezugstermin, das Datum „Eingestellt am“, die WBS-Pflicht, Etage, Baujahr, Heizung und Energiekennwerte. Der Button „Alle Details“ öffnet das Exposé auf der Website der Wohnungsbaugesellschaft — dort stehen die vollständige Beschreibung und das Anfrageformular.

Kurztext und WBS-Feld zusammen lesen

Schau dir neben dem WBS-Feld auch den Kurztext an. Bei unserem Abruf standen dort Hinweise wie „Mit WBS-berechtigtem Einkommen“ oder „Einkommensgrenzen beachten“, obwohl im Datenfeld „WBS: nicht erforderlich“ stand. Das passt zu dem, was das Portal zur Wohnungsvergabe schreibt: Auch bei nicht geförderten Wohnungen werden in solchen Fällen Einkommensgrenzen geprüft, ein WBS ist dafür aber „nicht in jedem Fall erforderlich“. Erfüllst du die Bedingung im Kurztext nicht, sparst du dir die Anfrage.

Login, Registrieren und Suchprofil

Für ein Konto gibst du auf der Registrierungsseite Geschlecht, Vor- und Nachname und zweimal deine E-Mail-Adresse an und stimmst den Nutzungsbedingungen zu. Angemeldet wirst du über die Login-Seite mit E-Mail-Adresse und Passwort (dort gibt es auch „Passwort vergessen?“). Danach kannst du den persönlichen Wohnungsfinder einrichten:

  1. Einloggen und auf „Persönlicher Wohnungsfinder“ klicken.
  2. Über das Lupensymbol deine Suchkriterien festlegen.
  3. Den Schalter „Als mein Suchprofil speichern“ auf „Ja“ stellen und „Wohnung suchen“ klicken.

Beim nächsten Besuch siehst du dann vorgefiltert nur die Angebote, die zu deinem Suchprofil passen und aktuell verfügbar sind. Mit „Eingeloggt bleiben“ beim Login sparst du dir die erneute Anmeldung.

Wichtig für Gelegenheitsnutzer: Laut Nutzungsbedingungen werden Konten, die länger als 90 Tage nicht genutzt wurden, automatisch gelöscht. Vorher bekommst du eine Hinweis-Mail; reagierst du innerhalb von sieben Tagen nicht, ist das Konto weg — samt gespeichertem Suchprofil.

Gibt es eine Benachrichtigung bei neuen Wohnungen?

Für Mietangebote beschreibt das Portal auf seinen Hilfeseiten und in den Nutzungsbedingungen nach unserem Stand (Oktober 2026) keine E-Mail- oder Push-Benachrichtigung. Das gespeicherte Suchprofil filtert die Angebote, wenn du die Seite öffnest; einen Hinweis auf neue Treffer per Mail erwähnt die Beschreibung nicht.

Einen E-Mail-„Hinweisservice“ beschreibt das Portal nur für das Wohnungstauschportal (siehe unten), also für Menschen, die schon bei einer der sieben Gesellschaften wohnen. Für alle anderen gilt, was das Portal selbst empfiehlt: „regelmäßig die Angebote zu prüfen und Ihre Unterlagen vollständig bereitzuhalten“. Ein Hilfsmittel dafür ist die Sortierung „neueste zuerst“ zusammen mit dem Feld „Eingestellt am“.

Gibt es eine inberlinwohnen-App?

Eine eigene App von inberlinwohnen haben wir in den Stores nicht gefunden (Stand Oktober 2026): Eine Suche nach „inberlinwohnen“ im deutschen App Store und bei Google Play ergab keine App des Portals oder des BBU, und auch die Website verlinkt keine. Der Wohnungsfinder läuft im Browser, also auch auf dem Smartphone.

Einzelne Gesellschaften haben eigene Apps, etwa die HOWOGE für ihre Wohnungen. Apps, die das Angebot aller sieben bündeln, stammen von Dritten. Prüfe bei jeder solchen App, wer dahintersteht — und bewirb dich immer über das Exposé der Gesellschaft.

Wohnungstausch für Mieter der Landeseigenen

Wohnst du schon bei einer der sieben Gesellschaften, kannst du über das Wohnungstauschportal deine Wohnung gegen eine andere vermietete Wohnung der sieben Gesellschaften tauschen, deren Mieter:in ebenfalls tauschen möchte. Das Besondere: Die Nettokaltmieten beider Wohnungen bleiben unverändert. Voraussetzungen:

  • Du bist Hauptmieter:in einer Wohnung der sieben Landeseigenen.
  • Dein Mietvertrag ist nicht gekündigt.
  • Bei deiner Gesellschaft ist deine E-Mail-Adresse hinterlegt.

Zur Verifizierung gibst du Namen, Mietvertragsnummer, Mietbeginn und diese E-Mail-Adresse an. Passende Tauschangebote legst du auf eine Merkliste, über „Tausch anregen“ nimmst du Kontakt auf, und mit dem Hinweisservice bekommst du eine E-Mail, sobald eine passende Tauschwohnung angeboten wird. Den weiteren Ablauf bis zum neuen Mietvertrag begleitet die Gesellschaft. Einen Anspruch auf einen Tausch gibt es nicht, und höhere Abschläge für Heizung und Warmwasser können die Warmmiete trotzdem steigen lassen.

Tipps für deine Bewerbung

  1. WBS prüfen. Viele Angebote der Landeseigenen sind nur mit Wohnberechtigungsschein zu haben. Einkommensgrenzen und Antrag stehen im Ratgeber WBS in Berlin.
  2. Das Auswahlverfahren kennen. Jede Gesellschaft vergibt anders — bei mehreren entscheidet ein Zufallsverfahren, die GESOBAU arbeitet mit begrenzten Besichtigungsterminen. Die Details stehen im Ratgeber Landeseigene Wohnungen in Berlin.
  3. Unterlagen digital bereithalten. Gehaltsnachweise, Mietschuldenfreiheitsbescheinigung, Ausweis und gegebenenfalls WBS solltest du griffbereit haben. Was dazugehört, zeigt die Checkliste für die Wohnungssuche.
  4. Realistisch bleiben. Das Portal schreibt selbst: „Die Nachfrage nach Wohnungen in Berlin ist hoch“ — nicht alle Wünsche können sofort erfüllt werden. Frag bei mehreren passenden Angeboten an.
  5. Auf Betrug achten. Die Landeseigenen vermieten laut inberlinwohnen ausschließlich Wohnungen aus eigenem Bestand und ohne Makler; eine Provision mussten Mieter dort nach eigenen Angaben noch nie zahlen. Wer für eine solche Wohnung vor Vertragsschluss Geld, eine Vermittlungsgebühr oder eine Zahlung für die Besichtigung verlangt, ist kein seriöser Anbieter. Achte nach dem Klick auf „Alle Details“ außerdem darauf, dass du wirklich auf der Website der Gesellschaft landest.

Die Landeseigenen mit dem Immobilien Bot im Blick

inberlinwohnen bündelt die sieben Gesellschaften, aber viele Wohnungen in Berlin stehen auf anderen Portalen. Der Immobilien Bot ist eine unabhängige App und steht in keiner Verbindung zu inberlinwohnen, dem BBU oder den Wohnungsgesellschaften. Er überwacht inberlinwohnen, die Websites der sieben Landeseigenen und die großen Portale rund um die Uhr und schickt dir eine Push-Nachricht, wenn ein neues Inserat zu deinen Kriterien online geht. Gemeldet werden nur neu erscheinende Angebote, nicht der Bestand, der schon online war.

Der WBS-Filter hat drei Stellungen: „Egal“, „Ohne WBS“ und „Nur WBS“. Die WBS-Stufe prüft die App nicht — die liest du im Exposé nach. Für die Anfrage hinterlegst du einmal ein Anschreiben mit Platzhaltern; beim Antippen eines Angebots setzt die App Adresse, Größe und Zimmerzahl ein und kopiert den Text in die Zwischenablage. Abschicken musst du ihn dann über das Formular der jeweiligen Gesellschaft.