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Vorbereitung

Schnell sein ist die halbe Miete.Vorbereitet sein ist die andere.

Wer in Sekunden antwortet und dann erst Unterlagen zusammensucht, ist trotzdem zu spät. Geh diese Liste einmal durch — danach bist du für jede Wohnung startklar.

Deine Bewerbungsmappe

Ein PDF, alles drin, auf dem Handy gespeichert. Pflicht ist nichts davon — aber wer die Unterlagen direkt mitschickt, landet auf dem kürzeren Stapel.

  • AusweiskopiePersonalausweis oder Reisepass, Vorder- und Rückseite. Was für die Vermietung nicht gebraucht wird, darfst du schwärzen.
  • EinkommensnachweiseDie letzten drei Gehaltsabrechnungen. Selbstständig? Steuerbescheid, BWA oder eine Bescheinigung vom Steuerberater.
  • SCHUFA-BonitätsAuskunftDie kostenpflichtige Variante für Vermieter — nicht die kostenlose Datenkopie, die verrät deutlich mehr über dich als nötig. Nicht älter als drei Monate.
  • MieterselbstauskunftAusgefüllt und unterschrieben als PDF. Viele Vermieter nutzen eigene Formulare, aber eine fertige Auskunft zeigt: Du meinst es ernst.
  • MietschuldenfreiheitsbescheinigungVom aktuellen Vermieter. Früh anfragen — manche Hausverwaltungen brauchen dafür Wochen.
  • AnschreibenFünf bis acht Sätze: wer du bist, was du machst, ab wann du einziehen kannst, wie viele Personen einziehen. Kurz schlägt schön.
  • Wohnberechtigungsschein (WBS)Nur für geförderte Wohnungen — dort aber Pflicht. Die Beantragung dauert, also vorher erledigen. Mit WBS kommen Angebote infrage, die für andere gar nicht erst zählen.
  • Bürgschaft oder ArbeitsvertragStudium, Ausbildung, neuer Job, gerade nach Deutschland gezogen? Leg eine Bürgschaft oder den unterschriebenen Arbeitsvertrag gleich bei, bevor jemand danach fragt.

Profi-Tipp: Alles in EIN PDF, benannt nach dem Muster „Bewerbung_Nachname.pdf“, unter 10 MB — in der Cloud und offline auf dem Handy. Dann hängst du es unterwegs in 20 Sekunden an.

Sechs Regeln für den Ernstfall

  • Die ersten Minuten entscheiden

    Auf ein gutes Inserat kommen in Städten wie Berlin, Hamburg oder München schnell mehrere hundert Anfragen. Viele Vermieter laden ein, wer zuerst schreibt — und arbeiten den Rest nie ab.

  • Antworte fertig, nicht neugierig

    „Ist die Wohnung noch frei?“ kostet dich eine ganze Runde. Schreib sofort alles Wichtige: Name, Beruf, Haushaltsgröße, Einzugstermin, Einkommensrahmen — und häng die Mappe an.

  • Sei erreichbar

    Telefonnummer ins Anschreiben, Push und Klingelton an. Viele Vermieter rufen an, statt zu schreiben. Wer zweimal nicht rangeht, ist raus.

  • Besichtigung: vorbereitet auftreten

    Pünktlich, gepflegt, Mappe ausgedruckt dabei. Zwei, drei echte Fragen — Nebenkosten, Heizung, geplante Sanierungen — zeigen Interesse. Und sag am Ende klar, dass du die Wohnung willst.

  • Kein Geld vor dem Mietvertrag

    Seriöse Vermieter verlangen keine Kaution, keine Reservierungs- und keine Schlüsselgebühr im Voraus. „Ich bin im Ausland und schicke dir den Schlüssel“ ist immer Betrug. Erst Wohnung sehen, dann Vertrag, dann Geld.

  • Du musst nicht alles beantworten

    Fragen nach Kinderwunsch, Schwangerschaft, Religion, Partei oder Vorstrafen sind unzulässig. Darauf darfst du falsch antworten, ohne dass dir das später im Mietverhältnis schadet.

Diese Übersicht ist eine Hilfestellung, keine Rechtsberatung. Welche Unterlagen verlangt werden, entscheidet jeder Vermieter selbst.

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Bewerbung

Dein Anschreiben liegt schon fertig in der App.

Hinterleg dein Bewerbungsschreiben ein einziges Mal — mit Platzhaltern für Adresse, Größe, Zimmerzahl und Preis. Tippst du später ein Angebot an, füllt die App die Platzhalter mit den echten Daten des Inserats und legt den fertigen Text in die Zwischenablage.

  • Einmal schreiben, für jedes Angebot wiederverwenden
  • Platzhalter füllen sich automatisch mit den Daten des Inserats
  • Fertiger Text in der Zwischenablage — direkt aus der Push-Benachrichtigung heraus

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