Ja, Berlin ist teuer geworden. Machen wir uns nichts vor: Die Zeiten, in denen du die Hauptstadt als spottbilliges Paradies für Kreative und Lebenskünstler kanntest, sind endgültig Geschichte. Die Mieten und Lebenshaltungskosten sind in den letzten Jahren regelrecht explodiert.

Trotzdem, und das ist die gute Nachricht, ist Berlin im direkten Vergleich mit anderen deutschen Schwergewichten wie München oder Hamburg oft immer noch die etwas günstigere Wahl.

Ein schneller Überblick über Berlins Kosten

Du spielst also mit dem Gedanken, nach Berlin zu ziehen, und fragst dich, was das monatlich wirklich bedeutet? Lass uns das mal grob aufdröseln, bevor wir in die Details gehen.

Der mit Abstand größte Brocken ist natürlich die Miete samt Nebenkosten. Danach kommen die Ausgaben für Essen, Mobilität und natürlich alles, was das Leben schön macht – also Freizeit und Kultur. Logisch, dass dein monatliches Budget komplett anders aussieht, je nachdem, ob du als Student im WG-Zimmer, als Single in der eigenen Bude oder mit der ganzen Familie anrückst.

Um dir ein Gefühl für die Zahlen zu geben, haben wir mal drei typische Szenarien durchgespielt. Das sind natürlich nur grobe Schätzwerte, aber sie geben dir eine gute erste Orientierung. Einen tieferen Einblick, wie sich die Wohnungspreise zusammensetzen, bekommst du übrigens in unserem Artikel darüber, was eine Wohnung in Berlin wirklich kostet.

Monatliche Beispielbudgets für das Leben in Berlin

Die folgende Tabelle gibt dir eine grobe Schätzung der monatlichen Ausgaben für verschiedene Lebenssituationen. So bekommst du schnell einen Überblick, was auf dich zukommen könnte.

Ausgabenposten Student im WG-Zimmer Single in 2-Zimmer-Wohnung Familie (4 Pers.) in 4-Zimmer-Wohnung
Miete & Nebenkosten 500 € – 700 € 1.000 € – 1.400 € 1.800 € – 2.500 €
Lebensmittel & Haushalt 250 € – 350 € 350 € – 450 € 700 € – 900 €
Transport (ÖPNV) 49 € 49 € 98 € (2 Erwachsene)
Freizeit & Sonstiges 150 € – 250 € 300 € – 500 € 400 € – 600 €
Gesamtkosten (ca.) 949 € – 1.349 € 1.699 € – 2.399 € 2.998 € – 4.098 €

Du siehst also: Die Frage „Ist Berlin teuer?“ lässt sich am besten mit „Kommt ganz drauf an!“ beantworten. Dein persönlicher Lebensstil, deine Ansprüche an die Wohnung und natürlich der Kiez, in dem du landest, entscheiden am Ende darüber, was monatlich auf deinem Kontoauszug steht.

Was kostet die Miete in Berlin wirklich?

Ganz klar: Wenn du wissen willst, wie teuer Berlin ist, musst du dir zuerst die Mieten anschauen. Das ist mit Abstand der größte Brocken, der jeden Monat von deinem Konto abgeht. Der Wohnungsmarkt ist super angespannt – das ist kein Geheimnis. Aber was heißt das konkret für dich, wenn du eine Wohnung mieten möchtest?

Die hohen Preise sind ja nicht vom Himmel gefallen. Berlin hat sich in den letzten Jahren von einer ziemlich günstigen Mieterstadt zu einem der härtesten Wohnungsmärkte in Deutschland entwickelt.

Allein zwischen 2018 und 2024 sind die Mieten für Bestandswohnungen um krasse 35 Prozent nach oben geschossen – von 11,60 Euro auf 15,68 Euro pro Quadratmeter. Bei Neubauten war der Anstieg mit 57 Prozent sogar noch heftiger. Zwar hat sich der Anstieg seit 2024 etwas verlangsamt, aber günstig ist anders.

Altbau-Charme oder moderner Neubau? Eine Preisfrage

Bei der Wohnungssuche wirst du schnell merken, dass es einen riesigen Unterschied macht, ob du dir einen Altbau oder einen Neubau anschaust:

  • Altbau (Bestandswohnungen): Hier hast du die Chance auf einen alten, günstigeren Mietvertrag. Oft greift hier auch die Mietpreisbremse. Das macht diese Wohnungen begehrt, aber auch extrem schwer zu bekommen. Der Wettbewerb ist mörderisch.
  • Neubau: Alles, was nach 2014 gebaut wurde, ist von der Mietpreisbremse ausgenommen. Die Vermieter können hier also deutlich mehr verlangen. Das macht Neubauwohnungen teurer, aber manchmal sind sie dadurch auch schneller verfügbar.

Du stehst also vor der Wahl: Versuchst du dein Glück bei einem charmanten, potenziell günstigeren Altbau oder nimmst du lieber die moderne Ausstattung und bessere Verfügbarkeit eines teureren Neubaus in Kauf? Falls du tiefer einsteigen willst, wie sich die Preise pro Quadratmeter in Berlin zusammensetzen, haben wir das für dich mal genau aufgedröselt.

Die Grafik hier zeigt ganz gut, wie das Budget für verschiedene Leute – vom Studi bis zur Familie – in Berlin so aussieht.

Balkendiagramm zum Berliner Budget für Studenten, Singles und Familien, aufgeteilt nach Miete, Lebenshaltung und Freizeit.

Man sieht sofort: Die Miete frisst immer den größten Teil vom Kuchen. An dieser Schraube musst du also drehen, wenn du deine monatlichen Kosten im Griff haben willst.

Wo es noch bezahlbare Ecken gibt

Der zweite große Hebel ist natürlich die Lage. Die Preisunterschiede zwischen den Bezirken sind enorm. In hippen Gegenden wie Mitte oder Charlottenburg bist du schnell bei fast 20 Euro pro Quadratmeter. In den Randbezirken wie Marzahn-Hellersdorf findest du dagegen noch Wohnungen für um die 11,90 Euro.

Sei flexibel bei der Bezirkswahl! Das ist der beste Tipp, den ich dir geben kann. Oft machen ein paar S-Bahn-Stationen weiter raus schon einen riesigen Unterschied auf dem Konto.

Genau hier liegt deine Chance. Wenn du bereit bist, auch mal etwas außerhalb der typischen Trend-Kieze zu suchen, kannst du richtig Geld sparen. Und die Anbindung ist in Berlin ja fast überall top. Eine kluge, strategische Suche ist hier wirklich alles.

Der Traum vom Eigenheim in Berlin

Mal ehrlich, wer hat nicht schon mal davon geträumt, in Berlin ein eigenes Haus zu kaufen oder eine Wohnung zu besitzen? Der Gedanke hat was, keine Frage. Aber was früher mal ein Geheimtipp war, ist heute ein echtes Abenteuer geworden. Berlin hat sich in den letzten Jahren zu einem der teuersten Pflaster in ganz Deutschland gemausert.

Lange Zeit kannten die Preise hier nur eine Richtung: steil nach oben. Die riesige Nachfrage, super niedrige Zinsen und Berlins Ruf als coole, pulsierende Metropole haben den Markt ordentlich angeheizt. Doch diese wilde Party scheint jetzt erstmal vorbei zu sein. Der Wind hat sich gedreht, und das bringt für Käufer wie dich neue Chancen, aber auch neue Hürden mit sich.

Wie sieht's aktuell auf dem Kaufmarkt aus?

Nach Jahren, in denen die Preise förmlich explodiert sind, ist auf dem Berliner Immobilienmarkt spürbar Ruhe eingekehrt. Die Zeiten, in denen die Preise jedes Jahr zweistellig zulegten, sind vorerst Geschichte. Gestiegene Zinsen bedeuten, dass sich weniger Leute einen dicken Kredit leisten können – und das hat die Nachfrage und letztlich auch die Preise etwas ausgebremst.

Was heißt das für dich? Ganz einfach: Der Markt ist nicht mehr ganz so verrückt und unberechenbar. Du musst nicht mehr panisch befürchten, dass dir die Preise davonlaufen, während du noch deine Finanzierung klärst. Die Verhandlungsposition für Käufer hat sich dadurch leicht verbessert, auch wenn man fairerweise sagen muss: Günstig ist Berlin immer noch nicht.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt ein gemischtes Bild: Der durchschnittliche Kaufpreis für eine Eigentumswohnung ist 2026 auf 4.819 Euro pro Quadratmeter geklettert. Das klingt viel, ist aber nur ein winziger Anstieg von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Schaut man auf den Zeitraum zwischen 2017 und 2026, sind die Preise insgesamt um krasse 46,5 Prozent gestiegen. Nach einer kleinen Delle in den Jahren 2023 und 2025 hat sich der Markt jetzt aber stabilisiert. Mehr Details zur Preisentwicklung findest du übrigens in dieser umfassenden Analyse des Berliner Immobilienmarktes auf Immowelt.de.

Lohnt sich der Kauf jetzt für dich?

Ob du den Sprung ins Eigentum wagen solltest, hängt total von deiner persönlichen Situation und deinem Geldbeutel ab.

  • Eigenkapital ist der Schlüssel: Ohne ein ordentliches Polster wird es schwer. Als Faustregel solltest du mindestens 20 % des Kaufpreises plus die Nebenkosten auf der hohen Kante haben, um eine vernünftige Finanzierung zu bekommen.
  • Denk langfristig: Eine Immobilie in Berlin ist kein schnelles Ding, sondern eine Investition für die Zukunft. Wenn du vorhast, die nächsten 10 bis 15 Jahre oder sogar länger hierzubleiben, kann sich der Kauf trotz der hohen Preise auszahlen.
  • Flexibilität oder Sicherheit? Zur Miete wohnen macht dich flexibel. Eine eigene Immobilie gibt dir Sicherheit und ist ein Baustein für deine Altersvorsorge. Du musst abwägen, was dir gerade wichtiger im Leben ist.

Eine Immobilie zu kaufen, ist eine der größten Entscheidungen deines Lebens. Lass dich nicht hetzen! Beobachte den Markt, bring deine Finanzen auf Vordermann und überlege dir den Schritt ganz genau.

Am Ende lässt sich die Frage „Ist Berlin teuer zum Kaufen?“ also mit einem klaren „Ja!“ beantworten. Aber die aktuelle Beruhigung am Markt könnte genau das Zeitfenster sein, auf das du gewartet hast. Mit guter Planung und ein bisschen Glück findest du vielleicht doch noch dein eigenes kleines Stück Berlin.

Berlins Bezirke im Preisvergleich

Ein gelber Ordner mit der Aufschrift 'BEZIRKE IM VERGLEICH' liegt auf einem Holztisch mit einer Karte, Stift und Kaffeetasse.

Wer nach Berlin zieht, zieht eigentlich nicht nur in eine Stadt. Berlin ist vielmehr ein Mosaik aus völlig unterschiedlichen Kiezen, jeder mit seinem eigenen Vibe und – ganz entscheidend – seinem eigenen Preisniveau. Auf die Frage, ist Berlin teuer, gibt es daher nur eine ehrliche Antwort: Kommt ganz drauf an, wo du landest!

Die Lage ist und bleibt der größte Hebel für dein Budget, egal ob du mietest oder kaufst. Die Faustregel ist denkbar einfach: Je weiter du vom Zentrum weggehst, desto mehr Wohnung bekommst du für dein Geld. Während du in den hippen Innenstadtlagen richtig tief in die Tasche greifen musst, kannst du in den Randbezirken echte Schnäppchen finden.

Die teuren Pflaster und die cleveren Alternativen

In Berlin gibt es die üblichen Verdächtigen, wenn es um hohe Preise geht. Die zentralen, schicken Ecken stehen natürlich ganz oben auf der Liste. Aber es gibt auch immer noch bezahlbare Kieze.

  • Die Luxus-Ecken: Bezirke wie Mitte, Prenzlauer Berg und Charlottenburg-Wilmersdorf sind die Klassiker. Hohe Lebensqualität, schicke Altbauten, aber eben auch die höchsten Preise der Stadt.
  • Das bunte Mittelfeld: In Neukölln, Friedrichshain-Kreuzberg oder Tempelhof-Schöneberg tobt das Leben. Hier findest du einen Mix aus Kiez-Kultur und noch (einigermaßen) moderaten Preisen, die allerdings kräftig anziehen.
  • Die Sparfuchs-Optionen: Wenn du wirklich auf dein Budget schauen musst, sind Bezirke wie Marzahn-Hellersdorf, Spandau oder Reinickendorf deine beste Wahl. Hier gibt’s oft die niedrigsten Mieten und Kaufpreise.

Die Unterschiede sind wirklich enorm. Im teuren Mitte zahlst du im Schnitt 7.466 Euro pro Quadratmeter für eine Eigentumswohnung. Dagegen fühlt sich Marzahn-Hellersdorf mit durchschnittlich 3.950 Euro fast schon günstig an.

Wenn du tiefer in die Zahlen eintauchen willst, wirf mal einen Blick auf diese aktuelle Marktanalyse von McMakler. Da siehst du die Preisdynamik der einzelnen Bezirke schwarz auf weiß.

Kaufpreise für Wohnungen in ausgewählten Berliner Bezirken

Die Preise für Eigentumswohnungen zeigen deutlich, wie groß die Spanne in Berlin wirklich ist. Die folgende Tabelle gibt dir einen schnellen Überblick, was dich in den unterschiedlichen Ecken der Stadt erwartet.

Bezirk Durchschnittlicher Kaufpreis pro m² (Bestand) Preisentwicklung (letztes Jahr)
Mitte 7.466 € -4,2 %
Prenzlauer Berg (Pankow) 6.882 € +1,4 %
Friedrichshain-Kreuzberg 6.591 € -1,8 %
Neukölln 5.454 € -3,3 %
Lichtenberg 4.912 € +9,9 %
Marzahn-Hellersdorf 3.950 € -12,9 %

Wie du siehst: Während die Preise in einigen zentralen Lagen leicht nachgeben, ziehen Bezirke wie Lichtenberg kräftig an. Gleichzeitig sind die Preise in Marzahn-Hellersdorf deutlich gesunken, was dort neue Chancen eröffnet.

Wo die Preise klettern und wo sie fallen

Der Wohnungsmarkt schläft nie. Bezirke, die gestern noch als Geheimtipp galten, erleben heute einen Boom, während sich andere stabilisieren oder sogar günstiger werden.

Zuletzt haben vor allem Bezirke wie Lichtenberg (+9,9 %) und Treptow-Köpenick an Wert gewonnen. Die profitieren von ihrer guten Anbindung und der wachsenden Infrastruktur. Im krassen Gegensatz dazu steht Marzahn-Hellersdorf, wo die Preise um fast 13 Prozent gefallen sind. Das ist eine riesige Chance für alle, die bereit sind, für den Traum vom Eigenheim oder einer bezahlbaren Miete ein Stück weiter rauszufahren.

Flexibel bei der Bezirkswahl zu sein, ist dein Joker bei der Wohnungssuche. Ein Kiez, der heute noch unter dem Radar fliegt, kann morgen schon der neue Lieblingsort aller sein.

Eine strategische Suche, die auch die weniger offensichtlichen Bezirke im Blick hat, spart dir nicht nur Tausende von Euro. Sie kann dich auch in eine Gegend bringen, die perfekt zu dir passt – oft mit mehr Grün und weniger Trubel als im lauten Zentrum.

Was in Berlin wirklich auf die Miete draufkommt

Die Miete ist überwiesen – super, der größte Posten ist weg. Aber Moment, das ist leider nur die halbe Miete, im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn du wirklich wissen willst, was das Leben in Berlin kostet, musst du dir auch die ganzen anderen Ausgaben anschauen, die jeden Monat dazukommen. Genau diese „zweite Miete“ und die vielen kleinen Alltagsdinge sind es, die am Ende den Unterschied machen.

Viele, die neu in die Stadt kommen, verschätzen sich da gewaltig und wundern sich am Monatsende, wo das ganze Geld geblieben ist. Deshalb schauen wir uns das jetzt mal ganz genau an, damit du dein Budget für die Hauptstadt realistisch planen kannst.

Die berüchtigte "zweite Miete": Was sind Nebenkosten?

Direkt nach der Kaltmiete kommt der nächste große Brocken: die Nebenkosten. Das ist ein bunter Mix aus Dingen, auf die du kaum Einfluss hast – wie die Grundsteuer oder die Müllabfuhr – und Kosten, die direkt von deinem Verbrauch abhängen.

  • Heizung & Warmwasser: Das ist oft der teuerste Punkt auf der Liste. Je nachdem, wie gut dein Haus gedämmt ist und ob du eher der Typ „T-Shirt im Winter“ bist, landest du hier bei 1,50 € bis 2,50 € pro Quadratmeter.
  • Wasser & Abwasser: Auch hier zählt dein persönlicher Verbrauch. Als Faustregel kannst du aber mal mit 20 € bis 30 € pro Person im Monat rechnen.
  • Strom: Deinen Stromanbieter kannst du zum Glück frei wählen, ein kleiner Preisvergleich lohnt sich also immer. Für einen Single-Haushalt sind 40 € bis 60 € im Monat ein realistischer Wert.

Du fragst dich, was dein Vermieter dir alles in Rechnung stellen darf? Das haben wir für dich in unserem Ratgeber ganz genau aufgeschlüsselt: Welche Nebenkosten der Mieter zahlen muss.

Und was ist mit dem Rest? Die täglichen Ausgaben

Klar, das Leben findet nicht nur in den eigenen vier Wänden statt. Auch die Ausgaben für den Alltag musst du von Anfang an auf dem Schirm haben, auch wenn du hier natürlich viel mehr selbst in der Hand hast.

Kleiner Tipp aus Erfahrung: Es sind die kleinen, täglichen Dinge, die sich läppern. Der Kaffee auf dem Weg zur Arbeit, der Snack zwischendurch – das summiert sich am Ende des Monats schneller, als man denkt.

Plane für die folgenden Bereiche am besten feste Budgets ein:

  • Internet & Handy: Einen soliden Internetvertrag bekommst du schon für ca. 30 € im Monat. Dein Handyvertrag schlägt dann, je nach Datenhunger, noch mal mit 15 € bis 25 € zu Buche.
  • Mobil sein: Für die meisten Berliner ist das Deutschlandticket für 49 € die unkomplizierteste und günstigste Lösung. Damit kommst du kreuz und quer durch die Stadt – und sogar darüber hinaus.
  • Essen & Trinken: Hier kommt es total auf deinen Lebensstil an. Bist du eher der Discounter-Typ oder liebst du frische Produkte vom Wochenmarkt? Als Single solltest du realistischerweise 350 € bis 450 € im Monat für Lebensmittel und Haushaltskram einplanen.

Wenn du all diese Punkte zusammenrechnest, kannst du die Frage „Ist Berlin teuer?“ für dich ganz persönlich und ehrlich beantworten.

Clever sparen, ohne auf das Berlin-Gefühl zu verzichten

Hand hält Smartphone mit Spar-App neben einer Einkaufstasche und einem 'Clever Sparen'-Banner.

Klar, Berlin kann ins Geld gehen. Aber die Stadt ist gleichzeitig auch ein echtes Paradies für Sparfüchse, die wissen, wo man hinschauen muss. Mit ein paar cleveren Kniffen drückst du deine monatlichen Ausgaben spürbar, ohne wirklich das Gefühl zu haben, auf etwas zu verzichten.

Der mit Abstand größte Hebel ist und bleibt die Wohnung. Eine smarte Strategie bei der Suche ist hier Gold wert. Statt dich nur auf die üblichen gehypten Kieze zu fixieren, erweitere einfach mal deinen Suchradius. Du glaubst gar nicht, was zwei S-Bahn-Stationen weiter manchmal für einen Unterschied bei der Miete ausmachen – da sind schnell ein paar Hundert Euro drin.

Sofort umsetzbare Spartipps für den Alltag

Aber auch bei den täglichen Ausgaben schlummert richtig viel Potenzial. Hier sind ein paar einfache, aber echt wirkungsvolle Ideen:

  • Kostenlose Kultur schnappen: Berlin ist vollgepackt mit Gratis-Angeboten. Viele Museen haben an bestimmten Tagen freien Eintritt, im Sommer gibt's unzählige kostenlose Open-Air-Events in den Parks, und ein Spaziergang an der Spree oder durch den Tiergarten kostet sowieso nichts.
  • Lebensmittel clever einkaufen: Schau mal kurz vor Feierabend auf den Wochenmärkten vorbei. Händler geben Obst und Gemüse dann oft supergünstig ab. Apps wie „Too Good To Go“ sind auch genial, um leckeres Essen vor der Tonne zu retten und dabei den Geldbeutel zu schonen.
  • Wohnungssuche anders denken: Halte mal gezielt nach unrenovierten Wohnungen Ausschau. Wenn du bereit bist, selbst ein bisschen was zu machen, lässt sich oft eine deutlich günstigere Miete aushandeln.

Ähnlich wie im Privaten gibt es übrigens auch im Geschäftsleben bewährte Strategien, um Zeit und Kosten zu sparen. Der Trick liegt meistens darin, schlau zu automatisieren und die richtigen Werkzeuge zu nutzen.

Dein größter Vorteil bei der Wohnungssuche ist Tempo. In einem so heißen Markt wie Berlin bekommt oft der den Zuschlag, der als Allererster auf ein neues Inserat reagiert.

Und genau hier kommt der entscheidende Tipp: Lass die Technik für dich arbeiten. Ein Helfer, der den Wohnungsmarkt rund um die Uhr für dich scannt und dich sofort benachrichtigt, ist heute kein Luxus mehr, sondern eine pure Notwendigkeit, um schneller eine Wohnung zu finden. Die meiste Zeit und die meisten Nerven sparst du, wenn du einfach schneller bist als alle anderen.

Häufig gestellte Fragen zu den Kosten in Berlin

Du hast noch Fragen? Klar, wer hat die nicht! Hier kommen die Antworten auf die typischen „Was wäre wenn…“-Fragen, die sich jeder stellt, der mit einem Umzug nach Berlin liebäugelt.

Wie viel Geld braucht man denn nun wirklich zum Leben in Berlin?

Das kommt natürlich total auf dich und deinen Lebensstil an, aber eine grobe Hausnummer können wir dir geben. Als Student im WG-Zimmer solltest du schon mit 1.000 bis 1.200 € pro Monat planen, um entspannt durchzukommen.

Für einen alleinstehenden Berufstätigen mit eigener Wohnung wird’s dann schon mehr. Hier ist ein Budget von 1.800 bis 2.500 € eine realistische Größe, mit der du Miete, Rechnungen und dein Leben gut bezahlen kannst. Familien brauchen natürlich, je nach Größe und Ansprüchen, entsprechend mehr.

Ist Berlin teurer als andere deutsche Großstädte?

Die ewige Frage! Im Vergleich hat Berlin bei den Mieten in den letzten Jahren ordentlich zugelegt. Trotzdem ist es, verglichen mit den absoluten Spitzenreitern wie München oder Hamburg, oft noch einen Ticken günstiger.

Schaut man auf die restlichen Kosten für Essen, Ausgehen oder die BVG, liegt Berlin ziemlich im Mittelfeld der deutschen Metropolen. Kurz gesagt: Ja, Berlin ist eine teure Stadt, aber es geht definitiv noch teurer in Deutschland.

Welcher Bezirk in Berlin ist am günstigsten?

Wenn du aufs Geld schauen musst, dann richte deinen Blick am besten auf die Außenbezirke. Das war schon immer so und ist es auch heute noch.

  • Marzahn-Hellersdorf
  • Spandau
  • Reinickendorf

In diesen Ecken sind die Mieten und Kaufpreise oft deutlich entspannter als in den Szene-Kiezen wie Mitte, Prenzlauer Berg oder Friedrichshain-Kreuzberg.

Lohnt es sich, eine Wohnung in Berlin zu kaufen?

Uff, das ist die Millionen-Euro-Frage und eine sehr persönliche Entscheidung. Die gute Nachricht: Die Zeit der explodierenden Preise scheint erstmal vorbei zu sein, was den Markt ein bisschen kalkulierbarer macht.

Als langfristige Geldanlage in einer Stadt, die einfach nicht aufhört zu wachsen, kann sich ein Kauf aber immer noch lohnen. Am Ende hängt alles von deinem Eigenkapital, deinen Zukunftsplänen und den aktuellen Zinsen ab.


Die Wohnungssuche in Berlin ist ein Marathon, kein Sprint. Der entscheidende Trick ist oft, einfach schneller zu sein als alle anderen. Mit dem Immobilien Bot verpasst du keine Anzeige mehr, da alle Angebote von wichtigen Portalen an einem Ort gesammelt werden. Finde deine Traumwohnung jetzt schneller auf Immobilien-Bot.de.

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