
Du hast die Nase voll von der endlosen Wohnungssuche? Was, wenn du den Spieß einfach umdrehen könntest? Anstatt dich mit hunderten anderen um die eine freie Wohnung zu balgen, tauschst du deine jetzige einfach gegen eine, die besser passt. Ein Wohnungstausch ist im Kern nichts anderes als eine clevere Mietvertragsübernahme: Du findest jemanden, der in deine Bude will, während du in seine ziehst – und eure Vermieter geben ihren Segen dazu.
Was ein Wohnungstausch wirklich ist und warum er dein Leben verändern könnte
Jeder, der schon mal eine neue Wohnung gesucht hat, kennt das frustrierende Spiel: Der Markt ist leer gefegt und etwas Passendes zu finden, das man sich auch leisten kann, fühlt sich an wie ein Lottogewinn. Der Wohnungstausch ist die smarte Abkürzung, um diesem ganzen Bewerbungsstress zu entkommen. Du bewirbst dich nicht mehr, sondern suchst gezielt nach deinem perfekten Tauschpartner.

Ein Beispiel aus dem echten Leben
Mal dir folgendes Szenario aus: Eine junge Familie wohnt in einer gemütlichen Zwei-Zimmer-Wohnung, aber durch den Nachwuchs platzt sie aus allen Nähten. Gleichzeitig lebt ein Rentnerpaar ein paar Straßen weiter in einer riesigen Vier-Zimmer-Wohnung. Die Kinder sind längst aus dem Haus und die große Wohnung macht nur noch Arbeit.
Ein Wohnungstausch ist hier für beide die absolute Win-Win-Situation:
- Die Familie bekommt endlich den Platz, den sie so dringend braucht – und das ganz ohne den üblichen Bewerbungsmarathon.
- Das Rentnerpaar kann sich verkleinern, spart ordentlich Miete und hat weniger Putzaufwand.
So ein direkter Wechsel geht oft deutlich schneller und ist viel entspannter als der klassische Weg über unzählige Besichtigungen und Bewerbungsmappen. Falls du tiefer eintauchen willst, erfährst du hier, wie du den Wohnungsmarkt erfolgreich navigieren kannst.
Warum der Tausch so genial ist
Ganz ehrlich, gerade in Deutschland, wo bezahlbarer Wohnraum Mangelware ist, wird diese Methode immer wichtiger. In Städten wie Berlin ist der Tausch für viele die einzige realistische Chance, um überhaupt noch schneller eine Wohnung zu finden. Die Zahlen sprechen für sich: Bis 2021 wurden dort von 650 angestoßenen Tauschgeschäften satte 267 erfolgreich durchgezogen. Das ist eine Erfolgsquote von rund 41 Prozent! Mehr zu den Hintergründen liest du in dieser Studie zur Bedeutung des Mietwohnungstauschs.
Ein Tausch ist also viel mehr als nur ein simpler Umzug. Es ist eine echt strategische Entscheidung, die dir am Ende Zeit, Nerven und oft auch eine Menge Geld spart.
Die verschiedenen Modelle beim Wohnungstausch verstehen
Wenn du mit dem Gedanken spielst, deine Wohnung zu tauschen, solltest du wissen: Es gibt nicht nur den einen, klassischen Weg. Ein Wohnungstausch kann ganz unterschiedlich aussehen, je nachdem, was du und dein Tauschpartner gerade im Leben braucht. Das richtige Modell zu kennen, ist oft der erste Schritt, um schneller eine Wohnung zu finden. Schauen wir uns die gängigsten Varianten mal genauer an.
Der direkte Tausch: Zwei Parteien, ein Ziel
Das ist die einfachste und bekannteste Form des Wohnungstauschs. Stell dir vor: Du findest jemanden, der genau deine Wohnung sucht, und dessen Wohnung perfekt für dich ist. Ihr tauscht sozusagen die Schlüssel und übernehmt die Mietverträge des anderen – natürlich nur, wenn beide Vermieter mitspielen.
- Typisches Szenario: Du wohnst in einer 2-Zimmer-Wohnung mitten in der Stadt, sehnst dich aber nach mehr Grün und Ruhe. Dein Tauschpartner hat eine gemütliche 2-Zimmer-Wohnung am Stadtrand und will unbedingt ins pulsierende Zentrum. Das ist ein Volltreffer!
Dieser Weg ist super, weil er so schön übersichtlich ist. Die größte Hürde ist aber, genau diese eine Person zu finden, bei der einfach alles passt – die Wohnung, die Wünsche und das Timing.
Der Ringtausch: Wenn mehrere Ecken verbunden werden
Aber was, wenn derjenige mit deiner Traumwohnung gar nicht in deine Bude will? Genau hier kommt der Ringtausch ins Spiel. Das ist quasi ein Dominoeffekt für den Wohnungsmarkt, bei dem drei oder sogar mehr Parteien beteiligt sind, die ihre Wohnungen im Kreis tauschen.
Ein Ringtausch erhöht deine Chancen auf einen Treffer enorm. Du bist nicht mehr auf das eine perfekte „Spiegelbild“ angewiesen, sondern es entsteht eine ganze Kette, in der jeder das bekommt, was er sucht.
Ein kleines Beispiel, damit es klarer wird:
- Du willst aus deiner kleinen 1-Zimmer-Wohnung raus und suchst eine größere 2-Zimmer-Wohnung.
- Person B hat so eine 2-Zimmer-Wohnung, braucht aber dringend mehr Platz für die Familie und sucht 3 Zimmer.
- Person C wohnt in einer 3-Zimmer-Wohnung, die ihr mittlerweile viel zu groß ist. Sie wäre überglücklich mit einer kleinen 1-Zimmer-Wohnung wie deiner.
Und zack: Du ziehst in die Wohnung von B, B zieht zu C und C zieht bei dir ein. Alle sind glücklich!
Diese Tabelle vergleicht die Hauptarten des Wohnungstauschs und hilft dir zu entscheiden, welche Methode am besten zu deinen Zielen passt.
| Tausch-Modell | Anzahl der Parteien | Komplexität | Ideal für |
|---|---|---|---|
| Direkter Tausch | 2 | Niedrig | Leute, die eine einfache 1-zu-1-Lösung suchen und Glück haben, das perfekte Gegenstück zu finden. |
| Ringtausch | 3+ | Mittel bis Hoch | Flexible Suchende in angespannten Wohnungsmärkten, die ihre Chancen maximieren wollen. |
| Mietvertragsübernahme | 2+ | Niedrig bis Mittel | Alle Tauscharten; es ist der rechtliche Mechanismus, der den Tausch überhaupt möglich macht. |
Letztendlich ist die Mietvertragsübernahme das Fundament für jeden Tausch, während der direkte Tausch und der Ringtausch die strategischen Wege sind, um ans Ziel zu kommen.
Die Mietvertragsübernahme: Das Herzstück des Ganzen
Egal, ob du direkt oder über mehrere Ecken tauschst – rechtlich dreht sich alles fast immer um die Mietvertragsübernahme. Das heißt ganz konkret: Du trittst offiziell in den bestehenden Mietvertrag deines Tauschpartners ein, und er in deinen. Es wird also kein komplett neuer Vertrag aufgesetzt.
Der entscheidende Punkt ist aber: Dein Vermieter (und der deines Tauschpartners) hat das letzte Wort. Er muss zustimmen, dass du als neuer Mieter in den laufenden Vertrag einsteigst. Bei dieser Gelegenheit wird oft auch über die Übernahme von Möbeln oder der Einbauküche gesprochen. Wenn du wissen willst, wie du eine faire Ablöse für deine Wohnung verhandelst, schau dir unbedingt unseren ausführlichen Guide dazu an.
Welches Modell für dich das richtige ist, hängt also von deiner Situation und Flexibilität ab. Der direkte Tausch ist zwar unkomplizierter, aber der Ringtausch öffnet dir die Tür zu viel mehr Wohnungen.
Dein Schritt-für-Schritt-Fahrplan zum erfolgreichen Tausch
So, jetzt geht's ans Eingemachte! Ein Wohnungstausch ist kein Hexenwerk, wenn du weißt, wie du es angehen musst. Mit diesem kleinen Fahrplan nehme ich dich an die Hand und führe dich durch den ganzen Prozess – von der ersten Idee bis zur Schlüsselübergabe. Dann weißt du genau, was auf dich zukommt und kannst jeden Schritt ganz entspannt angehen.
Die Vorbereitung deines Inserats
Stell dir dein Inserat wie dein Online-Dating-Profil für die Wohnungssuche vor. Es ist der allererste Eindruck, und der muss sitzen! Ein lieblos hingeklatschtes Angebot geht in der Flut der Anzeigen einfach unter. Du willst ja die richtigen Leute anziehen, also mach es so aussagekräftig und sympathisch wie möglich.
Gute Fotos sind dabei die halbe Miete, ehrlich. Knips bei Tageslicht helle, scharfe Bilder von jedem Raum. Die Wohnung sollte natürlich aufgeräumt sein, aber trotzdem authentisch wirken. Dazu packst du einen ehrlichen Text: Was macht deine Bude besonders? Was liebst du an deiner Ecke? Je persönlicher, desto besser.
Ein Tausch lebt von Vertrauen. Ein ehrliches und detailliertes Profil ist der erste und wichtigste Schritt, um dieses Vertrauen aufzubauen und am Ende auch wirklich passende Anfragen zu bekommen.
Unterlagen sammeln und Partner finden
Bevor du dich jetzt voller Elan in die Suche stürzt, leg dir schon mal die wichtigsten Dokumente zurecht. Früher oder später werden Tauschpartner und vor allem die Vermieter danach fragen. Das erspart dir später eine Menge Stress und Hektik.
Diese Unterlagen solltest du parat haben:
- Schufa-Auskunft: Der Klassiker und ein absolutes Muss, um zu zeigen, dass du finanziell zuverlässig bist.
- Die letzten drei Gehaltsnachweise: Damit beweist du, dass die neue Miete locker drin ist.
- Mietschuldenfreiheitsbescheinigung: Die bekommst du von deinem jetzigen Vermieter. Sie bestätigt quasi schwarz auf weiß, dass du immer pünktlich gezahlt hast.
Mit diesem Papierkram im Gepäck kann die Jagd losgehen. Spezialisierte Tauschportale oder auch lokale Gruppen sind die besten Plätze, um jemanden zu finden, der genau das sucht, was du anbietest.
Besichtigung und Kommunikation
Du hast jemanden gefunden und der erste Kontakt war vielversprechend? Perfekt! Nächster Halt: Wohnungsbesichtigung. Hier geht es nicht nur darum, die neue Wohnung auf Herz und Nieren zu prüfen, sondern auch darum, deinen Tauschpartner mal live zu erleben. Stimmt die Chemie zwischen euch?
Schau bei der Besichtigung ganz genau hin. Wie ist die Wohnung in Schuss? Frag nach den Nebenkosten und dreh eine Runde durch die Nachbarschaft. Wenn du gut vorbereitet bist, vergisst du keine wichtigen Fragen und kannst dir ein komplettes Bild machen.
Hier siehst du mal die gängigsten Modelle, wie so ein Tausch aussehen kann – vom einfachen 1:1-Tausch bis zu einer etwas komplizierteren Tauschkette.

Wie du siehst, muss es nicht immer der direkte Wechsel sein. Diese Flexibilität erhöht deine Chancen auf einen Volltreffer ungemein.
Den Vermieter überzeugen
Das Okay vom Vermieter ist oft die größte Hürde, aber mit der richtigen Taktik ist auch das zu schaffen. Geh auf keinen Fall unvorbereitet ins Gespräch. Stell deinen Tauschpartner als absolut zuverlässigen und bereits geprüften Nachmieter vor. Viele Vermieter sind einem Tausch gegenüber sogar aufgeschlossen, weil es ihnen Arbeit spart – sie müssen sich nicht selbst auf die mühsame Suche machen.
Und der Bedarf an solchen Lösungen wird immer größer. Laut Mikrozensus 2022 leben 10,5 Prozent der Deutschen in zu kleinen Wohnungen, während gleichzeitig geschätzt 18,7 Millionen Quadratmeter Wohnraum einfach leer stehen. Erfolgreiche Tauschportale haben schon über 5.300 Haushalte zusammengebracht – das zeigt, wie riesig das Potenzial ist. Wenn du tiefer einsteigen willst, lies mehr über die Hintergründe und das Potenzial des Wohnungstauschs.
Gibt der Vermieter grünes Licht, geht es an den Endspurt: die Verträge und die finale Wohnungsübergabe. Halt unbedingt alle Absprachen schriftlich fest, damit es später keine bösen Überraschungen gibt. Mit diesem Fahrplan bist du jetzt aber bestens gewappnet.
Die rechtlichen Grundlagen meistern – auch ohne Anwalt
Ein Wohnungstausch klingt erstmal super unkompliziert. Zwei Leute, zwei Wohnungen, einmal tauschen, fertig. Aber ganz so einfach ist es leider nicht, denn das deutsche Mietrecht hat da ein Wörtchen mitzureden. Und das Wichtigste zuerst: Ohne die Zustimmung deines Vermieters geht absolut gar nichts. Er ist sozusagen der Türsteher für deinen Tauschplan.
Du hast nämlich keinen gesetzlichen Anspruch darauf, deine Wohnung einfach so zu tauschen. Es ist ja keine simple Untervermietung. Meistens bedeutet ein Tausch, dass dein alter Mietvertrag aufgelöst und ein komplett neuer für deinen Tauschpartner aufgesetzt wird.
Wer hat das Sagen: der Vermieter oder du?
Die Macht liegt hier ganz klar beim Vermieter. Er ist nicht verpflichtet, deinen vorgeschlagenen Tauschpartner zu schlucken, selbst wenn derjenige solvent ist und einen super Eindruck macht. Rein rechtlich kann er den Tausch sogar ohne driftigen Grund ablehnen. Die gute Nachricht: In der Praxis passiert das seltener als gedacht. Ein nahtloser Mieterwechsel erspart ihm schließlich viel Arbeit und die Kosten für die Wohnungssuche.
Ein „berechtigtes Interesse“ deinerseits kann deine Verhandlungsposition aber deutlich verbessern. Wenn du zum Beispiel wegen eines neuen Jobs umziehen musst oder Nachwuchs kommt und die Wohnung aus allen Nähten platzt, sind das starke Argumente, die du ins Feld führen solltest.
Mein Tipp: Such das Gespräch so früh wie möglich. Stell deinen Tauschpartner als geprüften, zuverlässigen Nachmieter vor und leg dem Vermieter alle Vorteile auf den Tisch.
Neue Verträge und die gefürchtete Mieterhöhung
Eine der größten Hürden beim Wohnungstausch ist leider oft die Miete. Wenn der Vermieter grünes Licht gibt, wird fast immer ein komplett neuer Mietvertrag aufgesetzt. Das ist für ihn die perfekte Gelegenheit, die Miete an den aktuellen Mietspiegel anzupassen. Die Chance, dass dein Tauschpartner einfach deinen alten, günstigen Vertrag übernehmen kann, ist verschwindend gering.
Sei dir dessen bewusst und sprich die folgenden Punkte unbedingt schriftlich mit dem Vermieter durch, bevor du irgendwelche Zusagen machst:
- Wird es einen neuen Mietvertrag geben oder kann mein Tauschpartner in den bestehenden Vertrag einsteigen?
- Wie hoch wird die Miete für die „neue“ Wohnung sein?
- Welche Konditionen gelten dann, zum Beispiel bei Kaution und Kündigungsfristen?
So schützt du dich und deinen Tauschpartner vor einem bösen Erwachen. Wenn du nicht ganz sicher bist, worauf du bei einem neuen Vertrag achten musst, schau mal in unseren Artikel über den deutschen Mietvertrag. Offene Kommunikation und alles schriftlich festhalten – das ist der Schlüssel, damit du rechtlich auf der sicheren Seite bist.
So vermeidest du die typischen Fehler beim Wohnungstausch
Ein Wohnungstausch klingt erstmal nach der idealen Lösung, um dem angespannten Wohnungsmarkt ein Schnippchen zu schlagen. Aber Vorsicht, der Weg dorthin ist oft steiniger als gedacht. Damit dein Traum vom Tausch nicht platzt, habe ich hier die häufigsten Stolpersteine für dich zusammengefasst – und natürlich auch, wie du sie elegant umgehst.

Der absolute Klassiker und Fehler Nummer eins: den Vermieter zu spät oder gar nicht einbeziehen. Viele denken, ein Tausch sei eine reine Sache zwischen den Mietern. Ein fataler Irrtum! Ohne das schriftliche Okay deines Vermieters ist der ganze Deal null und nichtig. Im schlimmsten Fall riskierst du sogar eine Kündigung.
Ein weiteres Problem, das ich immer wieder sehe, sind völlig unrealistische Vorstellungen. Klar, der Gedanke ist verlockend, die eigene 1-Zimmer-Wohnung im Altbau direkt gegen ein modernes Penthouse zum gleichen Preis zu tauschen. Aber so funktioniert das leider nicht. Sei realistisch bei dem, was du anbietest und was du suchst. Ein Tausch lebt vom fairen Geben und Nehmen.
Vertraue niemals auf ein „Ja, klar“ und schau ganz genau hin
Verlass dich bitte niemals, wirklich niemals, auf mündliche Zusagen. Ein Handschlag ist nett, aber rechtlich wertlos. Bevor du auch nur daran denkst, deinen eigenen Mietvertrag zu kündigen, muss alles, aber auch wirklich alles, schriftlich fixiert sein. Das gilt für die Zusage des Vermieters genauso wie für die Übernahme der alten Küche.
Stell dir einen Tauschvertrag als dein persönliches Sicherheitsnetz vor. Hier gehört alles rein: Wer streicht welche Wände? Wie genau läuft die Übergabe ab? Und was passiert mit der Kaution? Jedes Detail zählt!
Und dann ist da noch die Sache mit den versteckten Mängeln. Bei der Besichtigung wirkt alles top, die Sonne scheint ins Wohnzimmer, alles frisch geputzt. Doch kaum bist du eingezogen, entdeckst du den Schimmel hinterm Kleiderschrank oder merkst, dass die Heizung im Winter nur lauwarm wird.
Deine Checkliste für die Wohnungsbesichtigung:
- Der Funktionstest: Dreh alle Wasserhähne auf, knips jeden Lichtschalter an, teste die Heizung (auch im Sommer!) und zieh die Klospülung ab.
- Der Detektiv-Blick: Schau hinter große Möbel, unter Teppiche und hinter Vorhänge. Achte auf feuchte Stellen, Risse oder komische Gerüche.
- Das Protokoll: Halte jeden noch so kleinen Mangel in einem Übergabeprotokoll fest und lass es von deinem Tauschpartner unterschreiben. Das erspart dir später eine Menge Ärger.
Ein Wohnungstausch ist übrigens mehr als nur eine private Angelegenheit. Er hat enormes Potenzial für die Gesellschaft und die Umwelt. Eine Studie des WWF hat gezeigt, dass 64,68 Prozent der Deutschen bereit wären zu tauschen. Stell dir mal vor, wie viele Umzugswagen dadurch von der Straße kämen und wie viel CO₂ gespart werden könnte! Im Grunde haben wir oft keinen Wohnungsmangel, sondern einfach nur eine schlechte Verteilung. Wenn du tiefer einsteigen willst, lies mehr über das Umweltschutzpotenzial des Mietwohnungstauschs. Mit der richtigen Vorbereitung klappt’s dann auch bei dir.
Dein nächster Schritt zur neuen Wohnung
Fassen wir mal zusammen: Der Wohnungstausch ist eine verdammt clevere Abkürzung, um dem oft frustrierenden Wohnungsmarkt ein Schnippchen zu schlagen. Du hast jetzt den kompletten Fahrplan an der Hand – vom Ablauf über die rechtlichen Stolpersteine bis hin zu den typischen Fehlern, die du locker vermeiden kannst.
Der Schlüssel zum Erfolg ist eigentlich ganz einfach: eine gute Vorbereitung und offene, ehrliche Kommunikation. Und zwar mit allen, die mit im Boot sitzen. Anstatt dich durch überfüllte Portale zu klicken und bei Massenbesichtigungen in der hundertsten Reihe zu stehen, nimmst du das Heft selbst in die Hand.
Wohnungstausch ist mehr als nur ein Umzug. Er macht Wohnraum wieder verfügbar, der sonst blockiert wäre. Du findest so nicht nur schneller und oft günstiger ein neues Zuhause, sondern schaffst für dich und deinen Tauschpartner ein echtes Plus an Lebensqualität.
Aber wer hat schon Zeit, den ganzen Tag unzählige Webseiten nach dem einen passenden Angebot zu durchforsten? Genau hier kannst du dir das Leben deutlich einfacher machen.
Lass Tauschangebote automatisch zu dir kommen
Damit du keine wertvolle Zeit verlierst, ist der Immobilien Bot dein perfekter Komplize. Stell ihn dir wie einen unermüdlichen Helfer vor, der rund um die Uhr die wichtigsten Portale für dich im Blick hat und sofort Alarm schlägt, wenn ein passendes Tauschangebot auftaucht.
- Verpass kein Inserat mehr: Du kriegst sofort eine Benachrichtigung aufs Handy.
- Spar dir die manuelle Suche: Der Bot macht die nervige Arbeit für dich.
- Sei einfach schneller als die anderen: Während andere noch suchen, schreibst du schon die erste Nachricht.
So bist du der Konkurrenz immer die entscheidende Nasenlänge voraus und schnappst dir im besten Fall dein perfektes Tausch-Match, bevor es alle anderen überhaupt gesehen haben.
Noch was unklar? Die häufigsten Fragen zum Wohnungstausch auf einen Blick
Okay, du hast den Guide durch und bist im Grunde bereit, loszulegen. Aber ein paar kleine Fragezeichen schweben dir wahrscheinlich noch über dem Kopf, oder? Kein Problem! Hier klären wir die typischen Fragen, die fast jeder hat, damit du mit einem richtig sicheren Gefühl in dein Tausch-Abenteuer starten kannst.
Muss mein Vermieter beim Tausch mitspielen?
Kurz und knapp: Ja, absolut! Ohne das Okay von deinem Vermieter – und dem deines Tauschpartners – geht gar nichts. Das ist die wichtigste Regel von allen.
Rechtlich gesehen hast du kein Anrecht darauf, deine Wohnung einfach zu tauschen. In den meisten Fällen läuft es darauf hinaus, dass dein alter Mietvertrag aufgelöst und für deinen Nachfolger ein komplett neuer aufgesetzt wird. Und wer am Ende den neuen Vertrag bekommt, entscheidet allein der Vermieter. Sei also offen, ehrlich und sprich so früh wie möglich mit ihm. Das ist wirklich der Schlüssel zum Erfolg.
Kann der Vermieter nach dem Tausch einfach die Miete erhöhen?
Das ist leider der Knackpunkt, an dem viele Tauschvorhaben scheitern. Wenn ein neuer Mietvertrag erstellt wird, hat der Vermieter das Recht, die Miete anzupassen – natürlich nur im Rahmen der lokalen Gesetze wie Mietspiegel oder Mietpreisbremse. Die Chance, dass die alte, supergünstige Miete einfach übernommen wird, ist verschwindend gering.
Mein Tipp aus Erfahrung: Kläre das Thema Miete unbedingt schriftlich und so früh wie möglich mit dem Vermieter. Lass dir bloß nichts mündlich zusagen. So schützt du dich vor einem bösen finanziellen Erwachen.
Was wird aus meiner Kaution?
Deine Kaution gehört zu deinem alten Mietvertrag. Sobald du die Wohnung ordentlich übergeben hast und alles in Schuss ist, bekommst du sie von deinem alten Vermieter zurück.
Gleichzeitig zahlst du für dein neues Zuhause eine neue Kaution an deinen neuen Vermieter. Versuch bloß nicht, die Kautionen irgendwie direkt mit deinem Tauschpartner zu verrechnen. Das klingt vielleicht erstmal praktisch, ist rechtlich aber ein Minenfeld und kann zu richtig viel Ärger führen.
Wie komme ich am schnellsten an einen Tauschpartner?
Du könntest natürlich Nächte damit verbringen, unzählige Websites und Kleinanzeigen manuell zu durchwühlen. Oder du lässt einfach smarte Technik für dich schuften.
Tools wie der Immobilien Bot sind dafür Gold wert. Er scannt automatisch alle großen Immobilienportale nach passenden Tauschangeboten und piept, sobald er was für dich findet. Das verschafft dir einen riesigen Vorsprung, weil du zu den Ersten gehörst, die sich melden können – und das erhöht deine Chancen auf den perfekten Tausch-Treffer enorm.
Bereit, den Turbo bei deiner Wohnungssuche einzulegen? Der Immobilien Bot durchkämmt alle Portale für dich – nicht nur für Miet- und Kaufobjekte, sondern auch für die besten Tauschangebote. Finde dein neues Zuhause auf die schlaue Art: https://www.immobilien-bot.de