
Fragst Du Dich auch, wie die Immobilienpreise in München in den letzten 20 Jahren so durch die Decke gehen konnten? Stell es Dir wie eine Rakete vor: Nach einem langen, steilen Flug bis 2022 hat sie zwar ein klein wenig an Höhe verloren, kreist aber immer noch in schwindelerregenden Höhen. Genau das zeigt, wie unglaublich dynamisch der Münchner Markt war – und immer noch ist.
Münchens Immobilienpreise der letzten 20 Jahre im Überblick
Egal, ob Du in München eine Wohnung mieten oder ein Haus kaufen willst, ein Blick zurück ist Gold wert. Die Preisentwicklung der letzten zwei Jahrzehnte ist eine krasse Story von rasantem Wachstum, das den ganzen Markt auf den Kopf gestellt hat.
Um 2005 herum war die Welt hier noch eine andere. Die Preise stiegen zwar, aber alles in einem überschaubaren Rahmen. Doch dann kam eine Phase, die man nur als "explosionsartig" bezeichnen kann. Befeuert von super niedrigen Zinsen, einer brummenden Wirtschaft und dem unaufhörlichen Strom an Menschen, die in die Isarmetropole ziehen wollten, kannten die Preise nur eine Richtung: steil nach oben.
Genau deshalb ist es heute so wichtig, den Markt wirklich zu verstehen. Die folgende Grafik zeigt Dir die wichtigsten Wendepunkte – vom rasanten Aufstieg bis zur jüngsten kleinen Korrektur.

Man sieht sofort den brutalen Anstieg bis zum Peak im Jahr 2022, gefolgt von dem leichten Rückgang, der eine völlig neue Phase für den Markt eingeleitet hat.
Die drei wichtigsten Phasen der Preisentwicklung
Um das Ganze greifbarer zu machen, schauen wir uns die Entwicklung der letzten 20 Jahre mal in Phasen an. Die folgende Tabelle fasst zusammen, wie sich die Preise für Eigentumswohnungen pro Quadratmeter in den entscheidenden Zeiträumen entwickelt haben.
Die Entwicklung der Münchner Immobilienpreise in Phasen
Eine Zusammenfassung der Preisentwicklung pro Quadratmeter für Eigentumswohnungen in München, aufgeteilt in Schlüsselphasen der letzten 20 Jahre.
| Phase | Zeitraum | Durchschnittlicher Preis pro m² (ca.) | Wesentliche Merkmale |
|---|---|---|---|
| Stabiles Wachstum | 2005–2010 | 2.500 € – 3.500 € | Gesunder, aber nicht überhitzter Markt. Moderate Preissteigerungen. Guter Zeitpunkt für den Einstieg. |
| Der große Boom | 2011–2022 | 3.500 € – 9.500 € | Zinssätze im Keller, boomende Wirtschaft und starker Zuzug lassen die Nachfrage explodieren. Knapper Wohnraum heizt die Preise an. |
| Zinswende & Korrektur | ab Mitte 2022 | 9.500 € – 8.500 € | Steigende Zinsen machen Kredite teuer, die Nachfrage bricht ein. Die Preise geben zum ersten Mal seit Langem spürbar nach. |
Wie die Tabelle zeigt, war es eine echte Achterbahnfahrt. Lag der durchschnittliche Angebotspreis für eine Eigentumswohnung 2012 noch bei etwa 4.000 € pro Quadratmeter, katapultierte er sich bis Anfang 2022 auf einen Spitzenwert von durchschnittlich 9.500 € pro Quadratmeter.
Für Dich als Käufer oder Mieter bedeutet das vor allem eins: Der Markt hat sich gedreht. Während der Boom-Jahre hatten Verkäufer alle Trümpfe in der Hand. Heute hast Du als Käufer wieder deutlich mehr Verhandlungsspielraum und eine viel bessere Auswahl.
Dieser schnelle Überblick gibt Dir eine solide Grundlage, um die Details hinter der Immobilienpreise München Entwicklung 20 Jahre besser einzuordnen. Wenn Dich vor allem die aktuelle Mietsituation interessiert, wirf mal einen Blick in unseren Leitfaden zu den Mietpreisen pro qm in München.
Die Treiber hinter dem Preisboom von 2005 bis 2022

Dass die Immobilienpreise in München zwischen 2005 und 2022 durch die Decke gegangen sind, war kein Zufall. Es war eher so etwas wie ein perfekter Sturm – ein Zusammenspiel aus drei gewaltigen Kräften, die sich gegenseitig hochgeschaukelt haben.
Man kann es sich wie ein Rezept für explodierende Immobilienpreise vorstellen. Die Zutaten: eine brummende Wirtschaft, ein nicht enden wollender Zuzug und jahrelang spottbilliges Geld. Dieser Mix hat das Fundament für einen Preisanstieg geschaffen, bei dem einem schwindelig werden konnte. Schauen wir uns diese Treiber mal genauer an.
Motor 1: München, der Wirtschaftsmagnet
München war und ist ein echtes wirtschaftliches Kraftzentrum. Riesige Konzerne aus der Autoindustrie, Tech-Branche und dem Versicherungswesen sitzen hier und schaffen Tausende top bezahlter Jobs. Logisch, dass das Fachkräfte aus ganz Deutschland und der Welt anzieht wie ein Magnet.
Dieser ständige Zuzug von Leuten, die alle irgendwo wohnen müssen, hat die Nachfrage nach Wohnraum natürlich ins Unermessliche getrieben. Jahr für Jahr kamen mehr Menschen in die Stadt, als neue Wohnungen überhaupt gebaut werden konnten. Dieses Ungleichgewicht war der erste und vielleicht wichtigste Motor hinter dem ganzen Boom.
Motor 2: Das Angebot? Chronisch zu knapp
Während die Nachfrage also immer weiter wuchs, kam das Angebot an Wohnungen einfach nicht hinterher. Und warum? Bauland ist in München Mangelware und extrem teuer. Neue Bauprojekte ziehen sich ewig hin, sind kompliziert und kosten ein Vermögen. Die Stadt ist nun mal flächenmäßig begrenzt und kann nicht einfach so weiterwachsen.
Dieses krasse Missverhältnis ist ein klassischer Preistreiber. Das Prinzip ist simpel: Wenn ganz viele Leute etwas haben wollen, wovon es aber nur sehr wenig gibt, geht der Preis hoch. Genau das ist in München über viele, viele Jahre passiert. Die Entwicklung der Immobilienpreise war also direkt an diesen Mangel an Wohnraum gekoppelt.
Ganz einfach gesagt: Der Kern des Problems ist die Kombination aus starkem Zuzug und gleichzeitig zu wenig Neubau. Solange mehr Menschen in München leben wollen, als es Wohnungen gibt, bleibt der Druck auf die Preise enorm hoch.
Motor 3: Die Ära des billigen Geldes
Und dann kam noch der dritte entscheidende Faktor ins Spiel: die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Über Jahre hinweg lagen die Leitzinsen praktisch bei null. Die Folge: Kredite für den Immobilienkauf waren so günstig wie nie zuvor. Plötzlich schien der Traum vom Eigenheim für viel mehr Menschen greifbar, was die Nachfrage natürlich noch weiter angeheizt hat.
Gleichzeitig haben Anleger in dieser Nullzins-Phase händeringend nach profitablen Möglichkeiten gesucht, ihr Geld anzulegen. Weil es auf dem Sparbuch keine Zinsen mehr gab, wurde die Immobilie zum berühmten „Betongold“. Viele sahen den Kauf einer Münchner Wohnung als absolut sichere Geldanlage mit garantierter Wertsteigerung. Dieser zusätzliche Run von Investoren hat die Preise dann endgültig in die Stratosphäre geschickt.
Dieser „perfekte Sturm“ hatte krasse Auswirkungen:
- Für Käufer: Das eigene Zuhause wurde immer teurer und für viele schlicht unbezahlbar.
- Für Mieter: Die hohen Kaufpreise haben natürlich auch die Mieten mit nach oben gezogen. Eine
Wohnung zu mietenin München wurde zur echten Challenge. - Für Investoren: München galt lange Zeit als der sichere Hafen schlechthin – eine Investition, die sich quasi von selbst vermehrt.
Diese drei Treiber – starke Wirtschaft, massiver Zuzug und billiges Geld – haben sich fast zwei Jahrzehnte lang gegenseitig befeuert und die Immobilienpreise in München auf ein Rekordhoch katapultiert. Wenn Du diese Dynamik verstehst, wird auch klar, warum sich der Markt ab 2022 plötzlich gedreht hat.
Die große Wende: Als die Preise ab 2022 plötzlich fielen

Nach einer gefühlten Ewigkeit, in der die Immobilienpreise in München nur eine Richtung kannten – steil nach oben –, passierte das, was viele für unmöglich hielten: Die Kurve machte einen Knick. Plötzlich zeigten die Preisschilder nach unten. Doch was steckte hinter dieser plötzlichen Kehrtwende?
Der entscheidende Moment kam Mitte 2022 und hatte einen ganz konkreten Auslöser: die Zinswende der Europäischen Zentralbank (EZB). Jahrelang war Geld spottbillig, doch um die galoppierende Inflation in den Griff zu bekommen, zog die EZB die Zinsschraube kräftig an.
Für Immobilienkäufer änderte sich dadurch von heute auf morgen alles. Stell Dir vor, Du spielst Monopoly, und über Nacht verdreifachen sich die Zinsen für jedes Hotel, das Du bauen willst. Genau dieses Szenario wurde für Tausende von potenziellen Käufern Realität.
Wie höhere Zinsen den Traum vom Eigenheim platzen ließen
Der Effekt war brutal. Die monatliche Rate für einen Immobilienkredit schoss durch die Decke. Viele, deren Budget ohnehin schon auf Kante genäht war, sahen ihren Traum vom Haus kaufen in München zerplatzen. Eine Finanzierung, die gestern noch machbar schien, war heute reine Utopie.
Ein kleines Rechenbeispiel macht den Unterschied glasklar:
- Szenario 1 (Niedrigzinsphase): Bei einem Kreditzins von 1,5 % zahlst Du für ein 500.000-Euro-Darlehen monatlich rund 625 € an Zinsen.
- Szenario 2 (Nach der Zinswende): Steigt der Zins auf 4,0 %, explodiert die reine Zinsbelastung für denselben Kredit auf etwa 1.667 € pro Monat – fast das Dreifache!
Dieser Kostenschock zog unzähligen Kaufinteressenten den Boden unter den Füßen weg. Die Nachfrage brach regelrecht zusammen.
Inflation und Energiekrise als zusätzliche Spielverderber
Als wäre das nicht schon genug, kamen noch die hohe Inflation und die Energiekrise obendrauf. Die Inflation fraß Ersparnisse auf, während explodierende Energiekosten die monatlichen Budgets weiter schrumpfen ließen. Wer es sich vielleicht noch hätte leisten können, schaltete lieber in den Sparmodus. Große Investitionen wurden auf Eis gelegt, und die Bereitschaft, sich langfristig hoch zu verschulden, sank ins Bodenlose.
Der Mix aus teuren Krediten und wirtschaftlicher Unsicherheit war der perfekte Sturm, der den jahrelangen Boom beendete. Das Angebot an Immobilien war plötzlich größer als die Zahl der Menschen, die kaufen konnten oder wollten.
Diese Trendwende hatte ganz konkrete Folgen für die Preise. Nach dem Höchststand 2022 kam es in München zu einer spürbaren Korrektur. Während Eigentumswohnungen im Spitzenjahr 2022 im Schnitt noch für rund 9.500 € pro Quadratmeter über den Tisch gingen, fielen die Angebotspreise bis Ende 2023 auf circa 8.500 € pro Quadratmeter. Trotz dieses Rückgangs, der direkt mit dem Ende der Nullzins-Party zusammenhängt, bleibt im 10-Jahres-Vergleich immer noch ein sattes Plus. Wer noch tiefer in die Zahlen eintauchen will, kann mehr über die Münchner Immobilienpreise bei Mr. Lodge erfahren.
Vom Verkäufer- zum Käufermarkt
Das Ergebnis dieser Entwicklung? Eine komplette Umkehr der Machtverhältnisse. Waren jahrelang die Verkäufer am Drücker, die Preise diktierten und sich ihre Käufer aussuchen konnten, hat sich das Blatt nun gewendet.
Für Dich als Wohnungssuchenden bedeutet das ganz konkret:
- Mehr Verhandlungsspielraum: Du musst nicht mehr jeden aufgerufenen Preis schlucken. Preisverhandlungen sind wieder normal.
- Weniger Konkurrenz: Der Massenansturm bei Besichtigungen ist vorbei. Du kannst Dir Immobilien in Ruhe ansehen, ohne von Dutzenden Mitbewerbern überrannt zu werden.
- Mehr Auswahl: Objekte bleiben wieder länger auf dem Markt, was Dir eine größere Auswahl und mehr Zeit für Deine Entscheidung gibt.
Diese neue Situation ist eine riesige Chance. Wer jetzt eine Immobilie sucht, hat die besten Karten seit über einem Jahrzehnt.
Die Immobilienpreise München Entwicklung der letzten Jahre hat den gesamten Kaufprozess verändert. Damit Du bei Deiner Suche nicht den Überblick verlierst, kann Dir Immobilien Bot helfen. Er sammelt für Dich alle Angebote an einem Ort und meldet sich sofort, wenn etwas Passendes für Dich dabei ist.
Warum nicht ganz München gleich teuer ist
Wer in München eine Wohnung sucht, kennt das Spiel nur zu gut: Man überquert eine unsichtbare Grenze zum nächsten Stadtteil und plötzlich explodieren die Preise. Das ist kein Zufall. Die Postleitzahl ist in München oft das Zünglein an der Waage, das über den Preis Deiner Traumwohnung entscheidet. Und die Immobilienpreisentwicklung in München über die letzten 20 Jahre hat dieses Gefälle nur noch extremer gemacht.
Der Grund ist so alt wie der Immobilienmarkt selbst: Lage, Lage, Lage. Aber was genau macht eine Lage zur Goldgrube und eine andere erschwinglich? Dahinter steckt ein Cocktail aus vielen kleinen und großen Zutaten.
Was ein Münchner Stadtviertel teuer macht
Stell Dir München mal wie eine Torte vor. Die Stücke in der Mitte, also das Zentrum, sind natürlich am begehrtesten. Hier tobt das Leben, die Wege sind kurz und das Ansehen ist hoch. Je weiter Du Dich vom Kern entfernst, desto günstiger werden die Stücke in der Regel – doch es gibt natürlich Ausnahmen von dieser Regel.
Folgende Faktoren mischen die Karten für den Preis eines Viertels:
- Infrastruktur: Eine Top-Anbindung an U- und S-Bahn ist bares Geld wert. Stadtteile, von denen aus Du im Handumdrehen überall bist, haben automatisch einen Preisaufschlag.
- Wohnqualität: Grünflächen, ruhige Parks, die Nähe zur Isar oder zum Englischen Garten – all das hebt die Lebensqualität und damit auch die Preise.
- Prestige und Image: Stadtteile wie Schwabing, Bogenhausen oder das Lehel klingen einfach exklusiv, und das spiegelt sich in den Preisen wider. Hier zahlst Du nicht nur für die vier Wände, sondern auch für die Adresse.
- Angebot und Nachfrage: In manchen Vierteln gibt es schlichtweg kaum verfügbare Wohnungen, aber jeder will dorthin ziehen. Dieser Mangel treibt die Preise zusätzlich durch die Decke.
Ein Blick auf die exklusiven Top-Lagen
In den absoluten Spitzenlagen Münchens fühlen sich die Immobilienpreise oft an, als wären sie von einem anderen Stern. Hier treffen prachtvolle Altbauten auf luxuriöse Neubauprojekte.
In Stadtteilen wie Altstadt-Lehel, Maxvorstadt oder Bogenhausen knackt der Quadratmeterpreis für eine Eigentumswohnung oft spielend die Marke von 10.000 €. Das sind die Ecken, in denen der Preis für Käufer eher eine untergeordnete Rolle spielt.
Diese Viertel bilden das Epizentrum des Münchner Luxusmarktes. Wer hier eine Wohnung mieten oder ein Haus kaufen will, braucht nicht nur ein extrem gut gefülltes Bankkonto, sondern vor allem auch einen langen Atem.
Aufstrebende Viertel und solide Wohngegenden
Aber es gibt auch das andere München. Stadtteile, die vielleicht nicht ganz so im Scheinwerferlicht stehen, aber trotzdem eine hohe Lebensqualität bieten – und das zu Preisen, die etwas mehr auf dem Teppich geblieben sind. Viertel wie Sendling-Westpark, Laim oder Berg am Laim sind tolle Beispiele für gute, solide Lagen. Sie punkten mit einer super Infrastruktur und sind oft nur wenige U-Bahn-Stationen vom Zentrum entfernt.
Noch günstigere Angebote findest Du meist am Stadtrand, zum Beispiel in Feldmoching-Hasenbergl oder Aubing-Lochhausen-Langwied. Hier fangen die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen im Schnitt bei etwa 7.300 € an. Für alle, die bereit sind, ein paar Minuten länger zu fahren, eröffnen sich hier noch realistische Chancen auf dem Münchner Immobilienmarkt. Eine detailliertere Aufschlüsselung der Preise findest Du auch in unserem umfassenden Überblick zu den Mietpreisen der Münchner Stadtteile.
Preisvergleich ausgewählter Münchner Stadtteile
Die folgende Tabelle soll Dir einen schnellen Überblick geben, in welchen Preisspannen sich die verschiedenen Lagen bewegen. So kannst Du Deine Suche besser eingrenzen und Dich auf die Viertel konzentrieren, die wirklich zu Deinem Budget passen.
Eine Gegenüberstellung der durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen in verschiedenen Lagen Münchens.
| Stadtteil | Lage-Kategorie | Durchschnittlicher Preis pro m² (Kauf) | Besonderheiten des Viertels |
|---|---|---|---|
| Altstadt-Lehel | Bestlage | > 11.500 € | Historisches Zentrum, Luxus-Shopping, hohe Dichte an Kultur und Gastronomie. |
| Schwabing | Gute City-Lage | ca. 10.500 € | Hohe Lebensqualität, Nähe zum Englischen Garten, Szeneviertel mit viel Charme. |
| Neuhausen | Gute Lage | ca. 9.000 € | Beliebt bei Familien, viele Altbauten, gute Infrastruktur, aber ruhiger als das Zentrum. |
| Laim | Durchschnittliche Lage | ca. 7.900 € | Solide und bodenständig, sehr gute Verkehrsanbindung, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. |
Was man hier gut sieht: Es lohnt sich definitiv, den Blick zu weiten. Anstatt Dich nur auf die bekannten Trendviertel zu versteifen, solltest Du gezielt die Stadtteile ins Visier nehmen, die auf den ersten Blick vielleicht etwas unscheinbarer wirken. Genau dort lassen sich oft noch echte Schätze finden.
Was diese Entwicklung für Deine Wohnungssuche bedeutet

Okay, Zahlen und Trends sind das eine. Aber was heißt die ganze Immobilienpreise München Entwicklung 20 Jahre jetzt ganz konkret für Dich, wenn Du gerade auf der Suche bist? Egal, ob Du mieten oder kaufen willst – die Achterbahnfahrt der letzten Jahre hat die Spielregeln auf dem Münchner Markt einmal komplett auf den Kopf gestellt.
Jahrelang war die Wohnungssuche in München vor allem eins: frustrierend. Explodierende Mieten und ein brutaler Wettbewerb um jede noch so kleine Bude haben viele an den Rand der Verzweiflung gebracht. Und wer kaufen wollte, sah den Traum vom Eigenheim mit jedem neuen Preisrekord in immer weitere Ferne rücken.
Seit 2022 hat sich das Blatt etwas gewendet, die Preise haben eine kleine Delle bekommen. Das hat zwar kurz für Aufatmen gesorgt, doch eine neue Hürde ist aufgetaucht: die gestiegenen Zinsen. Übersetzen wir die Marktdaten mal in handfeste Tipps, damit Du weißt, woran Du bist und welche Strategie für Dich jetzt die beste ist.
Deine Situation als Käufer
Für alle, die kaufen wollen, hat sich die Welt quasi um 180 Grad gedreht. Während der Niedrigzinsphase war es die größte Kunst, überhaupt eine bezahlbare Immobilie zu finden. Heute ist die größte Herausforderung, die Finanzierung bei Zinsen zwischen 3,5 % und 4,0 % überhaupt noch gestemmt zu bekommen.
Die gute Nachricht: Der Markt ist kein reines Verkäuferparadies mehr. Du hast wieder Luft zum Atmen, kannst verhandeln und musst nicht mehr blind das erstbeste Angebot unterschreiben.
Deine Chancen als Käufer:
- Weniger Konkurrenz: Der Massenansturm bei Besichtigungen ist vorbei. Du kannst Dir Wohnungen und Häuser in Ruhe anschauen und musst nicht mehr unter extremem Zeitdruck entscheiden.
- Verhandlungsspielraum: Feilschen ist wieder drin! Verkäufer sind oft bereit, über den Preis zu sprechen – vor allem, wenn eine Immobilie schon etwas länger auf dem Markt ist.
- Bessere Auswahl: Die Angebote bleiben länger online. Das gibt Dir mehr Zeit, den Markt zu sondieren und das Zuhause zu finden, das wirklich zu Dir passt.
Worauf Du jetzt achten musst:
Plane Deine Finanzen bombenfest. Geh zu Deiner Bank und lass Dir eine glasklare Obergrenze für Dein Budget bestätigen, bevor Du mit der Suche loslegst. Denk dabei nicht nur an die Zinsen, sondern auch an die hohen Nebenkosten und leg Dir einen Puffer für unvorhergesehene Ausgaben zurück.
Deine Situation als Mieter
Auch für Dich als Mieter hat sich einiges getan, wenn auch anders. Weil Kaufen so teuer war, sind die Mieten jahrelang mit in die Höhe geschossen. Und der Konkurrenzkampf ist immer noch knallhart – denn viele, die eigentlich kaufen wollten, suchen jetzt doch wieder nach einer Mietwohnung.
Für Dich heißt das: Du musst schnell, bestens vorbereitet und clever sein. Der Schlüssel zum Erfolg ist oft, zu den Allerersten zu gehören, die auf ein neues Inserat reagieren.
Deine Strategie als Mieter:
- Unterlagen parat haben: Hab alle wichtigen Dokumente (Schufa, Gehaltsnachweise, Mieterselbstauskunft) schon digitalisiert und griffbereit im Ordner. So kannst Du sie direkt nach einer Besichtigung verschicken.
- Flexibel sein: Denk mal über den Tellerrand hinaus. Manchmal liegt die Traumwohnung nur eine S-Bahn-Station weiter als gedacht, ist aber auf einmal deutlich günstiger.
- Technik nutzen: Verlass Dich nicht nur auf ein Portal. Schnelligkeit ist Trumpf, und hier können Dir kleine Helferlein einen echten Vorteil verschaffen, um
schneller eine Wohnung zu finden.
Die Jagd nach der passenden Wohnung kann ganz schön an den Nerven zerren. Um Dir das Ganze zu erleichtern, haben wir in unserem Ratgeber noch mehr hilfreiche Tipps für die Wohnungssuche in München für Dich gesammelt.
Egal, ob Du mieten oder kaufen willst: Die aktuelle Lage erfordert eine smarte Herangehensweise. Sei realistisch, aber bleib optimistisch – denn die neuen Spielregeln auf dem Markt bringen definitiv auch neue Chancen mit sich.
Um keine dieser Chancen zu verpassen, probier Immobilien Bot aus. Er scannt alle wichtigen Portale für Dich und schickt Dir neue Angebote sofort aufs Handy. So bist Du der Konkurrenz immer einen Schritt voraus.
Ein Blick in die Zukunft: Wohin steuern die Münchner Immobilienpreise?
Die Millionen-Euro-Frage, die sich gerade jeder stellt: Wie geht’s denn nun weiter mit den Preisen? Sehen wir bald wieder die alten Rekordstände oder bleibt alles so, wie es ist? Eine Glaskugel hat natürlich niemand, aber wenn man genau hinschaut, gibt es ein paar klare Wegweiser, die uns eine ziemlich gute Idee geben, wohin die Reise geht.
Die meisten Experten sind sich einig: Die Zeit der extremen Preissprünge und der darauffolgenden, scharfen Korrektur ist erstmal vorbei. Statt wilder Achterbahnfahrten können wir uns wohl auf eine Stabilisierung einstellen, vielleicht sogar auf ein leichtes Plus im kommenden Jahr. Es scheint so, als hätte der Markt nach der ganzen Aufregung endlich sein neues Gleichgewicht gefunden.
Was für stabile oder leicht steigende Preise spricht
Die guten alten Gründe, warum München so teuer ist, sind immer noch da. Diese Faktoren wirken wie ein solides Fundament für den Immobilienmarkt und sorgen dafür, dass die Preise hier nicht so schnell ins Bodenlose fallen.
- Der Zuzug reißt nicht ab: München ist und bleibt ein echter Magnet für Fachkräfte, Studenten und alle, die hier ihr Glück suchen. Solange mehr Menschen in die Stadt wollen, als Wohnungen frei sind, bleibt die Nachfrage natürlich riesig.
- Das Angebot ist chronisch knapp: Wer auf viele Neubauten hofft, wird leider enttäuscht. Hohe Baukosten, Bürokratie und fehlende Grundstücke bremsen alles aus. Es wird also auch in Zukunft viel zu wenig neu gebaut.
- Die Mieten ziehen weiter an: Die steigenden Mieten sind quasi der Motor für die Kaufpreise. Für Investoren wird es wieder interessanter, eine Wohnung zu kaufen, wenn die Mieteinnahmen stimmen.
Genau dieser Mix aus riesiger Nachfrage und zu wenig Angebot ist der Grund, warum die meisten Langzeitprognosen, wie etwa die für die Immobilienpreise München Entwicklung 20 Jahre, weiterhin positiv aussehen.
Die Bremsklötze, die man im Auge behalten sollte
Trotz der recht optimistischen Grundstimmung gibt es natürlich auch ein paar Spielverderber, die eine neue Preisrallye ausbremsen könnten. Diese Risiken sorgen dafür, dass wir wohl keine neue Preisexplosion wie in den wilden Boomjahren erleben werden.
Ganz wichtig: Der Immobilienmarkt ist kein Selbstläufer mehr. Die allgemeine Wirtschaftslage und vor allem die Zinsen geben jetzt den Takt vor.
Die größten Unsicherheiten sind ganz klar:
- Die Zinsentwicklung: Die Bauzinsen sind und bleiben der entscheidende Faktor. Auch wenn sie zuletzt wieder etwas gefallen sind, ist die Finanzierung für viele immer noch eine hohe Hürde. Jede kleine Zinsänderung spürst Du sofort am Markt.
- Die wirtschaftliche Lage: Wenn die Wirtschaft schwächelt und Jobs unsicher werden, halten die Leute ihr Geld zusammen. Das dämpft natürlich die Kauflaune und damit die Nachfrage nach Immobilien.
Was heißt das jetzt für Dich? Der Markt bleibt anspruchsvoll, wird aber wieder ein bisschen berechenbarer. Darauf zu wetten, dass die Preise bald dramatisch fallen, ist wahrscheinlich keine gute Idee. Die Talsohle scheint erreicht, die Preise pendeln sich auf einem hohen Niveau ein. Wichtiger denn je ist es, eine Immobilie zu finden, die nicht nur heute, sondern auch morgen noch zu Deiner finanziellen Situation passt.
Um in diesem sich neu sortierenden Markt die besten Gelegenheiten nicht zu verpassen, musst Du schnell sein. Immobilien Bot scannt für Dich alle wichtigen Portale und schickt Dir sofort eine Nachricht, wenn eine passende Wohnung auftaucht – so bist Du den anderen immer einen Schritt voraus.
Deine Fragen, unsere Antworten zur Preisentwicklung in München
Die letzten 20 Jahre Immobilienpreisentwicklung in München werfen logischerweise eine Menge Fragen auf. Was bedeutet das alles für Dich und Deine Wohnungssuche? Wir haben die häufigsten Fragen gesammelt und geben Dir hier klare, direkte Antworten – ganz ohne Blabla.
Steigen die Mieten in München jetzt immer weiter?
Kurz gesagt: Ja, wahrscheinlich schon. Das Ganze ist ein klassischer Fall von Angebot und Nachfrage. München ist und bleibt ein Magnet für Menschen, aber der Neubau hinkt meilenweit hinterher. Dazu kommt, dass viele, die sich wegen der gestiegenen Zinsen keinen Kauf leisten können, jetzt ebenfalls auf dem Mietmarkt unterwegs sind. Das heizt den Wettbewerb zusätzlich an. Experten rechnen bei neuen Mietverträgen mit einem Anstieg von rund 4,5 % – und ein Ende dieser Entwicklung ist erstmal nicht in Sicht.
Sollte ich darauf wetten, dass die Kaufpreise wieder fallen?
Puh, das könnte nach hinten losgehen. Die meisten Fachleute sind sich ziemlich einig, dass der Boden erreicht ist. Die große Preis-Korrektur, auf die viele gehofft hatten, scheint durch zu sein. Stattdessen stabilisiert sich der Markt gerade und zeigt sogar schon wieder erste zarte Tendenzen nach oben.
Wer jetzt noch auf den großen Preissturz wartet, verpasst möglicherweise den idealen Moment zum Einstieg. Die Gefahr ist groß, dass man dem Markt hinterherschaut, während die Preise langsam, aber sicher wieder anziehen.
Wo finde ich in München noch ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis?
Wenn Du auf der Jagd nach einem guten Deal bist, musst Du die üblichen Verdächtigen wie Schwabing oder das Lehel mal links liegen lassen. Richte Deinen Radar lieber auf diese Gegenden:
- Gute Mittellagen: Stadtteile wie Laim, Sendling-Westpark oder auch Berg am Laim sind oft die heimlichen Stars. Hier bekommst Du eine top Anbindung und hohe Lebensqualität, aber eben zu Preisen, die noch auf dem Teppich geblieben sind.
- Am Stadtrand: Die niedrigsten Quadratmeterpreise findest Du logischerweise weiter draußen, zum Beispiel in Aubing-Lochhausen-Langwied oder Feldmoching-Hasenbergl. Wenn Du bereit bist, ein bisschen zu pendeln, hast Du hier die besten Chancen auf bezahlbaren Wohnraum.
Sind diese Preise in München überhaupt noch normal?
Es tut weh, das zu sagen, aber ja, die Preise haben eine wirtschaftliche Grundlage. München ist nun mal eine absolute Boomtown, ein wirtschaftliches Kraftzentrum in Europa mit einer Lebensqualität, die ihresgleichen sucht. Solange viel mehr Menschen hier leben wollen, als es Wohnungen gibt, bleiben die Preise hoch. Die Immobilienpreise München Entwicklung über 20 Jahre ist der beste Beweis dafür, dass der Wert einer Immobilie hier durch harte Fakten untermauert wird.
Klar, die Wohnungssuche in München ist kein Spaziergang. Aber mit dem richtigen Wissen im Gepäck bist Du der Konkurrenz schon einen Schritt voraus. Um keine Sekunde zu verlieren und die besten Angebote von allen Portalen auf einmal zu bekommen, ist Immobilien Bot der schnellste, All-in-One-Ort, um Deine Traumwohnung zu finden.
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