
Wenn du eine Wohnung mit Garten mieten willst, suchst du nicht einfach nur nach vier Wänden mit etwas Grün davor. Du suchst nach einem Stück Freiheit, nach einem Ort zum Durchatmen – kurz: nach mehr Lebensqualität. Aber genau deshalb ist eine gute Vorbereitung das A und O. Wer seine Wünsche kennt, findet einfach schneller sein kleines Paradies und spart sich eine Menge Frust.
Was du vor der Suche nach deiner Gartenwohnung wissen musst
Eine Wohnung mit eigenem Garten ist für viele der absolute Wohntraum. Bevor du aber wie wild durch die Immobilienportale klickst, halt kurz inne. Was genau stellst du dir eigentlich vor? Wenn du das für dich klärst, gehst du viel gezielter vor und erlebst bei Besichtigungen keine bösen Überraschungen. Denn „Garten“ ist nicht gleich „Garten“ – die Unterschiede können riesig sein.
Zuerst solltest du die wichtigste Frage klären: Wie willst du den Garten nutzen? Da gibt es zwei grundlegende Modelle, die deinen Alltag komplett verändern:
- Sondernutzungsrecht (also: nur für dich): Hier gehört der Garten exklusiv zu deiner Wohnung. Du allein hast das Sagen, genießt absolute Privatsphäre und kannst ihn – im Rahmen der Hausordnung natürlich – nach Lust und Laune gestalten. Dein Reich, deine Regeln.
- Gemeinschaftsgarten: Hier teilst du dir die Grünfläche mit den anderen Nachbarn. Das kann super für die Gemeinschaft sein, heißt aber auch: weniger Privatsphäre und klare Absprachen, wer wann mäht und wer den Grill benutzen darf.
Finde heraus, was du wirklich willst
Um die Suche von Anfang an richtig anzugehen, frag dich ehrlich, was dein Garten können muss. Das bewahrt dich später vor faulen Kompromissen. Denk mal über diese Punkte nach:
- Wofür brauchst du den Garten? Genügt dir eine kleine Terrasse für den Feierabend-Drink, oder siehst du dich schon mit Gummistiefeln im eigenen Gemüsebeet? Die Größe und der Schnitt des Gartens müssen zu deinen Plänen passen.
- Wie viel Arbeit willst du investieren? Hand aufs Herz: Bist du der Typ für regelmäßiges Rasenmähen, Unkraut zupfen und Heckenschneiden? Oder suchst du eher was Pflegeleichtes mit viel Pflastersteinen? Sei realistisch, wie viel Zeit du wirklich opfern willst.
- Sonne oder Schatten? Ein Südgarten ist ein Traum für Sonnenanbeter und Tomatenzüchter. Ein Garten nach Norden ausgerichtet bleibt hingegen auch im Hochsommer angenehm kühl.
Wenn du diese Fragen für dich beantwortet hast, legst du den perfekten Grundstein. Du weißt dann genau, welche Filter du in den Suchportalen setzen musst und kannst unpassende Angebote sofort links liegen lassen.
Mit diesem klaren Bild deiner Traumwohnung im Kopf kann die aktive Suche jetzt richtig losgehen.
Mit der richtigen Strategie bist du schneller am Ziel
Wer eine Wohnung mit Garten sucht, merkt schnell: Der Markt ist hart umkämpft. Die richtig guten Angebote sind oft nach ein paar Stunden schon wieder weg. Wenn du also wirklich eine Wohnung mit Garten mieten willst, reicht es nicht, ab und zu mal auf den großen Portalen vorbeizuschauen. Du brauchst einen echten Vorteil – und der liegt in der Geschwindigkeit und wie gezielt du vorgehst.
Vergiss das passive Suchen. Professionalisiere deinen Ansatz! Klar, der erste Schritt ist immer, die Suchfilter auf den bekannten Plattformen perfekt einzurichten. Setz deine Haken bei „Garten“, „Terrasse“ und „Erdgeschoss“ und speichere einen Suchauftrag. Das ist die absolute Basis. In beliebten Städten ist das aber oft zu wenig, um ganz vorne mit dabei zu sein.
Diese Grafik zeigt dir mal den groben Ablauf, von deinen ersten Überlegungen bis zur aktiven Suche. So bekommst du ein besseres Gefühl für den Prozess.

Du siehst schon, die aktive Suche ist der letzte, aber entscheidende Schritt. Wie gut der funktioniert, hängt direkt davon ab, wie klar du dir vorher über deine Wünsche geworden bist.
Automatisiere deine Suche und häng die Konkurrenz ab
Der alles entscheidende Faktor ist Zeit. Genau hier kommen spezialisierte Tools wie der Immobilien Bot ins Spiel. Anstatt dass du selbst alle paar Stunden die Portale abklappern musst, erledigt die App das für dich. Sie scannt alle relevanten Plattformen gleichzeitig und vor allem in Echtzeit.
Der Game-Changer ist: Sobald eine neue Wohnung mit Garten auftaucht, die genau auf deine Wünsche passt, bekommst du sofort eine Push-Benachrichtigung aufs Handy. Dieser kleine Zeitvorsprung von ein paar Minuten oder sogar Stunden kann am Ende den Unterschied machen, ob du zur Besichtigung eingeladen wirst oder direkt eine Absage bekommst.
Die Nachfrage ist riesig, das Angebot leider nicht. Aktuelle Zahlen von Immowelt zeigen, dass es bundesweit gerade mal 7.945 Wohnungen mit Garten zur Miete gibt. Und die sind super ungleich verteilt: Sachsen hat mit 2.103 Angeboten die Nase vorn, während es in NRW 1.225 und in Bayern 1.078 sind. Das zeigt ganz gut, wie schnell die Perlen in den Ballungsräumen weg sind.
So stellst du deine Suchfilter messerscharf ein
Damit deine automatisierte Suche richtig was bringt, musst du deine Kriterien so präzise wie möglich einstellen. Sonst wirst du mit unpassenden Angeboten zugemüllt und der ganze Vorteil ist dahin.
- Maximale Miete festlegen: Definiere dein Budget für die Kaltmiete ganz klar. Das ist der wichtigste Filter, um nur Angebote zu sehen, die du dir auch leisten kannst.
- Mindestgröße bestimmen: Wie viele Zimmer und welche Wohnfläche brauchst du wirklich? Sei hier ehrlich zu dir selbst.
- Lage eingrenzen: Gib exakte Stadtteile an oder zieh einen Radius um deine Arbeit. Je genauer, desto besser.
- Schlagwörter nutzen: Das ist der Profi-Tipp! Füge deiner Suche Begriffe wie „Gartenanteil“, „Sondernutzungsrecht“ oder „Alleinige Gartennutzung“ hinzu. So filterst du direkt Gemeinschaftsgärten raus, falls du dein eigenes kleines Reich suchst.
Mit diesen genauen Einstellungen wird jede Benachrichtigung zum potenziellen Volltreffer. Du kannst sofort reagieren, deine Unterlagen rausschicken und dir einen der vordersten Plätze im Bewerberrennen sichern. In unserem Guide über die beste App für die Wohnungssuche zeigen wir dir noch mehr Tricks, wie du die Technik für dich arbeiten lässt.
Beim Besichtigungstermin: Worauf du im Garten unbedingt achten solltest
Super, du hast eine Einladung zur Besichtigung bekommen! Die erste große Hürde auf dem Weg zur Wohnung mit Garten ist geschafft. Aber jetzt bloß nicht nachlassen. Bei der Besichtigung kommt es darauf an, ganz genau hinzuschauen – die Realität weicht oft genug von den Hochglanzfotos im Inserat ab.
Ein kritischer Blick auf den Garten erspart dir später eine Menge Ärger und unerwartete Kosten. Denk dran: Du schaust dir nicht nur die Wohnung an, sondern dein zukünftiges zweites Wohnzimmer unter freiem Himmel. Der Zustand des Gartens verrät oft mehr über die Pflege des gesamten Hauses, als man denkt.

Deine Checkliste für den Garten-Check
Nimm dir für den Außenbereich bewusst Zeit. Lass dich nicht hetzen! Geh einmal in Ruhe durch den ganzen Garten und arbeite gedanklich ein paar wichtige Punkte ab. Das hilft dir, einen kühlen Kopf zu bewahren und nichts zu übersehen.
- Wie ist der allgemeine Zustand? Lass dich nicht von einer frisch gemähten Wiese täuschen. Ist der Rasen voller Moos und Unkraut? Sind die Hecken und Sträucher ordentlich geschnitten oder wuchern sie wild vor sich hin? Wirf auch einen Blick auf Wege und Terrassenplatten – sind sie stabil und gepflegt?
- Gibt es die nötigen Anschlüsse? Klingt banal, ist aber super wichtig: Gibt es draußen einen Wasseranschluss für den Gartenschlauch? Wo ist die nächste Außensteckdose für den Rasenmäher oder die Lichterkette im Sommer? Solche Kleinigkeiten können den Alltag enorm erleichtern.
- Passt die Sonnenausrichtung? Überleg dir, was du willst. Suchst du einen Platz zum Sonnenbaden oder eher ein kühles, schattiges Plätzchen? Beobachte, wo die Sonne steht. Ein Garten, der mittags in der prallen Sonne knallt, braucht ganz andere Pflanzen als einer, der die meiste Zeit im Schatten liegt.
- Wie steht es um die Privatsphäre? Hohe Hecken oder ein Sichtschutz sind Gold wert. Fühlst du dich hier unbeobachtet? Wie nah sind die Nachbarn dran? Schau ruhig mal nach oben zu den Fenstern der anderen Wohnungen – von wo aus kann man dir auf den Teller gucken?
Ein kleiner Profi-Tipp: Wenn du die Chance hast, fahr zu einer anderen Tageszeit nochmal an der Wohnung vorbei. Ein Garten, der morgens idyllisch in der Sonne liegt, kann nachmittags komplett im Schatten des Nachbarhauses versinken.
Die entscheidenden Fragen an den Vermieter
Nachdem du dir selbst ein Bild gemacht hast, ist es an der Zeit, dem Vermieter oder Makler auf den Zahn zu fühlen. Die Antworten auf deine Fragen entscheiden darüber, was du im Garten darfst und welche Pflichten auf dich zukommen. Kläre diese Punkte unbedingt, bevor du eine Zusage machst.
- Wer ist für die Gartenpflege verantwortlich? Frag ganz direkt: „Welche konkreten Aufgaben der Gartenpflege soll ich als Mieter übernehmen?“ Rasenmähen und Unkrautjäten sind meistens klar, aber wie sieht es mit dem Heckenschnitt oder dem herbstlichen Laubharken aus?
- Wer zahlt für die Pflege? Wenn ein Gärtner die Anlage in Schuss hält, frag nach, ob die Kosten über die Nebenkosten abgerechnet werden und wie hoch diese ungefähr sind.
- Gibt es spezielle Regeln oder Verbote? Erkundige dich, ob du ein Planschbecken aufstellen, einen Grillplatz einrichten oder ein kleines Gemüsebeet anlegen darfst. Jede noch so kleine Veränderung, wie ein Hochbeet, braucht in der Regel die Zustimmung des Vermieters.
Mit dieser Checkliste und den richtigen Fragen im Gepäck gehst du top vorbereitet in die Besichtigung. Du zeigst damit nicht nur echtes Interesse, sondern beweist auch, dass du ein vorausschauender und verantwortungsbewusster Mieter bist. Und genau das hilft dir, eine gute Entscheidung für dein zukünftiges grünes Paradies zu treffen.
So überzeugst du mit deiner Bewerbung
Eine top Bewerbungsmappe ist dein Ticket in die engere Auswahl – gerade wenn du eine heiß begehrte Wohnung mit Garten mieten willst. Oft wird nämlich schon vor der Besichtigung knallhart aussortiert. Die Basics wie eine aktuelle SCHUFA-Auskunft und die letzten Gehaltszettel sind natürlich Pflichtprogramm. Aber um aus der Masse wirklich herauszustechen, braucht es ein bisschen mehr.
Der feine, aber entscheidende Unterschied liegt oft im Detail und in einer persönlichen Note. Glaub mir, ein kurzes, sympathisches Anschreiben kann wahre Wunder wirken. Hier hast du die Chance, dich nicht nur als solventer Mieter, sondern als Mensch zu zeigen.
Mehr als nur Zahlen: Das Anschreiben macht den Unterschied
Vermieter wollen vor allem eins: zuverlässige und langfristige Mieter. Dein Anschreiben ist die perfekte Bühne, um genau das rüberzubringen. Mach es kurz, sympathisch und komm auf den Punkt.
- Wer bist du? Stell dich und alle, die mit einziehen, kurz vor. Ein Satz zu deinem Job und deiner festen Anstellung schafft sofort Vertrauen.
- Warum genau diese Wohnung? Zeig, dass du die Anzeige richtig gelesen hast. Hier kannst du elegant den Bogen zum Garten schlagen. Erklär kurz, warum dir das Grün so wichtig ist – vielleicht damit die Kids einen Platz zum Toben haben oder du einfach einen Ausgleich zum Büroalltag brauchst.
- Warum bist du der Richtige? Betone deine Zuverlässigkeit. Ein Satz wie „Ein gutes und respektvolles Mietverhältnis ist mir sehr wichtig“ kommt eigentlich immer gut an. Signalisiere, dass du ein verantwortungsvoller Mieter bist, der auch Lust hat, sich um den Garten zu kümmern.
Ein gut geschriebenes Anschreiben zeigt dem Vermieter, dass du die Wohnung wirklich willst und sie als dein neues Zuhause siehst. Das hebt dich sofort von den unpersönlichen Massenbewerbungen ab, die oft nur aus einer losen Zettelsammlung bestehen.
Falls du dir unsicher bist, wie du am besten anfängst: Hier findest du ein professionelles Bewerbungsschreiben für eine Wohnung als Muster, das du als Vorlage nutzen und für dich anpassen kannst.
Der persönliche Eindruck zählt
Deine Unterlagen können noch so perfekt sein – am Ende ist oft der persönliche Eindruck bei der Besichtigung das Zünglein an der Waage. Sei pünktlich, sei freundlich, zeig echtes Interesse. Stell die Fragen, die wir im vorherigen Kapitel besprochen haben, um zu zeigen, dass du dir wirklich Gedanken machst.
Ein souveräner und sympathischer Auftritt rundet das positive Bild ab, das deine Mappe schon gezeichnet hat. So überzeugst du den Vermieter nicht nur auf dem Papier, sondern auch von Mensch zu Mensch. Und genau das sichert dir die besten Karten für deine Traumwohnung mit Garten.
Den Mietvertrag verstehen und Fallstricke vermeiden
Die Zusage ist da – herzlichen Glückwunsch! Jetzt kommt der wohl wichtigste, aber leider auch trockenste Teil auf deinem Weg zur Wohnung mit Garten: der Mietvertrag. Bevor du voller Vorfreude unterschreibst, musst du die Klauseln zur Gartennutzung ganz genau unter die Lupe nehmen. Genau hier verstecken sich oft die teuersten Missverständnisse.
Das Video gibt dir schon mal einen guten Überblick über die rechtlichen Grundlagen. Doch lass uns jetzt noch tiefer in die Details eintauchen, die speziell für deine Gartenwohnung entscheidend sind.
Garten mitvermietet oder nur ein Nutzungsrecht?
Der alles entscheidende Punkt im Vertrag ist eine kleine, aber feine Formulierung. Sie legt fest, ob der Garten als fester Bestandteil der Wohnung mitvermietet ist oder ob du lediglich ein Nutzungsrecht erhältst. Klingt nach Juristensprache, hat aber massive Auswirkungen auf deinen Alltag.
- Mitvermieteter Garten: Das ist der Idealfall. Hier gehört der Garten genauso zur Mietsache wie dein Wohnzimmer. Der Vermieter kann dir die Nutzung also nicht einfach so entziehen. Deine Rechte sind hier am stärksten.
- Nutzungsrecht: Diese Regelung ist etwas schwächer. Oft wird sie als „unentgeltliche Leihgabe“ formuliert. Das bedeutet im Klartext: Der Vermieter könnte dir die Nutzung theoretisch unter bestimmten Umständen wieder kündigen. Hier solltest du also ganz genau hinschauen!
Achte im Vertrag auf glasklare Formulierungen wie „Die Wohnung im Erdgeschoss mit einer Größe von XX m² nebst dazugehörigem Gartenanteil (Sondernutzungsrecht) wird vermietet.“ Vage Klauseln sind immer ein schlechtes Zeichen und sollten dich stutzig machen.
Wer pflegt was – und wer zahlt dafür?
Die zweite große Stolperfalle ist die Gartenpflege. Wenn im Vertrag absolut nichts dazu steht, ist rechtlich gesehen der Vermieter für alles zuständig. In der Praxis kommt das aber so gut wie nie vor. Meistens werden die „einfachen Pflegearbeiten“ auf den Mieter abgewälzt.
Was heißt eigentlich "einfache Pflege"?
Wichtig ist, dass diese Arbeiten klar definiert sind. „Einfach“ bedeutet laut Gesetz, dass die Tätigkeiten keine besonderen Fachkenntnisse erfordern oder hohe Kosten verursachen. Rasenmähen, Unkraut jäten oder Laub harken gehören definitiv dazu.
Was aber nicht auf dich abgewälzt werden darf, sind größere, teure Maßnahmen. Zum Beispiel:
- Das Fällen eines kranken Baumes
- Das Nachsäen von Rasen auf riesigen Flächen
- Der professionelle Schnitt von sehr hohen Hecken oder Bäumen
Ein weiterer Knackpunkt sind die Nebenkosten. Wirf einen genauen Blick in die Betriebskostenabrechnung: Sind dort Kosten für einen Gärtner aufgeführt? Wenn du die Pflege selbst übernimmst, sollten diese Kosten natürlich nicht anfallen. Kosten für Wasser zur Gartenbewässerung oder die Pflege von Gemeinschaftsflächen dürfen aber umgelegt werden.
Deine Checkliste für den Mietvertrag der Gartenwohnung
Bevor du deine Unterschrift setzt, nimm dir den Vertrag und geh diese Punkte noch einmal ganz in Ruhe durch. So stellst du sicher, dass dein Traum vom eigenen Grün nicht zum Albtraum aus Kleingedrucktem wird.
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Punkte zusammen, die du im Mietvertrag bezüglich der Gartennutzung überprüfen solltest.
Checkliste für den Mietvertrag der Gartenwohnung
| Prüfpunkt im Mietvertrag | Worauf du achten solltest | Typische Regelung |
|---|---|---|
| Status des Gartens | Ist der Garten klar als „mitvermietet“ oder als „Sondernutzungsrecht“ deklariert? | „Der zur Wohnung gehörende Gartenanteil wird mitvermietet.“ |
| Pflichten zur Pflege | Welche konkreten Arbeiten werden von dir erwartet? Sind sie klar benannt (z.B. Rasenmähen)? | „Der Mieter übernimmt die einfachen Gartenpflegearbeiten wie Rasenmähen und Unkrautentfernung.“ |
| Umlage von Kosten | Werden Kosten für einen externen Gärtner oder für die Pflege von Gemeinschaftsflächen aufgeführt? | „Die Kosten der Pflege der gemeinschaftlichen Grünflächen werden auf die Mieter umgelegt.“ |
| Bauliche Veränderungen | Gibt es eine Klausel, die das Aufstellen von Spielgeräten, Hochbeeten oder das Pflanzen von Bäumen regelt? | „Bauliche Veränderungen im Garten bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Vermieters.“ |
Nimm dir wirklich Zeit für diesen wichtigen Schritt. Mit einem klar formulierten Vertrag kannst du deine Zeit im Grünen später unbeschwert und ohne böse Überraschungen genießen.
Die wahren Kosten einer Wohnung mit Garten
Ein eigener Garten ist natürlich der absolute Traum – aber dieser Luxus hat seinen Preis. Damit du am Ende des Jahres bei der Nebenkostenabrechnung nicht aus allen Wolken fällst, schauen wir uns mal an, was da finanziell wirklich auf dich zukommt. Das grüne Wohnzimmer macht sich nämlich nicht nur bei der Kaltmiete bemerkbar.

Was der Garten bei der Kaltmiete ausmacht
Als grobe Faustregel kannst du mal mit einem Aufschlag von 20 % oder sogar mehr auf die Kaltmiete rechnen – im Vergleich zu einer Wohnung ohne Garten. Speziell seitdem viele im Homeoffice arbeiten, ist die Nachfrage nach Grünflächen explodiert, was die Preise ordentlich anheizt.
Klar, die Mieten sind ohnehin schon gestiegen, bundesweit zuletzt um 4,7 %. Aber in Metropolen wie München, wo man schnell bei 22,08 €/m² landet, kann ein Garten den Preis locker um weitere 20-30 % in die Höhe treiben. Falls dich die aktuelle Preisentwicklung genauer interessiert, findest du in dieser Analyse ein paar spannende Einblicke.
Die versteckten Nebenkosten für dein grünes Paradies
Neben der höheren Miete gibt es noch ein paar andere Posten, die oft unter den Tisch fallen, bis die erste Abrechnung kommt. Vieles davon kann der Vermieter als Betriebskosten auf dich umlegen:
- Wasserkosten: Gerade in heißen, trockenen Sommern will der Rasen gesprengt und die Beete wollen gegossen werden. Das merkst du schnell an der Wasserrechnung.
- Müllgebühren: Wenn du viel Grünschnitt produzierst, reicht die normale Biotonne vielleicht nicht aus. Eine zusätzliche oder größere Tonne kostet extra.
- Gärtnerkosten: Übernimmt ein Profi die Pflege der Anlage – zum Beispiel den jährlichen Heckenschnitt – können diese Kosten anteilig auf die Mieter verteilt werden.
Wichtig zu wissen: Das sind nur die Kosten, die der Vermieter weitergeben darf. Dinge wie ein Rasenmäher, eine Heckenschere oder andere Gartengeräte gehen in der Regel auf deine Kappe.
Um dein Budget realistisch zu planen und am Ende nicht dazustehen, verschaff dir am besten einen genauen Überblick über die Gesamtkosten beim Mieten einer Wohnung. Mein Tipp: Frag bei der Besichtigung einfach direkt, wie hoch die Nebenkosten für den Garten in den letzten Jahren im Schnitt waren.
Bei den aktuellen Preisen ist Schnelligkeit alles, um überhaupt eine Chance auf bezahlbare Angebote zu haben. Der Immobilien Bot hilft dir dabei: Er scannt die Portale in Echtzeit und benachrichtigt dich sofort, wenn etwas Passendes online geht. So bist du der Konkurrenz immer einen Schritt voraus.
Was du sonst noch wissen solltest: Die Top 3 Fragen zur Gartenwohnung
Zum Schluss klären wir noch die Klassiker – die Fragen, die bei der Wohnungssuche mit Garten garantiert aufkommen. Wenn du hier Bescheid weißt, kann dich so schnell nichts mehr überraschen.
Darf ich im Garten einfach so bauen und pflanzen, wie ich will?
Klare Antwort: Nein, zumindest nicht, wenn es um bleibende Veränderungen geht. Mobile Dinge wie Blumenkübel, ein kleiner Sandkasten für die Kids oder ein Planschbecken im Sommer sind in der Regel völlig okay.
Sobald es aber um etwas Festes geht, musst du immer die schriftliche Erlaubnis vom Vermieter einholen. Denk dabei an ein Gartenhaus, ein gemauertes Hochbeet oder das Pflanzen eines neuen Baumes. Frag lieber einmal zu viel als später teuren Ärger zu haben.
Im Mietvertrag steht nichts zur Gartenpflege – wer ist dann zuständig?
Eine spannende Frage! Wenn im Vertrag wirklich gar nichts dazu steht, ist rein rechtlich der Vermieter für die Instandhaltung des Gartens verantwortlich. Das schließt dann alles ein, vom Rasenmähen bis zum Heckenschnitt.
Aber Achtung: In der Praxis kommt das so gut wie nie vor. Normalerweise wird die einfache Gartenpflege im Mietvertrag immer auf den Mieter übertragen.
Kläre diesen Punkt unbedingt, bevor du deine Unterschrift setzt! Eine mündliche Zusage vom Vermieter ist nichts wert. Die Regeln zur Gartenpflege gehören schwarz auf weiß in den Mietvertrag – nur so sind beide Seiten auf der sicheren Seite und vermeiden späteren Streit.
Kann mir der Vermieter den Garten einfach wieder wegnehmen?
Das hängt ganz davon ab, was im Mietvertrag steht. Ist der Garten explizit als Teil der Wohnung mitvermietet, kann dir die Nutzung nicht einfach so entzogen werden. Er gehört dann genauso zur Mietsache wie dein Wohnzimmer.
Ist die Gartennutzung aber nur als eine Art kostenlose, widerrufliche Dreingabe formuliert, sieht die Sache anders aus. Dann könnte der Vermieter sie theoretisch zurückziehen. Achte also genau darauf, dass der Garten ein fester, unkündbarer Bestandteil deines Mietvertrags ist.
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