
Du fragst dich, wie hoch ist der quadratmeterpreis in münchen? Machen wir es kurz: Wenn du eine Wohnung kaufen willst, solltest du im Schnitt mit 8.165 € pro Quadratmeter rechnen. Für eine Mietwohnung liegt der Preis bei etwa 21,60 € pro Quadratmeter Kaltmiete.
Diese Zahlen bestätigen, was du sicher schon ahnst: München bleibt Deutschlands teuerstes Pflaster. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Nach den wilden Preissprüngen der letzten Jahre hat sich der Markt endlich etwas beruhigt.
Was hinter Münchens Immobilienpreisen steckt
Ob du nun eine Wohnung mieten oder ein Haus kaufen willst, der Quadratmeterpreis ist die magische Zahl, um die sich alles dreht. Er bestimmt, was du dir leisten kannst und ob ein Angebot überhaupt fair ist. Aber der Münchner Markt ist ein echtes Labyrinth, in dem die Preise extrem schwanken können.
Stell dir einfach mal vor, du siehst ein Inserat und weißt sofort, ob der Preis für die Wohnung passt oder völlig überzogen ist. Genau das wollen wir hier erreichen: Dir das nötige Wissen an die Hand geben, damit du sicher durch den Münchner Immobiliendschungel navigieren kannst.
Was dir die reinen Zahlen verraten – und was nicht
Ein Durchschnittspreis ist ein super Startpunkt, aber er ist eben nur die halbe Wahrheit. Was du am Ende wirklich zahlst, hängt von einer ganzen Reihe von Dingen ab.
- Die genaue Lage ist alles: Ein paar U-Bahn-Stationen weiter kann der Quadratmeterpreis schon mal um mehrere tausend Euro fallen oder steigen.
- Der Zustand der Immobilie: Ein schicker Altbau mit frisch sanierten Dielenböden kostet natürlich mehr als eine Wohnung aus den 70ern, bei der du erst mal selbst Hand anlegen musst.
- Neubau oder Bestandsimmobilie: Für Neubauten mit modernster Technik und Top-Energieeffizienz wird oft ein ordentlicher Aufschlag fällig.
Nachdem die Kaufpreise eine Zeit lang gesunken sind, klettern sie jetzt wieder leicht nach oben. Momentan liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis für eine Eigentumswohnung bei 8.165 €. Anfang 2024 waren es noch 7.935 €, das ist also ein Anstieg von 2,7 %.
In Top-Lagen wie Altstadt-Lehel oder Schwabing ist die 10.000-Euro-Marke pro Quadratmeter längst geknackt. Bei Neubauprojekten sind sogar Preise bis 14.000 € keine Seltenheit mehr. Einen guten Überblick über die aktuelle Preisentwicklung findest du auch bei Immowelt.de.
Diese Zahlen sind dein Kompass für die Suche. Noch tiefere Einblicke und Analysen haben wir in unserem detaillierten Artikel über den Wohnungsmarkt in München für dich zusammengestellt.
Ein Blick auf die Preis-Landkarte der Münchner Stadtteile
Wenn du dich in München auf Wohnungssuche begibst, merkst du schnell: München ist nicht gleich München. Die Stadt ist ein riesiges Puzzle aus ganz unterschiedlichen Vierteln, und jedes hat seinen eigenen Charme – und natürlich sein eigenes Preisniveau. Die Frage „Wie hoch ist der Quadratmeterpreis in München?“ lässt sich daher nie pauschal beantworten.
Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt ganz darauf an, wo du suchst. Oft entscheiden schon wenige U-Bahn-Stationen über einen Preisunterschied von mehreren tausend Euro pro Quadratmeter. Das macht die Sache spannend, aber auch ganz schön kompliziert. Keine Sorge, lass uns gemeinsam eine kleine Tour durch die Stadt machen und schauen, wo die Preise wie aussehen.
Die exklusiven Spitzenreiter der Stadt
Es gibt Stadtteile, bei denen allein der Name schon für hohe Immobilienpreise steht. Hier kommen oft historische Prachtbauten, eine erstklassige Infrastruktur und jede Menge Prestige zusammen.
In Vierteln wie Altstadt-Lehel, Schwabing oder Bogenhausen knackt der Quadratmeterpreis die 10.000-Euro-Marke nicht nur, er lässt sie weit hinter sich. Das ist hier weniger die Ausnahme als die Regel. Hier findest du traumhafte Altbauwohnungen, luxuriöse Penthouses und eine Lebensqualität, die du woanders lange suchst.
- Altstadt-Lehel: Das Herz von München. Hier sind die Preise am allerhöchsten und liegen oft weit über 11.000 €/m². Dafür wohnst du aber auch wirklich mittendrin.
- Schwabing: Berühmt für sein künstlerisches Flair und die direkte Nähe zum Englischen Garten. Auch hier bewegen sich die Preise locker im fünfstelligen Bereich.
- Bogenhausen & Nymphenburg: Diese Ecken sind bekannt für ihre eleganten Villen und großzügigen Grünflächen. Hier ein Haus zu kaufen, ist ein echtes Luxus-Investment.
Diese Stadtteile sind zwar mit Abstand die teuersten, gelten aber auch als extrem wertstabil. Das macht sie für Käufer mit dem nötigen Kleingeld natürlich besonders attraktiv.
Wo es noch attraktive Preise gibt
Zum Glück besteht München nicht nur aus Luxusvierteln. Abseits der schillernden Top-Lagen gibt es viele Ecken, in denen du noch ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis finden kannst. Diese Stadtteile sind oft familienfreundlich, super angebunden und bieten trotzdem eine hohe Lebensqualität.
Zu den vergleichsweise günstigeren Gegenden gehören zum Beispiel Feldmoching-Hasenbergl oder Aubing-Lochhausen-Langwied. Hier bewegen sich die Quadratmeterpreise im Schnitt um die 7.300 €. Klar, das ist immer noch eine Menge Geld, aber im direkten Vergleich zu den Spitzenlagen sparst du hier richtig was. Beliebt sind auch Ramersdorf-Perlach oder Hadern, die eine gute Mischung aus städtischem Leben und ruhigeren Ecken bieten.
Profi-Tipp: Sei flexibel beim Suchradius! Manchmal liegt deine Traumwohnung nur eine S-Bahn-Haltestelle weiter als geplant – und ist dafür plötzlich wieder im Budget. Flexibilität bei der Lage ist dein größter Trumpf bei der Suche, um schneller eine Wohnung zu finden.
Dieses Balkendiagramm gibt dir einen schnellen Überblick über die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Miete, Bestandsimmobilien und Neubauten.

Man sieht sofort: Neubauten spielen preislich in einer eigenen Liga. Der Unterschied zwischen Miete und Kauf einer Bestandsimmobilie zeigt dagegen, vor welcher langfristigen finanziellen Entscheidung viele Münchner stehen.
Aufstrebende Viertel mit Zukunftspotenzial
Besonders spannend für Käufer, die auch eine Wertsteigerung im Kopf haben, sind die aufstrebenden Stadtteile. Das sind die Gegenden, die sich gerade stark entwickeln und wo die Preise vermutlich noch nicht am Ende der Fahnenstange angekommen sind.
Ein super Beispiel dafür ist Pasing im Münchner Westen. Mit den Pasing Arcaden und dem modernisierten Bahnhof ist der Stadtteil zu einem richtigen kleinen Zentrum herangewachsen. Oder schau dir Freiham an, eines der größten Neubaugebiete Europas. Das Viertel zieht Unmengen junger Familien an und wird die Immobilienlandschaft im Westen noch auf Jahre hinaus prägen.
Die Preisentwicklung in bestimmten Gegenden im Auge zu behalten, kann ganz schön zeitaufwendig sein. Einen tieferen Einblick in die Mietpreise der einzelnen Viertel geben wir dir übrigens in unserem ausführlichen Artikel über die Mietpreise in den Münchner Stadtteilen.
Egal, ob du das Flair der Maxvorstadt liebst oder die Ruhe in Trudering suchst – jeder Stadtteil hat seinen Preis. Deine Aufgabe ist es, die perfekte Balance zwischen deinem Lebensstil, deinem Budget und der Lage zu finden.
Was du übers Wohnung mieten in München wissen musst
Wenn du in München eine Wohnung mieten willst, fühlst du dich oft wie auf der Suche nach dem heiligen Gral. Die Nachfrage ist einfach gigantisch, das Angebot viel zu knapp, und die Preise? Die kennen anscheinend nur eine Richtung: steil nach oben. Aber wie hoch sind die Mieten denn nun wirklich, und was bedeutet das für deinen Geldbeutel?
Wenn du dich also fragst, wie hoch der Quadratmeterpreis in München für eine Mietwohnung ist, dann stell dich auf ein ordentliches Preisniveau ein. Die enorme Anziehungskraft der Stadt, die brummende Wirtschaft und der ständige Zuzug treiben die Preise seit Jahren in die Höhe. Das Ergebnis: Jeden einzelnen Tag kämpfen unzählige Leute um die wenigen Wohnungen, die überhaupt auf den Markt kommen.
Dieser krasse Nachfrageüberhang führt dazu, dass Vermieter oft aus hunderten von Bewerbungen auswählen können. Für dich als Mieter heißt das: Du musst nicht nur blitzschnell sein, sondern auch mit perfekten Unterlagen überzeugen, um überhaupt eine Chance zu haben.
Was eine Mietwohnung in München aktuell kostet
Die Mietpreise explodieren förmlich. Im Schnitt liegst du aktuell bei satten 20,44 € pro Quadratmeter – ein kräftiger Sprung von 5,7 % im Vergleich zum Vorjahr, wo es noch 19,35 € waren. In zentralen Lagen musst du mit Nettokaltmieten von 26 bis 27 €/m² rechnen. In den absoluten Spitzenlagen wie Schwabing kann der Preis sogar auf unglaubliche 67,50 €/m² klettern. Dieses extreme Niveau zeigt, wie angespannt der Wohnungsmarkt ist, denn in der Stadt fehlen jedes Jahr tausende Wohnungen. Wenn du tiefer in die Zahlen eintauchen willst, wirf mal einen Blick in den aktuellen Mietspiegel von Immobilienscout24.
Was bedeutet das jetzt konkret für dein Budget? Rechnen wir das mal an ein paar Beispielen durch:
- Eine typische 2-Zimmer-Wohnung (50 m²): Bei einem Durchschnittspreis von 20,44 €/m² kommst du auf eine Kaltmiete von rund 1.022 € im Monat. In einer beliebten, aber nicht völlig überteuerten Lage wie Sendling sind es dann schnell 1.200 €.
- WG-Zimmer für Studierende (15 m²): Selbst für ein kleines Zimmer musst du tief in die Tasche greifen. In Vierteln wie der Maxvorstadt oder der Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt sind 700 bis 900 € warm schon fast normal.
- Familienfreundliche 4-Zimmer-Wohnung (100 m²): Hier wird’s richtig teuer. Eine Kaltmiete von über 2.000 € ist der Standard. In besseren Gegenden klettert der Preis locker auf 2.500 € und mehr.
Nettokaltmiete und was noch obendrauf kommt
Die Miete, die du in den Anzeigen siehst, ist so gut wie immer die Nettokaltmiete. Das ist der reine Betrag, den du für die Nutzung der Wohnung zahlst. Aber damit ist es leider nicht getan. Du musst unbedingt die Nebenkosten einplanen, die oft auch als „zweite Miete“ bezeichnet werden.
Ganz wichtig: Die Warmmiete ist der Betrag, den du am Ende tatsächlich überweisen musst. Sie setzt sich aus der Kaltmiete plus den Nebenkosten zusammen und ist deshalb die einzige Zahl, die für deine Budgetplanung zählt.
Was gehört alles zu diesen Nebenkosten? Hier ein paar Beispiele:
- Heizung und Warmwasser
- Frischwasser und Abwasser
- Grundsteuer
- Müllabfuhr
- Gebäudeversicherungen
- Hausmeister und Gartenpflege
Als Faustregel kannst du in München mit Nebenkosten von etwa 2,50 € bis 4,00 € pro Quadratmeter rechnen. Bei einer 50 m²-Wohnung kommen also nochmal 125 bis 200 € obendrauf. Und vergiss nicht: Strom und Internet zahlst du meistens direkt an den Anbieter.
Ja, die Mietpreise in München sind eine echte Hausnummer. Aber wenn du mit realistischen Erwartungen und einem gut durchdachten Budget an die Sache herangehst, bist du bestens für die Suche gewappnet.
Um bei der Flut an Angeboten nicht den Überblick zu verlieren, musst du vor allem eins sein: schnell. Der Immobilien Bot scannt alle Portale für dich und schickt dir neue Inserate sofort aufs Handy. So bist du den anderen immer einen Schritt voraus.
Neubau oder doch lieber Altbau? Die große Frage beim Wohnungskauf in München
Wenn du in München eine Wohnung kaufen willst, stehst du früher oder später vor dieser Gretchenfrage: Soll es ein blitzblanker Neubau sein oder lieber eine charmante Bestandsimmobilie mit Charakter? Beides hat seinen Reiz, aber eben auch seine ganz eigenen Kosten und Tücken. Die richtige Antwort darauf ist so individuell wie du selbst und hängt von deinem Budget, deinen Prioritäten und deinem Lebensstil ab.

Diese Entscheidung ist keine Kleinigkeit – sie prägt nicht nur dein zukünftiges Wohngefühl, sondern auch deine Finanzen für die nächsten Jahre. Schauen wir uns die Unterschiede also mal ganz genau an.
Wo der Preis den Unterschied macht: Neubau vs. Bestand
Fangen wir mit dem Offensichtlichsten an: dem Geld. Neubauten in München sind fast ausnahmslos eine ganze Ecke teurer als vergleichbare Wohnungen im Bestand. Das liegt am teuren Baugrund, den gestiegenen Materialkosten und den hohen energetischen Standards, die heute eingehalten werden müssen.
In Zahlen ausgedrückt: Eine Neubauwohnung in München startet bei Quadratmeterpreisen zwischen 10.000 € und 13.400 €. In den begehrten Top-Lagen klettert der Preis auch mal locker auf bis zu 21.500 €/m². Zum Vergleich: Bestandsimmobilien haben sich bei 8.200 € bis 8.300 €/m² eingependelt, wobei natürlich auch hier in den Premiumvierteln die 10.000-Euro-Marke geknackt wird. Eine 80 m² große Neubauwohnung kann dich also schnell über 800.000 € kosten. Wenn du tiefer in die Marktentwicklung eintauchen möchtest, findest du spannende Analysen bei den Immobilienexperten von MK-Consulting.
Warum also sind Käufer bereit, diesen saftigen Aufpreis zu zahlen? Ganz einfach: weil ein Neubau ein paar sehr handfeste Vorteile mit sich bringt.
Warum ein Neubau verlockend ist
Ein Neubau glänzt mit modernster Technik, cleveren Grundrissen und natürlich dem unschlagbaren Gefühl, der allererste Bewohner zu sein.
- Top Energieeffizienz: Neue Wohnungen werden nach den strengsten Energiestandards gebaut. Das bedeutet super Dämmung, moderne Heizungen und Dreifachverglasung. Deine Nebenkostenabrechnung wird es dir danken.
- Erstmal keine Renovierungen: Du ziehst ein und alles ist perfekt. In den ersten Jahren sind teure Reparaturen oder Sanierungen kein Thema.
- Moderner Komfort: Bodentiefe Fenster, Fußbodenheizung, offene Wohnküchen und ein Aufzug gehören heute oft zum Standard. Du bekommst den Wohnkomfort, den man sich wünscht.
- Du hast das Sagen: Kaufst du früh genug vom Bauträger, kannst du bei der Ausstattung oft noch mitreden – von den Badezimmerfliesen bis zum Parkett.
Ein Neubau ist wie ein unbeschriebenes Blatt. Du gestaltest alles von Grund auf nach deinen Wünschen, ohne dich mit den Kompromissen vergangener Jahrzehnte herumschlagen zu müssen.
Der Charme und die Chancen einer Bestandsimmobilie
Auf der anderen Seite des Spektrums stehen die Bestandsimmobilien, allen voran die geliebten Altbauten. Sie haben diesen ganz eigenen, oft unwiderstehlichen Charakter und erzählen eine Geschichte.
- Lage, Lage, Lage: Ältere Wohnungen findest du meist in gewachsenen, zentralen Vierteln mit perfekter Infrastruktur. Ein Neubauprojekt in einer vergleichbaren Top-Lage zu finden, ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen – und meist unbezahlbar.
- Einzigartiger Charakter: Hohe Decken mit Stuck, knarzende Dielenböden oder charmante Kastenfenster – diese Details verleihen Altbauten eine Seele, die ein Neubau nur schwer kopieren kann.
- Niedrigerer Kaufpreis: Der Einstieg ist, wie gesagt, oft deutlich günstiger. Das verschafft dir finanziellen Puffer für Modernisierungen ganz nach deinem Geschmack.
- Potenzial zur Wertsteigerung: Mit gezielten Sanierungsmaßnahmen kannst du den Wert einer älteren Immobilie oft ordentlich steigern. Eine schicke Badsanierung oder neue Fenster sind also auch eine clevere Investition.
Klar, bei einer älteren Immobilie musst du immer mögliche Sanierungskosten auf dem Schirm haben. Eine neue Heizung oder ein neues Bad können schnell ins Geld gehen und gehören unbedingt in deine Kalkulation.
Kostenvergleich Neubau vs. Bestandsimmobilie in München
Um dir die Entscheidung zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Kostenfaktoren und Eigenschaften in einer Tabelle gegenübergestellt.
| Faktor | Neubau | Bestandsimmobilie (Altbau) |
|---|---|---|
| Kaufpreis | Hoch, oft > 10.000 €/m² | Moderat bis hoch, meist unter dem Neubaupreis |
| Nebenkosten (Betrieb) | Niedrig durch hohe Energieeffizienz | Höher, abhängig vom Sanierungsstand |
| Anfangsinvestitionen | Gering, da keine Renovierung nötig | Potenziell hoch für Sanierung & Modernisierung |
| Instandhaltungsrücklage | Anfänglich niedrig, steigt mit dem Alter | Oft schon höher, da Reparaturen anstehen können |
| Finanzierung | Meist unkompliziert, klare Kosten | Benötigt Puffer für unvorhergesehene Kosten |
| Wertsteigerungspotenzial | Gute Wertstabilität | Hohes Potenzial durch gezielte Aufwertung |
Diese Übersicht zeigt: Der höhere Kaufpreis beim Neubau wird durch niedrigere laufende Kosten und den Wegfall von Renovierungen ausgeglichen. Bei einer Bestandsimmobilie sparst du am Anfang, musst aber Budget für die Zukunft einplanen.
Am Ende ist die Frage „Neubau oder Bestand?“ eine ganz persönliche. Suchst du den sorgenfreien Komfort eines Neubaus oder den Charakter und das Gestaltungspotenzial einer Bestandsimmobilie? Wenn du diese Frage für dich beantwortest, bist du deiner Traumwohnung in München schon ein ganzes Stück näher.
So findest du trotzdem deine Traumwohnung
Die Münchner Preise können einem schon mal den Mut rauben, keine Frage. Aber lass dich davon nicht unterkriegen! Auf dem Münchner Immobilienmarkt gewinnt nicht, wer am meisten Glück hat, sondern wer am cleversten vorgeht. Mit der richtigen Taktik und ein paar Kniffen kannst du deine Chancen massiv steigern – egal, ob du mieten oder kaufen willst.

Am Ende läuft es auf drei Dinge hinaus: Deine Suche muss smart sein, du musst bei der Besichtigung überzeugen und mit deiner Bewerbung aus der Masse hervorstechen. Sieh es sportlich: Es ist ein Wettbewerb, und du musst einfach besser vorbereitet sein als die anderen.
Schraub an deiner Suchstrategie
Viele machen den Fehler, sich von Anfang an zu sehr einzuschränken. Paradoxerweise ist oft eine breitere, aber gleichzeitig gezieltere Suche der schnellste Weg zum Ziel.
- Denk über den Tellerrand hinaus: Fixier dich nicht nur auf dein absolutes Traumviertel. Deine perfekte Wohnung könnte nur ein, zwei S-Bahn-Stationen weiter liegen – und plötzlich ist sie wieder bezahlbar. Schau dir den MVV-Plan genau an, denn eine gute Anbindung ist oft mehr wert als eine schicke Postleitzahl.
- Was muss, was kann? Mach dir eine ehrliche Liste: Was sind deine absoluten K.o.-Kriterien und wo bist du kompromissbereit? Muss es wirklich der Balkon sein oder tut es auch der nahegelegene Park? Wer seine Prioritäten kennt, kann viel schneller entscheiden und verschwendet keine Zeit mit unpassenden Angeboten.
- Lass die Technik für dich arbeiten: Portale ständig von Hand zu aktualisieren, ist ein Fulltime-Job ohne Bezahlung. Auf dem Münchner Markt zählt nur eines: Geschwindigkeit. Automatisierte Helfer sind hier dein entscheidender Vorteil.
Dein unfairer Vorteil: Schneller sein als der Rest
In München sind die besten Wohnungen oft schon weg, bevor du überhaupt die Chance hattest, die Anzeige zu sehen. Manchmal geht es um Minuten. Wer hier den „Aktualisieren“-Button zu spät drückt, hat schon verloren.
Du musst also der oder die Erste sein, die sich auf ein frisches Inserat meldet. Von Hand ist das schlicht unmöglich. Genau hier kommt der Immobilien Bot ins Spiel: Er scannt rund um die Uhr alle relevanten Portale gleichzeitig. Sobald eine Wohnung auftaucht, die auf dein Suchprofil passt, kriegst du sofort eine Benachrichtigung.
Stell dir vor, du bekommst eine Push-Nachricht auf dein Handy, während andere noch auf der Startseite des Portals festhängen. Dieser Vorsprung ist Gold wert und katapultiert dich in der Bewerberliste ganz nach oben.
Die perfekte Bewerbung macht den Unterschied
Hast du eine Einladung zur Besichtigung in der Tasche, beginnt Runde zwei. Jetzt geht es darum, den Vermieter oder Makler persönlich zu überzeugen. Eine professionelle und lückenlose Bewerbungsmappe ist dabei das A und O.
Deine Checkliste für die Bewerbungsmappe:
- Persönliches Anschreiben: Ein kurzer, sympathischer Text, in dem du dich vorstellst und kurz erklärst, warum du dich für die Wohnung interessierst.
- Mieterselbstauskunft: Sauber und ehrlich ausgefüllt.
- Einkommensnachweise: Die letzten drei Gehaltszettel oder ein entsprechender Nachweis, wenn du selbstständig bist.
- SCHUFA-Auskunft: Eine aktuelle, saubere Auskunft ist quasi Pflicht.
- Mietschuldenfreiheitsbescheinigung: Die Bestätigung deines Vormieters, dass du immer pünktlich gezahlt hast.
- Kopie vom Personalausweis: Vorder- und Rückseite.
Hab diese Mappe am besten digital griffbereit und zusätzlich einmal ausgedruckt dabei. So kannst du sie direkt vor Ort abgeben oder blitzschnell per Mail nachschicken. Wenn du noch mehr Tipps brauchst, wie du als Wohnungssuchender in München deine Chancen weiter verbessern kannst, haben wir hier einen ausführlichen Guide für dich zusammengestellt.
Mit einer cleveren Strategie, dem richtigen Tempo und einer top Vorbereitung ist es absolut machbar. Also, nicht aufgeben – deine Traumwohnung in München wartet auf dich.
Die häufigsten Fragen zu Münchens Immobilienpreisen
Nach all den Zahlen und Fakten hast du jetzt einen soliden Überblick über den Münchner Immobilienmarkt. Aber ein paar Fragen schwirren dir bestimmt noch im Kopf herum. Das ist ganz normal, denn das Thema ist wirklich komplex. Genau deshalb haben wir hier die häufigsten Fragen für dich gesammelt und beantworten sie kurz und knackig.
Geht die Preisrallye in München einfach so weiter?
Die berühmte Gretchenfrage, die sich jeder stellt. Um es kurz zu machen: Die extremen Preissprünge der letzten Jahre sind erst mal Geschichte. Experten sind sich ziemlich einig, dass wir uns auf eine Stabilisierung mit leichten Zuwächsen einstellen können.
Warum? Ganz einfach: Einerseits ziehen nach wie vor viele Menschen nach München, und es wird viel zu wenig neu gebaut. Diese hohe Nachfrage hält die Preise oben, vor allem in den guten Lagen. Andererseits haben die gestiegenen Zinsen die Kaufkraft vieler Leute gedämpft – das bremst wilde Preisexzesse. Eine erneute Preisexplosion ist also genauso unwahrscheinlich wie ein richtiger Crash.
Was kommt zum reinen Wohnungspreis noch obendrauf?
Der Quadratmeterpreis ist leider nur die halbe Wahrheit. Wenn du eine Immobilie kaufst, musst du die sogenannten Kaufnebenkosten fest einplanen. Und die haben es in sich, also unterschätze sie auf keinen Fall!
Rechne mal mit folgenden Posten:
- Grunderwerbsteuer: Die ist in Bayern mit 3,5 % vom Kaufpreis vergleichsweise moderat.
- Notar- und Grundbuchkosten: Für den ganzen Papierkram und die offizielle Eintragung kommen nochmal etwa 1,5 % bis 2,0 % dazu.
- Maklerprovision: Wenn ein Makler im Spiel ist, wird oft eine Provision fällig. Die Höhe ist Verhandlungssache, also Augen auf!
Als Faustregel gilt: Plane zusätzlich zum Kaufpreis einen Puffer von mindestens 5 % bis 7 % für diese Nebenkosten ein. Bei einer 500.000-€-Wohnung sind das mal eben 25.000 € bis 35.000 € extra.
Wo in München kann man sich eine Wohnung überhaupt noch leisten?
Ja, es gibt sie noch – die Ecken, in denen du nicht sofort Schnappatmung bekommst, wenn du die Quadratmeterpreise siehst. Abseits der schicken Hotspots wie Schwabing oder Lehel lohnt sich der Blick an den Stadtrand.
Stadtteile wie Ramersdorf-Perlach, Hadern, Aubing-Lochhausen-Langwied oder auch Milbertshofen-Am Hart haben oft ein viel faireres Preis-Leistungs-Verhältnis. Hier zählt dann vielleicht nicht die Laufnähe zum Marienplatz, aber eine gute U-Bahn-Anbindung kann dein Budget enorm entlasten.
Wie setze ich mich bei einer Wohnungsbesichtigung gegen die Konkurrenz durch?
Auf dem Münchner Mietmarkt ist die Besichtigung wie ein Casting – der erste Eindruck zählt alles. Pünktlichkeit, ein freundliches Auftreten und ehrliches Interesse an der Wohnung sind die Basics.
Der eigentliche Game-Changer ist aber deine Vorbereitung. Hab eine perfekte Bewerbungsmappe am Start. Das heißt: Schufa-Auskunft, die letzten Gehaltsnachweise und eine ausgefüllte Mieterselbstauskunft digital griffbereit haben. So kannst du sie direkt nach der Besichtigung rausschicken und bist garantiert schneller als die meisten anderen.
Bereit, deiner Wohnungssuche in München einen echten Turbo zu verpassen? Der Immobilien Bot ist der schnellste Weg, um alle neuen Inserate an einem Ort zu finden. Probier es doch mal aus und sei der Konkurrenz immer einen Schritt voraus.