
Wenn du dich fragst: "SCHUFA Auskunft für den Vermieter – was steht da eigentlich drin?", kann ich dich beruhigen. Dein zukünftiger Vermieter bekommt nur eine stark abgespeckte Version zu sehen, die deine Privatsphäre schützt. Er sieht im Grunde nur eine zusammenfassende Bewertung deiner Bonität. Also, ob du als zuverlässiger Zahler giltst oder nicht. Details, bei welcher Bank du bist oder wie hoch dein Dispo ist, bleiben dein Geheimnis.
Warum die SCHUFA-Auskunft bei der Wohnungssuche normal ist
Du stehst mitten im Wohnungs-Marathon, findest endlich deine Traumwohnung, und dann will der Vermieter eine SCHUFA-Auskunft. Das kann dich erstmal kurz aus der Bahn werfen, klar. Aber keine Sorge, das ist in Deutschland mittlerweile ein absolut üblicher Schritt, vor allem in den umkämpften Wohnungsmärkten der Großstädte.
Versuch mal, die Perspektive zu wechseln: Für einen Vermieter ist es ein riesiger Vertrauensvorschuss, dir seine Wohnung zu überlassen. Er will einfach nur sichergehen, dass die Miete auch wirklich jeden Monat pünktlich auf seinem Konto landet. Die SCHUFA-Auskunft ist für ihn so etwas wie ein neutrales Zeugnis über deine finanzielle Zuverlässigkeit. Sie gibt ihm die Sicherheit, die er braucht, um sich für dich zu entscheiden.

Ein Standard-Check für Vermieter
Die SCHUFA-Bonitätsauskunft hat sich über die Jahre einfach als Standard etabliert, wenn du eine Wohnung mieten möchtest. Sie bündelt dein bisheriges Zahlungsverhalten und packt es in einen einfachen Wert, den sogenannten Score. Dieser Wert ist im Grunde eine Prognose, mit welcher Wahrscheinlichkeit du deine Rechnungen bezahlst.
Für diese spezielle Verbraucherauskunft fielen im Jahr 2023 Kosten von 29,95 Euro an. Wichtig dabei: Die Auskunft ist immer nur eine Momentaufnahme. Deine finanzielle Situation kann sich ja schnell ändern. Wenn du tiefer einsteigen willst, findest du gute Hintergrundinfos zur SCHUFA-Auskunft für Vermieter auf objego.de.
Sieh dieses Dokument nicht als Hürde, sondern als ganz normalen Teil des Bewerbungsprozesses. Mit dem nötigen Wissen gehst du da ganz souverän durch und bist deiner Traumwohnung schon ein riesiges Stück näher.
In diesem Ratgeber nehmen wir das Thema für dich komplett auseinander. Du erfährst ganz genau, welche Infos der Vermieter wirklich bekommt und welche Details – völlig zu Recht – privat bleiben. Damit bist du bestens für die nächste Wohnungsbesichtigung gewappnet und kannst hoffentlich bald den Mietvertrag unterschreiben.
Na, dann schauen wir uns das gute Stück doch mal genauer an. Wenn du die SCHUFA-Auskunft für deinen potenziellen Vermieter in der Hand hältst, denkst du dir bestimmt: "Okay, und was steht da jetzt wirklich drin?" Aber keine Panik, das ist alles halb so wild. Lass uns das mal Schritt für Schritt durchgehen.
Als Erstes stehen da natürlich deine persönlichen Daten drauf: Name, aktuelle Adresse, Geburtsdatum. Das ist quasi das Deckblatt, damit der Vermieter auch sicher sein kann, dass die Auskunft wirklich von dir ist und es keine Verwechslungen gibt. Logisch, oder?
Das Herzstück: Ein einziger, entscheidender Satz
Direkt nach den persönlichen Daten kommt der Teil, auf den es wirklich ankommt. Das ist die Kernaussage für den Vermieter, die über deine Zuverlässigkeit als Mieter entscheidet. Im besten Fall liest du dort einen Satz, der so oder so ähnlich lautet: „Zu der oben genannten Person liegen uns ausschließlich positive Vertragsinformationen vor.“
Wenn dieser Satz da steht, kannst du aufatmen. Das ist quasi der Jackpot! Es bedeutet schlicht und einfach: Du hast deine Rechnungen und Raten in der Vergangenheit immer pünktlich bezahlt. Wichtig ist hierbei: Die SCHUFA listet in dieser speziellen Auskunft für den Vermieter nicht deinen Handyvertrag oder den letzten Ratenkauf auf. Sie gibt nur eine zusammenfassende Bewertung ab – und die ist in diesem Fall top.
Stell dir den positiven Vermerk wie ein kurzes, aber knackiges Empfehlungsschreiben für deine Finanzen vor. Er sagt dem Vermieter auf einen Blick: "Auf diese Person ist Verlass, die Miete wird pünktlich kommen."
Und was, wenn es nicht so gut aussieht? Die Negativmerkmale
Das genaue Gegenteil sind die sogenannten Negativmerkmale. Das ist das, wovor Vermieter Sorgen haben, denn sie sind wie rote Flaggen. Ein solcher Eintrag entsteht nicht einfach so aus dem Nichts, sondern immer dann, wenn du vertragliche Pflichten verletzt hast. Das kann eine Rechnung sein, die du trotz mehrfacher Mahnung nicht bezahlt hast, oder ein Kredit, den die Bank dir gekündigt hat.
Die SCHUFA sammelt diese Infos natürlich nicht im Geheimen, sondern bekommt sie von ihren Vertragspartnern. Dazu gehören Banken, Leasinggesellschaften, Mobilfunkanbieter und große Online-Shops. Außerdem fließen Daten aus den öffentlichen Schuldnerverzeichnissen der Amtsgerichte mit ein, was dann schon auf ernstere Zahlungsschwierigkeiten hindeutet. Wenn du tiefer einsteigen willst, findest du mehr über die Datenquellen der SCHUFA auf deutschesmietrecht.de.
Hier ein paar typische Beispiele für solche Negativmerkmale:
- Titulierte Forderungen: Das passiert, wenn eine offene Rechnung gerichtlich bestätigt wurde, etwa durch einen Vollstreckungsbescheid.
- Gekündigte Kredite oder Konten: Ein klares Zeichen, wenn dir eine Bank wegen Zahlungsrückständen den Hahn zudreht.
- Laufende Inkassoverfahren: Wenn ein Inkassobüro beauftragt wurde, bei dir Schulden einzutreiben.
- Einträge aus Schuldnerverzeichnissen: Das sind die schwerwiegendsten Fälle, wie eine eidesstattliche Versicherung (heute Vermögensauskunft) oder eine Privatinsolvenz.
Wenn du jetzt weißt, was in deiner Auskunft steht und was es bedeutet, kannst du sie mit einem viel besseren Gefühl bei deiner Wohnungsbewerbung einreichen und damit deine Chancen deutlich erhöhen.
Deinen SCHUFA-Score verstehen und verbessern
Der SCHUFA-Score ist diese eine, magische Zahl, die bei der Wohnungssuche oft über Top oder Flop entscheidet. Aber was steckt da eigentlich genau dahinter? Am besten stellst du dir den Score wie eine Art Wetterbericht für deine Finanzen vor: Ein hoher Wert ist wie strahlender Sonnenschein, während ein niedrigerer Wert eher auf graue Wolken hindeutet.
Diese Prozentzahl soll dem Vermieter blitzschnell zeigen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass du deine Miete immer pünktlich überweist. Ein Score von über 97,5 % gilt als hervorragend. Das signalisiert ein extrem niedriges Risiko für Zahlungsausfälle und macht dich in den Augen der meisten Vermieter sofort zum Wunschkandidaten.
Was deinen Score beeinflusst
Wie genau die SCHUFA diesen Wert berechnet, ist ihr bestgehütetes Geheimnis. Trotzdem wissen wir ziemlich genau, welche Faktoren deinen Score nach oben oder unten ziehen können. Im Kern geht es immer darum, wie zuverlässig du in der Vergangenheit deine Verträge und Rechnungen gehandhabt hast.
Diese Grafik zeigt dir auf einen Blick, welche Daten die SCHUFA sammelt und für ihre Bewertung nutzt.

Du siehst: Es ist ein Mix aus deinen persönlichen Daten (wer bist du?), den positiven Merkmalen (was lief gut?) und den negativen (wo gab's Probleme?). Aus all diesen Puzzleteilen setzt sich am Ende dein individueller Score zusammen.
Wie du deinen Score aktiv stärken kannst
Auch wenn du die Formel nicht kennst, bist du deinem Score nicht hilflos ausgeliefert. Du kannst ihn aktiv pflegen, fast wie einen Garten. Bestimmte Verhaltensweisen honoriert die SCHUFA nämlich, weil sie für finanzielle Stabilität und Verlässlichkeit stehen.
Was einen guten Score ausmacht:
- Pünktlichkeit ist alles: Das ist der absolute Klassiker. Bezahle einfach immer alle Rechnungen und Raten pünktlich. Klingt simpel, ist aber der wichtigste Hebel.
- Treue zahlt sich aus: Ein Girokonto, das du schon seit Ewigkeiten bei derselben Bank hast, signalisiert Beständigkeit und wirkt vertrauenswürdig.
- Weniger ist mehr: Wer nur ein, zwei Girokonten und Kreditkarten hat, statt ständig neue zu eröffnen, zeigt, dass er den Überblick behält.
Genauso gibt es aber auch rote Flaggen, die deinen Score drücken können. Häufige Kontowechsel, mehrere neue Kreditkarten in kurzer Zeit oder ständige Umzüge können als Zeichen von Unruhe gewertet werden. Ein stabiles Finanzleben ist der Schlüssel. Wenn du tiefer einsteigen willst, wie du gezielt eine positive SCHUFA-Auskunft für die Wohnungssuche erreichst, haben wir dafür einen eigenen Ratgeber für dich.
Ein guter SCHUFA-Score ist kein Glücksfall. Er ist das Ergebnis eines bewussten und verantwortungsvollen Umgangs mit deinem Geld. Sieh ihn einfach als eine Art finanziellen Fitness-Tracker, den du mit den richtigen Gewohnheiten locker im grünen Bereich halten kannst.
Mit diesem Wissen im Hinterkopf kannst du deinen Score gezielt pflegen und dir bei der nächsten Wohnungsbewerbung einen echten Vorteil verschaffen.
Was du als Mieter über deine Rechte bei der Bonitätsprüfung wissen solltest
Klar, wenn ein Vermieter deine SCHUFA-Daten sehen will, ist das ein ziemlich tiefer Einblick in deine Privatsphäre. Genau deshalb gibt es zum Glück klare Spielregeln, die dich schützen und dem Vermieter ganz deutlich die Grenzen aufzeigen. Wenn du deine Rechte kennst, kannst du bei der Wohnungssuche viel sicherer und selbstbewusster auftreten.
Die wichtigste Regel zuerst: Der Zeitpunkt ist entscheidend. Ein Vermieter darf die SCHUFA-Auskunft nicht einfach von jedem x-beliebigen Interessenten verlangen, der nur mal kurz eine Anfrage schickt. Das wäre völlig überzogen. Erst wenn du nach der Wohnungsbesichtigung sagst: "Ja, die Wohnung will ich haben!" und in die engere Auswahl kommst, ist die Frage nach deiner Bonität überhaupt gerechtfertigt.
Achtung: Kostenlose Datenkopie ist nicht für den Vermieter gedacht
Du hast das Recht, einmal im Jahr eine kostenlose Datenkopie nach Artikel 15 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) bei der SCHUFA anzufordern. Super, um selbst mal zu checken, was da so alles über dich gespeichert ist. Aber Vorsicht: Dieses Dokument ist absolut tabu für den Vermieter!
In der kostenlosen Kopie stehen haufenweise sensible Details – Infos über deine Bankkonten, Kreditkarten, laufende Kredite. Das geht den Vermieter schlicht und ergreifend nichts an. Im schlimmsten Fall kann es dich sogar benachteiligen.
Nimm für die Wohnungsbewerbung deshalb immer die kostenpflichtige SCHUFA-BonitätsAuskunft. Ja, die kostet um die 30 Euro, aber sie ist extra für Dritte wie Vermieter gemacht. Sie verrät nur das Nötigste: eine allgemeine Einschätzung, ob du ein zuverlässiger Zahler bist – ganz ohne deine privaten Finanzdetails offenzulegen.
Falsche Einträge? So wehrst du dich!
Niemand ist unfehlbar, auch die SCHUFA nicht. Es kann immer mal passieren, dass Einträge nicht stimmen, längst veraltet oder einfach falsch sind. Solche Fehler können dir bei der Wohnungssuche unnötig Steine in den Weg legen. Deshalb ist es so wichtig, dass du deine Daten regelmäßig überprüfst.
Und was, wenn du einen Fehler entdeckst? Ganz einfach:
- Beweise sammeln: Such alles zusammen, was belegt, dass eine Forderung längst bezahlt oder der Eintrag falsch ist. Das können Zahlungsbelege, Quittungen oder Kontoauszüge sein.
- Firma konfrontieren: Wende dich zuerst direkt an das Unternehmen, das den falschen Eintrag gemeldet hat, und verlange eine Korrektur.
- SCHUFA informieren: Melde den Fehler gleichzeitig auch schriftlich an die SCHUFA und schick deine Beweise mit. Die SCHUFA ist dann verpflichtet, die Sache zu prüfen und den Eintrag sofort zu löschen, wenn du im Recht bist.
Neben diesen speziellen Regeln zur Bonitätsprüfung solltest du auch die allgemeinen Grundlagen zum Datenschutz im Blick haben. Wenn du hier am Ball bleibst, sorgst du dafür, dass deine Bewerbungsunterlagen immer ein faires und vor allem korrektes Bild von dir abgeben.
So kommst du schnell an die richtige SCHUFA-Auskunft
Okay, genug Theorie, jetzt wird's praktisch. Wenn du beim Wohnung mieten wirklich überzeugen willst, brauchst du das richtige Dokument – und zwar schnell. Der Schlüssel zum Erfolg ist die SCHUFA-BonitätsAuskunft. Die wurde nämlich extra für Vermieter gemacht und zeigt nur, was für den Mietvertrag wirklich zählt.
Am schnellsten und einfachsten geht das direkt online über die offizielle SCHUFA-Webseite. Der ganze Prozess ist kein Hexenwerk: Du tippst deine Daten ein, weist dich kurz aus und zahlst die Gebühr, die aktuell bei 29,95 Euro liegt. Meistens kannst du das Dokument sofort herunterladen oder hast es in wenigen Tagen im Briefkasten.
Datenkopie oder BonitätsAuskunft? Ein kleiner Unterschied mit großer Wirkung
Du hast bestimmt schon mal was von der kostenlosen Datenkopie gehört, die man einmal pro Jahr anfordern kann (dank Art. 15 DSGVO). Super Sache, um die eigenen Einträge mal zu checken. Aber Vorsicht: Für deinen potenziellen Vermieter ist dieses Ding ein absolutes No-Go!
Stell dir die kostenlose Datenkopie wie dein privates Finanz-Tagebuch vor. Da steht einfach alles drin: jeder kleine Kredit, jedes Konto, jeder Handyvertrag. Das sind super sensible Infos, die einen Vermieter nichts angehen und dich bei der Bewerbung eher schlecht dastehen lassen. Gib dieses Dokument niemals weiter!
Der riesige Vorteil der speziellen BonitätsAuskunft ist ihre Diskretion. Sie sagt dem Vermieter ganz klar: „Ja, auf diese Person ist finanziell Verlass“, ohne dabei deine ganze Finanzgeschichte auszubreiten. So schützt du deine Privatsphäre und hinterlässt trotzdem einen absolut professionellen Eindruck.
Schritt für Schritt zur perfekten Auskunft
Damit du nicht unnötig Zeit verlierst, die du besser für Wohnungsbesichtigungen nutzen kannst, hier eine kleine Anleitung:
- Geh auf die offizielle SCHUFA-Seite: Am besten direkt über meineschufa.de. Dort suchst du nach der „SCHUFA-BonitätsAuskunft“. Fall nicht auf irgendwelche Drittanbieter rein.
- Leg deine Unterlagen bereit: Du brauchst deinen Personalausweis oder Reisepass, um dich zu identifizieren, und natürlich deine Bankdaten für die Bezahlung.
- Füll das Formular aus: Nimm dir einen Moment Zeit und gib deine persönlichen Daten sorgfältig und fehlerfrei ein.
- Wähle, wie du die Auskunft bekommen willst: Oft gibt es die Wahl zwischen Postversand und sofortigem Download. Wenn es schnell gehen muss, ist der Download natürlich Gold wert.
Falls du den kompletten Ablauf noch mal in Ruhe nachlesen möchtest, haben wir einen Ratgeber, der dir genau zeigt, wie du deine SCHUFA-Auskunft online beantragen kannst. Mit dem richtigen Papier in der Hand bist du für die nächste Besichtigung bestens gerüstet.
Was tun, wenn dein SCHUFA-Score nicht top ist?
Dein SCHUFA-Score ist nicht makellos? Erst mal tief durchatmen. Das ist absolut kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. Ganz ehrlich: Viele Leute haben aus den unterschiedlichsten Gründen keinen perfekten Score – und das allein macht dich noch lange nicht zu einem schlechten Mieter.
Ein schwächerer Score ist kein K.o.-Kriterium. Sieh es lieber als Chance, zu zeigen, dass du mehr bist als nur eine Zahl. Mit der richtigen Taktik kannst du den Vermieter trotzdem locker von dir überzeugen und deine Chancen auf die Traumwohnung deutlich verbessern.

Mit offenen Karten spielen: Ehrlichkeit zahlt sich aus
Der beste Weg ist oft der direkteste. Anstatt zu hoffen, dass der Vermieter einen alten Eintrag übersieht, sprich es lieber proaktiv und ehrlich an. Ein kurzer, sachlicher Satz in deinem Anschreiben kann da schon Wunder wirken.
Erkläre knapp, wie es dazu kam und – ganz wichtig – dass die Sache längst vom Tisch ist. Das signalisiert nicht nur Reife und Verantwortung, sondern schafft vor allem Vertrauen. Und das ist am Ende viel mehr wert als ein perfekter Score auf dem Papier.
Ein ehrlicher Umgang mit deiner eigenen Finanzgeschichte sagt dem Vermieter: „Ich habe nichts zu verbergen, stehe zu meiner Vergangenheit und bin heute ein absolut zuverlässiger Partner.“
Mehr als nur der Score: Biete alternative Sicherheiten an
Wenn der SCHUFA-Score nicht dein stärkstes Argument ist, dann sorge dafür, dass der Rest deiner Bewerbung umso mehr glänzt. Du kannst dem Vermieter ganz gezielt zusätzliche Sicherheiten anbieten, um mögliche Zweifel direkt im Keim zu ersticken.
Hier ein paar bewährte Ideen, die in der Praxis wirklich funktionieren:
- Mietbürgschaft: Frag doch mal deine Eltern oder eine andere solvente Person, ob sie für dich bürgen würden. Das gibt dem Vermieter eine zusätzliche Sicherheit, die oft den Ausschlag gibt.
- Stabile Finanzen beweisen: Lege nicht nur die üblichen drei Gehaltsnachweise vor, sondern vielleicht die der letzten sechs Monate. Das untermauert deine finanzielle Stabilität.
- Mietschuldenfreiheitsbescheinigung: Ein Schreiben deines aktuellen Vermieters, das bestätigt, dass du deine Miete immer pünktlich gezahlt hast, ist pures Gold.
- Höhere Kaution anbieten: Du könntest vorschlagen, eine höhere Kaution als die gesetzlich erlaubten drei Nettokaltmieten zu zahlen. Aber Achtung: Das Angebot muss von dir kommen, der Vermieter darf das nicht von sich aus fordern.
Eine lückenlose und professionelle Bewerbungsmappe kann einen schwächeren Score oft locker ausgleichen. Hier ist eine kleine Checkliste, damit du nichts vergisst.
Checkliste für deine überzeugende Bewerbungsmappe
Eine lückenlose Bewerbungsmappe kann einen schwächeren Score ausgleichen. Nutze diese Checkliste, um sicherzustellen, dass du alle wichtigen Dokumente parat hast und einen professionellen Eindruck hinterlässt.
| Dokument | Wichtigkeit | Profi-Tipp |
|---|---|---|
| Persönliches Anschreiben | Sehr hoch | Sei authentisch! Erzähle kurz, wer du bist und warum du genau in diese Wohnung möchtest. |
| Mieterselbstauskunft | Pflicht | Lückenlos und wahrheitsgemäß ausfüllen. Falschangaben können zur Kündigung führen. |
| Einkommensnachweise | Pflicht | Die letzten 3 Gehaltsabrechnungen oder der letzte Steuerbescheid bei Selbstständigen. |
| SCHUFA-Auskunft | Pflicht | Lege die SCHUFA-BonitätsAuskunft bei, nicht die kostenlose Datenkopie. |
| Mietschuldenfreiheitsbescheinigung | Sehr hoch | Ein echter Vertrauensbeweis von deinem bisherigen Vermieter. |
| Bürgschaft | Optional | Besonders bei Studenten oder Geringverdienern ein starkes Argument. |
| Kopie des Personalausweises | Pflicht | Achte darauf, nicht relevante Daten (z. B. Ausweisnummer) zu schwärzen. |
Mit einer top vorbereiteten Mappe zeigst du Engagement und Zuverlässigkeit.
Solche Strategien beweisen, dass du trotz eines kleinen Makels in der Vergangenheit ein verlässlicher und motivierter Mieter bist. Wenn du noch mehr darüber wissen möchtest, haben wir hier weitere Tipps, wie du eine Wohnung trotz SCHUFA-Eintrag finden kannst.
Fazit: So klappt's mit der Traumwohnung
Glückwunsch! Jetzt hast du den vollen Durchblick, was die SCHUFA-Auskunft für Vermieter angeht – und wie du sie zu deinem Vorteil nutzt. Sie ist kein unheimliches Mysterium mehr, sondern einfach nur ein weiterer Baustein in deiner Bewerbungsmappe, den du im Griff haben kannst.
Das Wichtigste nochmal auf den Punkt gebracht: Geh gut vorbereitet ins Rennen, kenne deine eigenen Daten und sei vor allem ehrlich. Falls es mal hakt, kannst du immer noch mit alternativen Sicherheiten punkten.
Die Wohnungssuche fühlt sich oft wie ein Marathon an, nicht wie ein Sprint. Aber mit vollständigen und sauberen Unterlagen hast du der Konkurrenz gegenüber einfach die Nase vorn. Das ist oft der entscheidende Vorteil, um schneller eine Wohnung zu finden.
Lass dich von Absagen nicht runterziehen! Dein perfektes Zuhause wartet da draußen. Mit der richtigen Taktik und ein bisschen Geduld wirst du es auch finden.
Deine Fragen, unsere Antworten
Rund um die SCHUFA-Auskunft für den Vermieter gibt es immer wieder die gleichen Unsicherheiten. Damit du bei deiner Wohnungssuche bestens vorbereitet bist, klären wir hier die wichtigsten Fragen.
Wie alt darf die SCHUFA-Auskunft für den Vermieter sein?
Ein festes Verfallsdatum gibt es nicht, aber die ungeschriebene Regel lautet: nicht älter als drei Monate. Stell dir vor, du wärst Vermieter – du willst natürlich wissen, ob dein zukünftiger Mieter heute seine Rechnungen bezahlen kann.
Mein Tipp: Beantrage die Auskunft erst dann, wenn du eine Wohnung ernsthaft in Betracht ziehst. So ist sie frisch und aussagekräftig, wenn es drauf ankommt.
Kann ich eine Wohnung ohne SCHUFA-Auskunft bekommen?
Ganz ehrlich? In den meisten Städten ist das extrem schwierig. Große Wohnungsgesellschaften und Hausverwaltungen winken ohne SCHUFA-Check sofort ab, wenn du eine Wohnung mieten willst.
Bei privaten Vermietern hast du manchmal eine kleine Chance, wenn du richtig was in die Waagschale werfen kannst – zum Beispiel eine solide Bürgschaft oder Gehaltsnachweise, die weit über der Norm liegen. Verlass dich aber besser nicht darauf.
Wie lange bleibt ein negativer SCHUFA-Eintrag bestehen?
Negative Einträge sind zum Glück kein lebenslanges Urteil. Die meisten haben klare Löschfristen. Eine Forderung, die du komplett beglichen hast, verschwindet in der Regel auf den Tag genau nach drei Jahren.
Es lohnt sich, regelmäßig in die kostenlose Datenkopie zu schauen. So kannst du sichergehen, dass alte Kamellen auch wirklich aus deiner Akte gelöscht wurden.
Reicht die kostenlose Datenkopie für den Vermieter?
Auf gar keinen Fall! Das ist ein typischer Fehler, der dich eine Wohnung kosten kann. Die kostenlose Datenkopie ist ein reines Kontrolldokument für dich und enthält haufenweise sensible Daten – von deinen Konten bis zu den Details deiner Kredite. Das geht den Vermieter absolut nichts an.
Für die Bewerbung brauchst du immer die spezielle SCHUFA-BonitätsAuskunft. Sie ist genau für diesen Zweck gemacht und zeigt nur, was der Vermieter wirklich wissen muss.
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