
Du fragst dich, warum die Wohnungssuche in München sich anfühlt, als würden hunderte andere um dieselbe 2-Zimmer-Wohnung kämpfen? Die harte Wahrheit ist: Die Nachfrage ist so viel größer als das Angebot, dass es fast absurd ist. Das liegt an einer Mischung aus boomender Wirtschaft, konstantem Zuzug und viel zu wenig Neubau. Anzeigen sind oft nur Minuten online, bevor sie wieder weg sind.
Warum die Wohnungssuche in München so extrem ist
Wenn du das Gefühl hast, dass der Münchner Wohnungsmarkt ein Haifischbecken ist, bist du damit nicht allein. Du aktualisierst die Portale im Sekundentakt, schickst sofort eine Anfrage los und hörst oft nie wieder etwas zurück. Das ist keine Einbildung – dahinter stecken knallharte Fakten, die den Wettbewerb unter wohnungssuchende in münchen ins Unermessliche treiben.
Der Hauptgrund ist das unaufhaltsame Wachstum der Stadt. München ist ein Magnet für Fachkräfte, Studierende und Familien aus aller Welt. Dieser stetige Zuzug trifft auf einen Wohnungsmarkt, der einfach nicht schnell genug mitwachsen kann.
Die nackten Zahlen hinter dem Wahnsinn
Um zu verstehen, was hier wirklich los ist, hilft ein Blick auf die Statistik.
Diese Fakten zeigen, warum du als wohnungssuchende in münchen eine clevere Strategie brauchst.
| Faktor | Was passiert gerade? | Was das für dich bedeutet |
|---|---|---|
| Einwohnerzahl | Ende 2023 schon 1,59 Millionen Menschen. | Du konkurrierst mit einer riesigen und stetig wachsenden Menge an Leuten. |
| Prognose 2040 | Anstieg auf ca. 1,8 Millionen erwartet. | Der Druck wird nicht nachlassen, sondern in den nächsten Jahren eher noch zunehmen. |
| Jährlicher Zuzug | Mehr als 100.000 Menschen ziehen jedes Jahr nach München. | Es kommen ständig neue, motivierte Wohnungssuchende auf den Markt. |
| Mieteranteil | Über 75 % der Münchner wohnen zur Miete. | Die allermeisten suchen genau wie du nach einer Mietwohnung – der Pool an Mitbewerbern ist gigantisch. |
Die Zahlen lügen nicht. Und sie erklären, warum das Gefühl, dass ganz München eine Wohnung sucht, ziemlich nah an der Realität ist. Wenn du mehr ins Detail gehen willst, findest du im Bericht zur Wohnungssituation in München noch tiefere Einblicke.
Diese Infografik fasst das Dilemma nochmal schön visuell zusammen:

Kurz gesagt: Eine riesige und weiter wachsende Anzahl von Leuten jagt eine viel zu kleine Anzahl von Wohnungen.
Was das konkret für deine Suche heißt
Diese brutale Marktlage hat direkte Folgen für deine Strategie. Einfach nur die großen Portale abklappern und auf eine Antwort hoffen? Das reicht leider nicht.
- Schnelligkeit ist alles: Wohnungen zu einem fairen Preis in guter Lage sind oft nach 30 Minuten wieder offline. Wer da nicht sofort reagiert, ist raus.
- Vorbereitung ist der Schlüssel: Eine unvollständige Bewerbungsmappe oder eine 08/15-Anfrage landen bei hunderten Bewerbern sofort im digitalen Papierkorb. Du musst positiv auffallen.
- Die Konkurrenz schläft nicht: Du trittst nicht gegen zehn, sondern oft gegen über hundert andere Interessenten an. Für eine einzige Wohnung.
Der Münchner Wohnungsmarkt ist kein Sprint, sondern ein Marathon, bei dem du sprinten musst. Nur wenn du das Spielfeld verstehst und cleverer sowie schneller agierst als die Masse, hast du eine realistische Chance.
Dieser ungeschönte Überblick soll dich aber nicht entmutigen, sondern wachrütteln. Denn nur, wenn du die Herausforderung wirklich kennst, kannst du die richtigen Züge machen. Es geht darum, strategisch vorzugehen und die passenden Werkzeuge zu nutzen, um deine Chancen massiv zu erhöhen.
So erstellst du deine perfekte digitale Bewerbungsmappe
Deine Bewerbungsmappe ist in München Gold wert. Sie ist deine Eintrittskarte, um überhaupt zu einer Besichtigung eingeladen zu werden. Vermieter bekommen teilweise hunderte Anfragen und haben absolut keine Zeit, sich durch unvollständige oder chaotische Unterlagen zu wühlen.
Eine saubere, lückenlose und übersichtliche Mappe, die du als ein einziges PDF verschickst, katapultiert dich sofort nach vorne. Stell es dir einfach vor: Der Vermieter öffnet deinen Anhang und hat alles, was er braucht, auf einen Blick parat. Das spart ihm nicht nur Zeit, sondern signalisiert auch: Du bist organisiert und zuverlässig. Mit diesem einen PDF legst du den Grundstein für den perfekten ersten Eindruck, noch bevor du überhaupt einen Fuß in die Wohnung gesetzt hast.
Die ultimative Checkliste für deine Unterlagen
Bevor du auf „Senden“ drückst, geh diese Liste nochmal durch. Nichts ist ärgerlicher, als wegen eines fehlenden Dokuments direkt aussortiert zu werden. Pack die folgenden Unterlagen in genau dieser Reihenfolge in dein PDF:
- Ein kurzes, sympathisches Anschreiben: Kein Roman! Ein paar nette Sätze über dich, warum du die Wohnung super findest und der ideale Mieter wärst.
- Die Mieterselbstauskunft: Schnapp dir eine gängige Vorlage aus dem Netz und füll sie komplett und vor allem ehrlich aus.
- Aktuelle Gehaltsnachweise: Die letzten drei Lohnabrechnungen sind hier der Standard. Sie sind der harte Beweis für deine Zahlungsfähigkeit.
- Eine frische SCHUFA-Auskunft: Achte darauf, dass sie nicht älter als drei Monate ist. Das zeigt dem Vermieter, dass bei dir finanziell alles im grünen Bereich ist.
- Mietschuldenfreiheitsbescheinigung: Ein kurzes Schreiben von deinem jetzigen Vermieter, das bestätigt, dass du deine Miete immer pünktlich gezahlt hast. Super wichtig für das Vertrauen!
- Kopie vom Personalausweis: Denk an Vorder- und Rückseite. Schwärze am besten alle Daten, die den Vermieter nichts angehen (z. B. die Zugangsnummer).
Eines der wichtigsten Dokumente in deiner Mappe ist und bleibt der Einkommensnachweis. Wenn du mehr darüber wissen willst, findest du hier Infos zur Bedeutung und Zweck des Einkommensnachweises.
Dein Anschreiben – der Türöffner
Dein Anschreiben ist oft das Allererste, was ein Vermieter liest. Hier kannst du ein bisschen Persönlichkeit durchblitzen lassen und dich von den langweiligen Standard-Nachrichten abheben.
Mein Tipp aus der Praxis: Spar dir Floskeln wie „Hiermit bewerbe ich mich für Ihre Wohnung“. Das ist steif und unpersönlich. Sei lieber direkt und sympathisch. Versuch es mal so: „Guten Tag Herr/Frau [Name des Vermieters], Ihre helle 2-Zimmer-Wohnung in Giesing hat mich sofort begeistert und wäre das perfekte neue Zuhause für mich.“
Erklär kurz, wer du bist (z. B. „Ich bin 29 Jahre alt, arbeite als Softwareentwicklerin bei [Firma] in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis“) und warum genau diese Wohnung so gut passt. Vielleicht ist sie nah an deinem Job oder du liebst die Ecke schon lange. Das zeigt, dass du dich wirklich mit dem Inserat beschäftigt hast. Halt dich kurz, bleib freundlich und professionell.
Wenn du noch etwas Starthilfe brauchst, schau dir mal diese Vorlage für deine Wohnungsbewerbungsmappe an. Die kann dir den Einstieg erleichtern.
Sobald deine Mappe fix und fertig ist, speichere sie unter einem sinnvollen Dateinamen ab, zum Beispiel „Bewerbung_MaxMustermann_Wohnung_Musterstraße.pdf“. So hast du sie immer griffbereit und kannst blitzschnell auf neue Angebote reagieren. Und Schnelligkeit ist in München alles.
Clevere Suchstrategien jenseits der großen Portale
Wer als Wohnungssuchende in München nur die üblichen Portale im Browser ständig aktualisiert, kennt den Frust nur zu gut. Mal ehrlich, in einem Markt, in dem Top-Angebote nach wenigen Minuten wieder offline sind, reicht diese Taktik einfach nicht mehr aus. Um wirklich eine Chance zu haben, brauchst du ein paar cleverere Strategien – abseits der ausgetretenen Pfade.
Der Schlüssel zum Erfolg ist eigentlich ganz einfach: Schau da hin, wo nicht jeder sucht. Die große Masse tummelt sich auf den bekannten Plattformen und bewirbt sich auf dieselben Inserate. Aber es gibt da draußen noch ganz andere Nischen und Wege, die oft übersehen werden und dir den entscheidenden Vorsprung verschaffen können.

Alternative Kanäle für deine Wohnungssuche
Werd ruhig mal kreativ und wirf ein weiteres Netz aus. Viele Wohnungen landen gar nicht erst auf den großen Portalen, weil die Vermieter den Ansturm von hunderten Anfragen vermeiden wollen. Hier sind ein paar alternative Jagdgründe, die sich wirklich lohnen:
- Lokale Facebook-Gruppen: Such mal nach Gruppen wie „Wohnungssuche München“, „Neu in München“ oder Gruppen für die einzelnen Stadtteile. Hier werden oft Wohnungen zur Nachmiete oder direkt von privaten Vermietern angeboten.
- Wohnungsbaugenossenschaften: Die bieten oft Wohnungen zu deutlich faireren Konditionen an. Mach dir eine Liste der Münchner Genossenschaften, schau auf deren Webseiten vorbei und bewirb dich dort direkt für eine Mitgliedschaft oder setz dich auf die Wartelisten.
- Dein berufliches Netzwerk (Xing/LinkedIn): Diesen Kanal darfst du auf keinen Fall unterschätzen! Ein freundlicher Post, dass du auf der Suche bist, kann Wunder wirken. Viele Firmen haben auch interne Netzwerke oder „schwarze Bretter“, über die Wohnungen von Kollegen angeboten werden.
- Kleinanzeigenportale und lokale Zeitungen: Klingt vielleicht altmodisch, aber hier inserieren immer noch private Vermieter, die mit dem digitalen Trubel nichts am Hut haben wollen.
Der entscheidende Hebel ist aber fast immer die Geschwindigkeit. In einem Markt, in dem eine attraktive Wohnung nach 30 Minuten offline sein kann, musst du zu den Ersten gehören, die davon erfahren.
Dein unfairer Vorteil: Technologie und Geschwindigkeit
Die Realität auf dem Münchner Wohnungsmarkt ist brutal, das muss man so klar sagen. Die Angebotsknappheit spitzt sich immer weiter zu. Ein Hauptgrund dafür: Die Baugenehmigungen in München sind dramatisch eingebrochen, um fast die Hälfte. Gleichzeitig ist der Bedarf an neuen Wohnungen riesig, was die Mieten weiter in die Höhe treibt. Für dich als Suchende bedeutet das: Zeit ist alles. Gute Angebote sind oft schon nach wenigen Stunden weg.
Genau hier kommt die Technik ins Spiel. Von Hand alle Portale und Kanäle zu überwachen, ist ein Fulltime-Job, den niemand leisten kann. Die Lösung ist, den Prozess zu automatisieren. Tools wie der Immobilien Bot scannen für dich alle relevanten Portale gleichzeitig und das in Echtzeit.
Sobald eine neue Wohnung online geht, die auf dein Suchprofil passt, kriegst du sofort eine Benachrichtigung aufs Handy. So kannst du reagieren, noch bevor die breite Masse überhaupt von der Anzeige erfahren hat. Das ist kein kleiner Vorteil, das ist der entscheidende Vorsprung, der am Ende über Zusage oder Absage entscheiden kann. Wenn du mehr über Alternativen zu den gängigen Portalen wissen willst, schau dir mal unseren Artikel über Immobilienscout24 Alternativen an, da gibt's noch mehr nützliche Tipps.
Kombiniere diese cleveren Suchstrategien mit technischer Unterstützung. So verlässt du dich nicht mehr auf pures Glück, sondern nimmst deine Wohnungssuche in München aktiv selbst in die Hand.
So überzeugst du bei der Wohnungsbesichtigung
Endlich, die Einladung zur Besichtigung ist da! Glückwunsch, damit hast du in München schon eine der größten Hürden genommen. Jetzt geht's ans Eingemachte, denn am Ende entscheidet oft der persönliche Eindruck, wer den Schlüssel bekommt. Pünktlichkeit, ein freundliches Auftreten und eine top Vorbereitung sind jetzt dein A und O.
Der erste Eindruck ist wichtig, klar. Aber lass dich nicht blenden. Eine Wohnung kann auf den ersten Blick wie ein Traum wirken, doch der Teufel steckt bekanntlich im Detail. Es geht nicht nur darum, dem Vermieter zu gefallen, sondern vor allem darum, dass du die richtige Entscheidung für dich triffst. Sei authentisch und sympathisch, aber vergiss dabei nicht, die Wohnung auch mit einem kritischen Auge zu prüfen.

Bei Massenbesichtigungen aus der Menge hervorstechen
Massenbesichtigungen können sich schnell wie ein Viehmarkt anfühlen. Hier ist es entscheidend, cool zu bleiben und sich geschickt in Szene zu setzen, damit du im Gedächtnis bleibst. Anstatt einfach nur durch die Räume zu hetzen, such aktiv das Gespräch mit dem Vermieter oder Makler.
Ein kleiner Profi-Tipp: Warte einen Moment ab, in dem nicht gerade eine ganze Traube von Leuten um ihn herumsteht. Stell dann eine kluge, spezifische Frage zur Wohnung, die zeigt, dass du dich schon gedanklich mit dem Einzug beschäftigst. Das hebt dich sofort von den typischen Standardfragen ab und signalisiert echtes Interesse.
Der Trick ist, nicht aufdringlich, sondern einfach nur aufmerksam zu sein. Eine Frage wie „Ich sehe, die Fenster sind neueren Datums – ist das Doppel- oder Dreifachverglasung?“ zeugt von mehr Sachverstand als das platte „Wie hoch sind die Nebenkosten?“.
Deine Checkliste für den kritischen Blick
Bei all der Aufregung und dem Versuch, einen guten Eindruck zu hinterlassen, darfst du eines nicht vergessen: die Wohnung selbst genau unter die Lupe zu nehmen. Dein Bauchgefühl ist ein guter Ratgeber, aber harte Fakten bewahren dich später vor bösen Überraschungen. Nimm dir kurz Zeit und achte auf diese Dinge:
- Fenster & Türen: Schließen sie richtig dicht? Oder zieht es? Klemmen sie beim Öffnen und Schließen?
- Wasserdruck: Dreh in Küche und Bad mal kurz den Hahn voll auf. Kommt da nur ein müdes Rinnsal oder ordentlich Druck? Achte auch auf Rostspuren an den Anschlüssen.
- Schimmel & Feuchtigkeit: Der Klassiker. Wirf einen genauen Blick in die Ecken, hinter Heizkörper oder große Schränke. Riecht es irgendwo muffig?
- Elektrik: Gibt es genug Steckdosen für deine Bedürfnisse? Sehen die Anschlüsse modern und sicher aus oder sind das noch Vorkriegsmodelle?
- Umgebungslärm: Wie hellhörig ist das Haus? Lausche mal bewusst auf Geräusche von den Nachbarn oder von der Straße.
Mit dieser Checkliste im Kopf gehst du viel selbstbewusster in jeden Besichtigungstermin. Du präsentierst dich nicht nur als idealer Mieter, sondern stellst gleichzeitig sicher, dass die Wohnung auch wirklich das Zeug zu deinem neuen Zuhause hat.
Eine gute Vorbereitung ist eben alles. Um bei der Flut an neuen Angeboten nicht den Überblick zu verlieren und immer als Erster reagieren zu können, ist der Immobilien Bot dein idealer Partner. Er durchsucht alle Portale für dich und schickt dir neue Wohnungen direkt aufs Handy.
Dein Budget für die Wohnungssuche in München: Was kannst du dir wirklich leisten?
München ist ein teures Pflaster, das weiß jeder. Aber bevor du dich kopfüber in die Wohnungssuche stürzt, musst du eine Sache ganz klar haben: deine Finanzen. Ein ehrliches, realistisches Budget ist dein wichtigstes Werkzeug. Es bewahrt dich nicht nur vor bösen Überraschungen, sondern gibt dir auch das nötige Selbstvertrauen, wenn es hart auf hart kommt.
Sei also brutal ehrlich zu dir selbst. Was kommt monatlich rein, was geht fix wieder raus? Die alte Faustregel, dass die Warmmiete nicht mehr als ein Drittel deines Nettoeinkommens ausmachen sollte, ist ein guter Startpunkt. Klar, in München ist das oft eine echte Herausforderung, aber als Richtwert schützt sie dich davor, dich finanziell zu übernehmen.
Kaltmiete ist nur die halbe Miete
Ein klassischer Anfängerfehler: Du starrst nur auf die Kaltmiete und vergisst den ganzen Rattenschwanz, der da noch dranhängt. Die Nebenkosten, oft liebevoll „zweite Miete“ genannt, können in München locker ein paar Hundert Euro extra bedeuten. Die musst du unbedingt auf dem Schirm haben, um deine echte monatliche Belastung zu kennen.
Was gehört da alles rein?
- Heizung und Wasser: Hängt natürlich stark von deinem eigenen Verbrauch ab. Aber auch der Zustand des Hauses spielt eine riesige Rolle.
- Betriebskosten: Das ist der ganze Rest – von Müllabfuhr über den Hausmeister bis zur Gartenpflege und Grundsteuer.
- Extra-Kosten: Strom, Internet und der Rundfunkbeitrag kommen in der Regel noch obendrauf und sind nicht in der Warmmiete enthalten.
Mein Tipp aus der Praxis: Frag bei der Besichtigung immer nach dem Energieausweis und den Nebenkostenabrechnungen der Vormieter. Das gibt dir ein viel besseres Gefühl für die tatsächlichen Kosten als irgendwelche Pauschalschätzungen.
Die Preise ziehen in München leider weiter an. Prognosen für 2026 gehen von weiteren Steigerungen um 2–4 Prozent aus. In guten Lagen zahlst du schon heute zwischen 25 und 45 Euro pro Quadratmeter, in absoluten Top-Lagen sogar bis zu 67,50 Euro. Das macht die Suche nicht einfacher und bedeutet: Wenn ein gutes Angebot kommt, musst du schnell sein. Mehr Details zu dieser Entwicklung findest du in einer aktuellen Prognose der Münchner Immobilienpreise bis 2026.
Ein Rechenbeispiel aus dem echten Leben
Machen wir es mal konkret. Nehmen wir an, du verdienst 3.000 € netto im Monat. Die Drittel-Regel gibt dir also ein Maximum von 1.000 € für die Warmmiete vor.
- Maximales Budget (warm): 1.000 €
- Geschätzte Nebenkosten (ca. 3 €/m² bei einer 50-m²-Wohnung): – 150 €
- Strom & Internet: – 70 €
- Bleiben für die Kaltmiete: ca. 780 €
Mit diesem Betrag im Kopf kannst du jetzt gezielt loslegen. Sei realistisch: Eine 2-Zimmer-Wohnung in Schwabing wird damit verdammt schwer. Aber in gut angebundenen Stadtteilen etwas weiter draußen, wie Laim oder Moosach, sieht die Welt schon ganz anders aus. Um deine Suche besser einzugrenzen, wirf mal einen Blick auf die durchschnittlichen Quadratmeterpreise in den verschiedenen Stadtteilen Münchens.

Eine saubere Finanzplanung ist das A und O für eine erfolgreiche und vor allem stressfreie Wohnungssuche in München. So findest du eine Wohnung, die du liebst – und die dich nicht jeden Monat an den Rand des Wahnsinns treibt.
Dein Weg zur Traumwohnung: Jetzt bist du dran!
Puh, das war eine Menge Input! Aber mal ehrlich: Die Wohnungssuche in München ist kein Spaziergang, sondern eher ein Marathon. Doch mit der richtigen Strategie ist die Ziellinie absolut in Reichweite.
Am Ende läuft alles auf drei Dinge hinaus: eine Top-Vorbereitung, eine smarte Herangehensweise und vor allem eins – brutale Geschwindigkeit. Du hast jetzt alles an der Hand, was du brauchst: von der blitzsauberen digitalen Bewerbungsmappe bis hin zu den Tipps für den perfekten Auftritt bei der Besichtigung. Der Klebstoff, der das alles zusammenhält und dich erfolgreich macht, ist deine Reaktionszeit.
Warte nicht darauf, dass dir die perfekte Wohnung in den Schoß fällt. Das passiert in München leider nicht. Wenn du hier eine Wohnung finden willst, musst du selbst aktiv werden und die Initiative ergreifen. Nutze die Technik, um dir den entscheidenden Vorteil zu sichern.
In einem so schnellen Markt wie München ist ein Tool, das den Markt für dich beobachtet, kein netter Luxus mehr, sondern schlichtweg eine Notwendigkeit.
Gib deiner Suche den Turbo, den sie braucht. Der Immobilien Bot scannt unermüdlich alle Portale und gibt dir sofort Bescheid, wenn etwas Passendes auftaucht. So bist du immer den entscheidenden Klick schneller als die Konkurrenz.
Häufig gestellte Fragen zur Wohnungssuche in München
Als Wohnungssuchende in München hast du bestimmt einige Fragen im Kopf. Hier kommen die Antworten auf die häufigsten Unsicherheiten – kurz, knapp und direkt aus der Praxis.
Was muss ich verdienen, um mir München leisten zu können?
Die alte Faustregel hat immer noch Bestand: Die Warmmiete sollte nicht mehr als ein Drittel deines Nettoeinkommens verschlingen. Bei Mietpreisen, die in München oft die 20-€-Marke pro Quadratmeter knacken, ist klar: Du brauchst ein ordentliches Gehalt.
Die meisten Vermieter wollen auf Nummer sicher gehen und erwarten, dass dein Nettoeinkommen mindestens dreimal so hoch ist wie die Warmmiete.
Rechnen wir das mal durch: Für eine 50 m² Wohnung, die warm um die 1.200 € kostet, solltest du also mindestens 3.600 € netto auf dem Gehaltszettel haben. Damit gehörst du zu den ernstzunehmenden Kandidaten.
Wie lange sucht man in München im Schnitt nach einer Wohnung?
Das ist natürlich bei jedem anders, aber stell dich lieber auf einen längeren Prozess ein. Im Schnitt brauchen die meisten Leute zwischen drei und sechs Monaten, bis sie den Mietvertrag unterschreiben.
Wenn du ganz genaue Vorstellungen hast oder dein Budget eher knapp ist, kann die Suche auch mal ein ganzes Jahr dauern. Der Trick ist, schnell zu sein und top vorbereitet in den Prozess zu starten – das kann deine Suche enorm verkürzen.
Muss ich mir diese Massenbesichtigungen wirklich antun?
Ja, leider sind sie in München oft Teil des Spiels. Besonders bei Wohnungen in den angesagten Vierteln sind Besichtigungen mit 30 anderen Leuten keine Seltenheit.
Versuch, es sportlich zu sehen. Es ist deine Bühne, um aus der Menge herauszustechen. Ein sympathisches Auftreten und ein professioneller Eindruck können hier den Unterschied machen.
Kleiner Geheimtipp: Melde dich am Tag nach der Besichtigung noch mal kurz. Eine freundliche Dankes-Mail ruft dich beim Vermieter wieder positiv ins Gedächtnis und zeigt echtes Interesse. Das machen die wenigsten!
Welche Dokumente muss ich unbedingt dabeihaben?
Vermieter wollen vor allem zwei Dinge: Sicherheit und wenig Arbeit. Deine Bewerbungsmappe muss also auf den ersten Blick überzeugen und komplett sein. Ohne diese vier Dokumente brauchst du es oft gar nicht erst zu versuchen:
- Die letzten drei Gehaltsnachweise: Der Klassiker, um deine Zahlungsfähigkeit zu beweisen.
- Eine saubere SCHUFA-Auskunft: Nicht älter als drei Monate, sonst wirkt es unseriös.
- Eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung: Die Bestätigung deines aktuellen Vermieters, dass du immer pünktlich zahlst.
- Eine Kopie deines Personalausweises: Denk an Vorder- und Rückseite.
Sind möblierte Wohnungen vielleicht eine schlaue Alternative?
Absolut, sie können eine super Übergangslösung sein. Gerade wenn du neu in der Stadt ankommst und schnell eine Bleibe brauchst, ist das Gold wert.
Der Haken ist aber, dass sie meist spürbar teurer sind und du natürlich kaum eigenen Gestaltungsspielraum hast. Für den Start oder für ein paar Monate sind sie aber definitiv eine Option, über die du nachdenken solltest.
Keine Lust, Tag und Nacht Portale zu durchforsten? Der Immobilien Bot nimmt dir die lästige Arbeit ab. Er ist deine All-in-One-Lösung, die den Markt für dich scannt, dir passende Angebote schickt, sobald sie online gehen, und dir so den entscheidenden Vorsprung verschafft. Finde deine Traumwohnung schneller auf https://www.immobilien-bot.de.