
Eine Wohnungsbesichtigung hat eigentlich immer drei Teile: die Vorbereitung, den Termin vor Ort und das, was danach kommt. Und ganz ehrlich: Der wichtigste Teil ist die Vorbereitung. Wenn du da gut aufgestellt bist, zeigst du dem Vermieter sofort, dass du die Sache ernst nimmst und ein verlässlicher Kandidat bist.
So bereitest du dich optimal auf die Besichtigung vor
Allein schon die Einladung zur Besichtigung ist auf umkämpfen Wohnungsmärkten wie in Berlin oder München ein echter Gewinn. Jetzt gilt es, diese Chance auch zu nutzen. Eine gute Vorbereitung macht oft den Unterschied, ob du aus der Masse an Bewerbern herausstichst. Es geht nicht nur darum, pünktlich zu sein, sondern darum, souverän und gut informiert aufzutreten. Dein Ziel? Einen positiven ersten Eindruck hinterlassen, der im Gedächtnis bleibt.
Die richtigen Unterlagen griffbereit haben
Bevor du überhaupt losfährst, solltest du deine Bewerbungsunterlagen komplett und ordentlich beisammen haben. Entscheidungen fallen oft blitzschnell. Wer dann erst noch anfängt, irgendwelche Dokumente zusammenzusuchen, ist meist schon aus dem Rennen.
Eine vollständige Bewerbungsmappe sollte Folgendes enthalten:
- Eine aktuelle SCHUFA-Auskunft: Damit beweist du, dass du finanziell zuverlässig bist.
- Einkommensnachweise der letzten drei Monate: Die zeigen, dass du dir die Miete auch wirklich leisten kannst.
- Eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung: Dein jetziger Vermieter bestätigt dir damit, dass du immer pünktlich gezahlt hast.
- Eine Kopie deines Personalausweises: Ganz klassisch zur Identifikation.
Mein Tipp: Pack deine Unterlagen in eine ordentliche Mappe oder einen Klemmhefter. Das kommt einfach viel besser an als ein Haufen loser Zettel. Digital solltest du alles als eine einzige, klar benannte PDF-Datei dabeihaben. In unserem großen Ratgeber haben wir alles Wichtige dazu zusammengefasst, welche Unterlagen für eine Wohnungsbesichtigung du wirklich brauchst.
Die cleveren Fragen stellen
Wer die richtigen Fragen stellt, zeigt nicht nur echtes Interesse, sondern bekommt auch wichtige Infos, die in keinem Exposé stehen. Frag also nicht nur nach den Nebenkosten, das macht jeder. Geh einen Schritt weiter.
Überleg dir, was für deinen Alltag wirklich wichtig ist:
- Wie schnell ist das Internet hier und welche Anbieter gibt es überhaupt?
- Sind Haustiere erlaubt oder gibt es da irgendwelche Einschränkungen?
- Wann wurde hier zuletzt was Größeres gemacht (Fenster, Heizung, Dach)?
- Gibt es einen Hausmeister und wer putzt eigentlich das Treppenhaus?
Solche Fragen zeigen dem Vermieter, dass du langfristig denkst und dir wirklich Gedanken machst. Der Wohnungsmarkt ist brutal. Eine Studie hat gezeigt, dass sich 74 Prozent der Deutschen eigentlich Wohneigentum wünschen – die Realität zwingt aber die meisten zur Miete. Das heizt den Wettbewerb natürlich extrem an. Gerade in den großen Städten sind Wohnungen manchmal innerhalb von Stunden weg. Mehr zur Wohnsituation in Deutschland auf sparda-verband.de kannst du bei Interesse nachlesen.
Dein Auftritt vor Ort – so überzeugst du den Vermieter
Der Termin steht und du bist top vorbereitet? Perfekt! Jetzt kommt der entscheidende Teil, bei dem es auf deinen persönlichen Eindruck ankommt. Denn mal ehrlich: Eine Wohnungsbesichtigung ist selten ein reiner Faktencheck. Es ist viel mehr ein gegenseitiges Beschnuppern. Dein Ziel ist es, sympathisch rüberzukommen und echtes Interesse zu zeigen.
Die ungeschriebenen Regeln der Besichtigung
Egal ob du alleine durch die Wohnung geführt wirst oder mit zwanzig anderen Interessenten – ein paar simple Verhaltensregeln verschaffen dir sofort Pluspunkte. Pünktlichkeit ist das A und O, aber komm auch nicht eine halbe Stunde zu früh. So fünf Minuten vorher da zu sein, ist ideal.
Bevor du die Wohnung stürmst, frag kurz, ob du die Schuhe ausziehen sollst. Eine kleine Geste, die aber Respekt zeigt, vor allem wenn die Wohnung noch bewohnt ist. Genauso gilt: Schränke, Fenster oder Türen öffnest du nicht einfach so. Frag lieber freundlich, ob du mal einen Blick hineinwerfen darfst.
Kleiner Tipp aus der Praxis: Ist der Vormieter noch da? Sprich ihn kurz an! Ein simples „Wohnen Sie gerne hier im Haus?“ kann dir ehrliche Einblicke geben und signalisiert dem Vermieter gleichzeitig, dass du dich für ein gutes Miteinander interessierst.
Small Talk, der Türen öffnet
Ein nettes Gespräch kann manchmal mehr wert sein als die dickste Bewerbungsmappe. Ein freundliches Lächeln und eine klare Begrüßung sind der erste Schritt. Anstatt sofort die Mängelliste auszupacken, versuch lieber, eine kleine persönliche Verbindung aufzubauen.
Frag den Makler oder Eigentümer doch mal, wie lange er das Objekt schon betreut oder was ihm an der Gegend besonders gut gefällt. Das lenkt das Gespräch sofort in eine positive Richtung. Wenn du dann während des Rundgangs gezielte, smarte Fragen stellst, zeigst du, dass du nicht nur irgendeine Wohnung suchst, sondern genau diese. In unserem Beitrag haben wir eine Liste mit den besten Fragen für die Wohnungsbesichtigung zusammengestellt, damit du nichts Wichtiges vergisst.
Gerade in Städten, wo Besichtigungen mit 10 bis 20 Leuten eher die Regel als die Ausnahme sind, ist dieser erste Eindruck Gold wert. Am Ende entscheidet oft das Bauchgefühl des Vermieters – und mit einem positiven, respektvollen Auftritt bleibst du garantiert im Gedächtnis.
Jetzt geht’s ans Eingemachte: Die Wohnung auf Herz und Nieren prüfen
Okay, du bist drin, der erste Eindruck passt und das Bauchgefühl sagt „Ja“. Super! Aber halt, lass dich jetzt nicht von den frisch gestrichenen Wänden oder dem tollen Sonnenlicht blenden. Jetzt wird’s Zeit, die kritische Brille aufzusetzen und wirklich jeden Winkel genau unter die Lupe zu nehmen.
Glaub mir, es geht darum, mögliche Macken aufzuspüren, bevor sie nach dem Einzug zu deinem Problem werden. Denk wie ein Detektiv – geh systematisch vor und hab ein Auge fürs Detail.
Deine wichtigsten Helferlein für den Wohnungs-Check
Um die Wohnung wirklich gründlich zu prüfen, brauchst du ein paar kleine Tools. Pack auf jeden Fall ein Maßband oder einen Zollstock ein. Damit kannst du blitzschnell checken, ob deine geliebte Couch überhaupt durch den Flur passt oder ob das Schlafzimmer genug Platz für dein Bett bietet.
Dein Smartphone ist natürlich auch Gold wert. Frag aber unbedingt kurz, ob du Fotos machen darfst – gerade, wenn die Wohnung noch bewohnt ist. Meistens ist das kein Problem und die Bilder helfen dir später ungemein, dich an Kleinigkeiten zu erinnern und die verschiedenen Angebote zu vergleichen.
Dein Auftreten spielt dabei aber immer eine entscheidende Rolle, wie du hier siehst.

Diese drei Punkte – freundlich, interessiert und einfach du selbst sein – sind die Basis für den ganzen Termin, auch während du die Wohnung kritisch beäugst.
Hierauf solltest du ganz genau achten
Jetzt wird’s ernst. Am besten arbeitest du dich Zimmer für Zimmer vor und hakst die folgenden Punkte im Kopf ab. So vergisst du nichts, egal ob du eine Wohnung mieten oder ein Haus kaufen willst.
Wände, Böden und Decken
- Siehst du irgendwo feuchte Stellen, Wasserflecken oder sogar Schimmel? Schau ganz genau in die Ecken, hinter Schränke und natürlich im Bad.
- Wie sehen die Böden aus? Hat das Parkett tiefe Kratzer, gibt es Sprünge in den Fliesen?
- Fallen dir Risse in den Wänden auf? Kleine Haarrisse sind oft kein Drama, aber größere könnten auf ernstere Probleme hindeuten.
Fenster und Türen
- Gehen alle Fenster und Türen leicht auf und zu? Klemmt etwas?
- Sind die Fenster auch wirklich dicht? Einfach mal die Hand an den Rahmen halten und fühlen, ob es zieht.
- Check die Dichtungen. Wenn die porös oder kaputt sind, heizt du später für draußen mit – und das wird teuer.
Bad und Küche
- Dreh die Wasserhähne auf. Wie ist der Wasserdruck? Und wie lange dauert es, bis warmes Wasser kommt?
- Zieh die Klospülung ab. Läuft das Wasser sauber und schnell ab?
- Falls eine Einbauküche drin ist: Funktionieren die Geräte? Mach kurz den Herd an und wirf einen Blick in den Kühschrank.
Heizung und Elektrik
- Schau dir die Heizkörper genau an. Sind sie rostig oder sehen sie steinalt aus?
- Gibt es in jedem Raum genug Steckdosen? Denk schon mal drüber nach, wo deine Möbel stehen sollen.
- Funktionieren die Lichtschalter? Um die Steckdosen zu testen, kannst du einfach dein Handy-Ladekabel kurz einstecken.
Mein Profi-Tipp: Vertrau deiner Nase! Ein muffiger Geruch kann ein klares Warnsignal für Feuchtigkeit sein, selbst wenn du auf den ersten Blick nichts siehst.
Um bei all den Details nicht den Überblick zu verlieren, habe ich eine kleine Checkliste für dich vorbereitet. Die kannst du dir einfach mitnehmen und abhaken.
Checkliste für die Wohnungsbesichtigung
Diese Checkliste hilft Dir, bei der Besichtigung den Überblick zu behalten und alle wichtigen Aspekte der Wohnung systematisch zu prüfen.
| Bereich | Worauf achten? | Status (Gut / Mittel / Schlecht) | Notizen |
|---|---|---|---|
| Allgemeinzustand | Sauberkeit, Geruch, allgemeiner Eindruck | ||
| Wände & Decken | Risse, Feuchtigkeit, Schimmel, Zustand der Tapete/Farbe | ||
| Bodenbeläge | Abnutzung, Kratzer, Beschädigungen (Parkett, Fliesen etc.) | ||
| Fenster & Türen | Dichtigkeit, Schließmechanismus, Zustand der Rahmen | ||
| Küche | Zustand der Geräte, Wasserdruck, Stauraum, Arbeitsflächen | ||
| Badezimmer | Wasserdruck (Dusche/Hahn), Lüftung, Schimmel, Zustand der Fugen | ||
| Heizung | Zustand der Heizkörper, Funktion | ||
| Elektrik | Anzahl & Position der Steckdosen, Funktion der Schalter | ||
| Lage & Umfeld | Lärm von der Straße/Nachbarn, Lichtverhältnisse | ||
| Zusätzliches | Keller-/Dachbodenabteil, Balkon, Internetanschluss |
Mit so einer Liste wirkst du nicht nur vorbereitet, sondern vergisst auch wirklich nichts Wichtiges.
Ein solch gründlicher Check schützt dich am Ende vor bösen Überraschungen und zeigt dem Vermieter oder Makler gleichzeitig, dass du ein sorgfältiger und verantwortungsbewusster Interessent bist. Das ist immer ein Pluspunkt
Die Lage und das Umfeld der Wohnung – Passt das wirklich zu dir?
Die schönste Wohnung nützt dir wenig, wenn die Nachbarschaft nicht zu deinem Leben passt. Klar, die vier Wände sind wichtig, aber dein Zuhause hört ja nicht an der Wohnungstür auf. Deshalb: Schau bei der Besichtigung ganz bewusst über den Tellerrand hinaus.
Ein guter erster Check ist immer die Infrastruktur. Wie weit ist es wirklich bis zur nächsten Haltestelle? Und wie oft fährt da was – vor allem abends oder am Wochenende? Wirf einen Blick auf die Karte: Wo ist der nächste Supermarkt, die Apotheke oder ein kleiner Park für die Joggingrunde? Das sind diese kleinen Alltagsdinge, die später den großen Unterschied machen.
Erkunde das Viertel – aber richtig!
Ein Tipp, den viele im Besichtigungsstress vergessen, der aber Gold wert ist: Komm nicht nur einmal zum offiziellen Termin. Schau dir die Ecke zu verschiedenen Zeiten an.
- Tagsüber unter der Woche: Wie laut ist der Verkehr? Dröhnt eine Baustelle um die Ecke? Gibt's viel Lieferverkehr?
- Abends und am Wochenende: Verwandelt sich die ruhige Seitenstraße plötzlich in eine Partymeile? Und die wichtigste Frage überhaupt: Wo zum Teufel parken all die Anwohner, wenn sie von der Arbeit kommen?
Diese kleinen Erkundungstouren geben dir ein ehrliches Gefühl für den Vibe des Viertels. Überleg dir, ob das zu dir passt. Suchst du absolute Ruhe, ist die hippe Ausgehmeile vielleicht dein persönlicher Albtraum. Bist du eher der Typ, der das Leben vor der Haustür liebt, könnte es genau richtig sein.
Ein einfacher Spaziergang am Abend verrät oft mehr über Parkplatznot und Lärmpegel als jede Hochglanzbeschreibung im Exposé. So findest du heraus, ob du dich hier wirklich langfristig siehst.
Wirf einen Blick auf die Hausgemeinschaft
Deine direkten Nachbarn sind ein Faktor, den man nicht unterschätzen sollte. Du kannst natürlich nicht bei allen klingeln und sie ausfragen, aber einen ersten Eindruck kannst du dir trotzdem verschaffen. Wie sehen der Eingangsbereich und das Treppenhaus aus? Ist der Innenhof gepflegt oder eine Rumpelkammer? Ein ordentlicher Gesamteindruck ist oft ein gutes Zeichen für eine funktionierende und rücksichtsvolle Hausgemeinschaft.
Wenn du die Chance hast, quatsch einfach mal einen Nachbarn an, der dir über den Weg läuft. Eine simple Frage wie „Wie lebt es sich denn hier so?“ kann dir ehrliche und super wertvolle Einblicke geben. Manchmal erfährt man so mehr über das Zusammenleben als in jedem Gespräch mit dem Makler. So gehst du sicher, dass nicht nur die Wohnung, sondern das ganze Paket für dich stimmt.
Nach der Besichtigung: So geht's jetzt weiter zum Mietvertrag
Die Wohnung ist genau das, was du gesucht hast? Perfekt! Dann heißt es jetzt: Dranbleiben und strategisch vorgehen. Gerade in Städten mit hoher Nachfrage entscheidet oft die Geschwindigkeit darüber, wer den Zuschlag bekommt. Dein Ziel ist es, dem Vermieter positiv im Gedächtnis zu bleiben und dafür zu sorgen, dass deine Bewerbung ganz oben auf dem Stapel landet.
Warte nicht zu lange, um dein Interesse zu zeigen. Der beste Moment ist direkt nach dem Termin. Eine kurze, freundliche Mail noch am selben Tag wirkt nicht nur professionell, sondern zeigt auch, dass du es ernst meinst. Denk dran: Die Konkurrenz schläft nicht.
Zeig, dass du die Wohnung wirklich willst
Eine überzeugende Nachricht muss kein Roman sein, aber sie sollte sitzen. Beziehe dich ganz konkret auf die Besichtigung. Erwähne ein oder zwei Details, die dir besonders aufgefallen sind – das signalisiert, dass du aufmerksam warst und nicht einfach nur eine Standard-Nachricht an zwanzig verschiedene Anbieter schickst.
Das könnte zum Beispiel so aussehen:
- Betreff: Ihr Inserat in der [Straßenname, Wohnungsnummer] – Danke für die Besichtigung!
- Text: „Sehr geehrte/r Herr/Frau [Name], nochmals vielen Dank für die freundliche Besichtigung heute. Besonders die helle Küche und der gemütliche Balkon haben es mir angetan. Ich habe großes Interesse an der Wohnung und würde mich freuen, Ihnen meine vollständigen Unterlagen zu schicken.“
Kurz, persönlich und eine klare Ansage, was als Nächstes kommt. So einfach ist das.
Bewerbung abschicken und professionell am Ball bleiben
Sobald du grünes Licht bekommst, schick deine Bewerbungsmappe los. Am besten packst du alles in eine einzige, sauber benannte PDF-Datei. Das wirkt aufgeräumt und macht dem Vermieter das Leben deutlich leichter.
Und dann? Du hast alles abgeschickt und hörst erstmal nichts? Keine Panik. Das ist normal. Gib dem Vermieter ruhig ein paar Tage Zeit. Wenn du nach etwa drei bis fünf Werktagen immer noch keine Antwort hast, ist eine kurze, höfliche Nachfrage per Mail absolut okay.
Eine Zusage ist natürlich der Jackpot! In der Regel flattert dann der Mietvertragsentwurf ins Haus. Nimm dir Zeit und lies ihn dir ganz genau durch. Bist du bei manchen Klauseln unsicher? In unserem Ratgeber zeigen wir dir, wie du einen Mietvertrag kostenlos prüfen lassen kannst.
Sollte es eine Absage sein, nimm es nicht persönlich. Bleib freundlich, bedanke dich für die Rückmeldung. Wer weiß, manchmal springt der Erstplatzierte ab, und plötzlich bist du wieder im Rennen.
In angespannten Märkten den Turbo einlegen
Seien wir ehrlich: Wohnungsbesichtigungen enden selten mit einer sofortigen Zusage. Die Nachfrage ist riesig. Eine Ipsos-Studie zeigt, dass nur 15 Prozent der Suchenden überhaupt Angebote finden, die sie sich leisten können. In solchen Märkten ist Geschwindigkeit dein entscheidender Vorteil.
Genau hier kann dir der Immobilien Bot unter die Arme greifen. Er scannt ununterbrochen die relevanten Portale und schickt dir neue Angebote sofort als Push-Nachricht aufs Handy. So bist du oft der Erste, der reagiert. Mehr zu den Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt liest du auch bei kuecheundarchitektur.de.
Mit Favoritenlisten und fertigen Bewerbungsvorlagen hilft dir der Bot, den Überblick zu behalten und schneller zu sein als die anderen. So schnappst du dir die Einladung zur Besichtigung und bist perfekt für die nächsten Schritte auf dem Weg zum Mietvertrag gewappnet.
Was bei der Wohnungsbesichtigung sonst noch wichtig ist: Deine Fragen, unsere Antworten
Okay, du hast den Plan für die Besichtigung im Kopf. Aber im Eifer des Gefechts kommen oft die kleinen, aber feinen Fragen auf, die einen verunsichern können. Kein Problem! Lass uns mal die typischen Stolperfallen aus dem Weg räumen, damit du wirklich entspannt in den Termin gehst.
Fotos machen – ja oder nein?
Klare Antwort: Ja, aber frag bitte immer, immer vorher! Besonders, wenn die Wohnung noch bewohnt ist, ist das ein absolutes Muss. Niemand mag es, wenn fremde Leute ungefragt das eigene Zuhause fotografieren. Die Privatsphäre der Vormieter geht einfach vor.
Ein simples „Wäre es in Ordnung, wenn ich mir ein paar Fotos zur Erinnerung mache?“ wirkt Wunder. Das zeigt Respekt und wird dir kaum jemand abschlagen. So kannst du später in Ruhe die Details vergleichen und musst dich nicht allein auf dein Gedächtnis verlassen.
Alleine hin oder Verstärkung mitbringen?
Vier Augen sehen mehr als zwei – an dem Spruch ist echt was dran. Eine zweite Person an deiner Seite ist Gold wert, weil sie einen ganz anderen, oft viel objektiveren Blick auf die Dinge hat. Vielleicht ist dir die Aussicht so wichtig, dass du den abgenutzten Boden im Flur glatt übersiehst. Deiner Begleitung fällt das aber sofort auf.
Aber Vorsicht: Komm nicht gleich mit der ganzen Familie oder dem halben Freundeskreis an. Das wirkt schnell, als würdest du eine WG-Party planen und kann den Vermieter abschrecken.
Mein Tipp aus Erfahrung: Nimm genau eine Person mit, der du vertraust. Jemand, der dir ehrliches Feedback gibt und nicht nur alles schönredet. Das ist die perfekte Mischung aus moralischer Unterstützung und kritischem Blick.
Die 4 Fragen, die du auf keinen Fall vergessen darfst
Du hast sicher schon eine Liste im Kopf, aber diese vier Fragen sollten ganz oben stehen. Sie können dir später eine Menge Ärger und Geld sparen.
- Was steckt wirklich in den Nebenkosten? Frag ganz konkret nach: Sind Heizung, Wasser, Müllabfuhr und Hausmeisterservice drin? Und noch wichtiger: Wie hoch war die letzte Nachzahlung oder das Guthaben? Das gibt dir ein Gefühl für die echten monatlichen Kosten.
- Stehen Modernisierungen an? Erkundige dich, ob bald neue Fenster, eine neue Heizung oder eine Fassadendämmung geplant sind. Das klingt erstmal gut, bedeutet aber oft Baulärm und fast immer eine saftige Mieterhöhung.
- Wie ist die Hausgemeinschaft so? Eine lockere Frage, die oft eine ehrliche Antwort provoziert. Achte auf die Zwischentöne. Eine kurze, knappe Antwort kann genauso viel verraten wie eine ausführliche Beschreibung der Nachbarn.
- Wie sieht’s mit Netz und Internet aus? Das ist heute so wichtig wie fließendes Wasser. Frag direkt, was für eine Internetleitung im Haus liegt, und check ganz unauffällig mit deinem Handy den Empfang in verschiedenen Ecken der Wohnung. Nichts ist nerviger als ein Funkloch im eigenen Wohnzimmer.
Wie schnell muss die Zusage kommen?
Auf umkämpften Wohnungsmärkten gilt leider: Wer zögert, verliert. Wenn dir die Wohnung gefällt, zeig dein Interesse sofort. Eine freundliche E-Mail noch am selben Abend oder spätestens am nächsten Morgen ist Pflicht.
Das heißt nicht, dass du blind den Vertrag unterschreiben sollst. Du signalisierst damit nur: „Hey, ich bin ernsthaft interessiert und entscheidungsfreudig!“ Die verbindliche Zusage kommt erst, wenn du den Mietvertrag in den Händen hältst und ihn in Ruhe geprüft hast. Aber wer als Erster sein Handtuch in den Ring wirft, hat oft die Nase vorn.
Die Wohnungssuche kann echt zermürbend sein. Aber mit der richtigen Taktik und guten Tools kommst du ans Ziel. Wenn du den Prozess beschleunigen und keine Wohnung mehr verpassen willst, probier mal den Immobilien Bot. Er ist dein persönlicher Assistent, der alle relevanten Portale durchsucht und dir neue Angebote blitzschnell direkt auf dein Handy schickt. So bist du schneller als die Konkurrenz und sicherst dir den entscheidenden Vorsprung. Teste ihn jetzt kostenlos und finde deine Traumwohnung auf https://www.immobilien-bot.de.