Du fragst Dich, was eine Wohnung in München pro Quadratmeter aktuell kostet? Um es gleich vorwegzunehmen: Beim Kauf musst Du im Schnitt mit 8.300 € pro Quadratmeter rechnen. Willst Du mieten, liegst Du bei etwa 24 € pro Quadratmeter.

Aber ganz wichtig: Das sind nur die nackten Durchschnittszahlen. Die tatsächlichen Kosten hängen von so vielen Details ab – das ist quasi nur der Grundpreis, auf den dann noch einiges draufkommt.

Was eine Wohnung in München pro Quadratmeter wirklich kostet

Der Quadratmeterpreis ist die absolute Schlüsselzahl auf dem Wohnungsmarkt, egal ob Du kaufen oder mieten willst. Er ist das, was Äpfel mit Birnen vergleichbar macht und Dir hilft, ein Gefühl dafür zu bekommen, ob ein Angebot fair ist oder nicht.

Stell Dir den qm Preis für eine Wohnung in München einfach wie den Literpreis an der Tankstelle vor. Er gibt Dir eine klare Basis, aber der Endpreis hängt eben davon ab, ob Du Super, Super Plus oder V-Power tankst.

Bei Immobilien sind das Faktoren wie die genaue Lage, der Zustand der Bude, das Baujahr und natürlich die Ausstattung. Eine frisch sanierte Altbauwohnung in Schwabing spielt preislich in einer ganz anderen Liga als ein renovierungsbedürftiger 70er-Jahre-Kasten in Ramersdorf. Das ist ja klar.

Eine Person analysiert einen Immobilien-Grundriss auf einem weißen Tisch, mit dem Text 'QM-PREIS MUNCHEN'.

Kauf und Miete im direkten Vergleich

Damit Du ein noch besseres Gefühl für die aktuellen Preise bekommst, werfen wir mal einen Blick auf die konkreten Zahlen. Die folgende Tabelle gibt Dir einen guten ersten Anhaltspunkt für Deine Suche.

Überblick der qm-Preise in München: Kauf vs. Miete

Diese Tabelle zeigt eine Gegenüberstellung der durchschnittlichen Quadratmeterpreise für den Kauf einer Eigentumswohnung und die Kaltmiete einer Wohnung in München.

Art der Immobilie Durchschnittlicher Preis pro qm (Kauf) Durchschnittlicher Preis pro qm (Miete)
Neubauwohnung ca. 10.500 € ca. 28 €
Bestandswohnung ca. 8.300 € ca. 24 €
Altbauwohnung ca. 9.200 € ca. 26 €

Diese Zahlen sind ein super Startpunkt, aber denk dran: Es sind Durchschnittswerte. Wenn Du tiefer in die Materie einsteigen willst, um die aktuellen Trends und Fallstricke zu verstehen, wirf mal einen Blick in unsere Analyse zum Wohnungsmarkt in München.

Kleiner Tipp am Rande: Die größten Preisunterschiede gibt es zwischen den einzelnen Stadtteilen. Genau das schauen wir uns in den nächsten Abschnitten genauer an, damit Du die perfekte Ecke für Dein Budget findest.

Kaufpreise in München: Was Deine Eigentumswohnung wirklich kostet

Eine Wohnung in München zu kaufen, ist eine riesige Sache – wahrscheinlich eine der größten Entscheidungen Deines Lebens. Genau deshalb ist es so wichtig, den Markt und die Preise nicht nur zu kennen, sondern wirklich zu verstehen. Lass uns also mal ganz ohne Fachchinesisch schauen, was hinter den Kaufpreisen steckt.

Der Münchner Immobilienmarkt hat in den letzten Jahren eine ganz schöne Achterbahnfahrt hingelegt. Lange Zeit kannten die Preise nur eine Richtung: steil nach oben. Doch dann kamen die steigenden Zinsen, Kredite wurden plötzlich deutlich teurer und viele Käufer mussten ihre Träume erstmal auf Eis legen oder ihr Budget komplett neu durchrechnen. Das hat für eine spürbare Abkühlung gesorgt.

Die Achterbahn der Immobilienpreise

Diese Entwicklung ist aber kein Grund zur Panik, ganz im Gegenteil. Man könnte es eher als eine Art Normalisierung nach einem jahrelangen, extremen Boom sehen. Wenn man sich die Kaufpreise für Eigentumswohnungen in München zwischen 2019 und 2025 anschaut, sieht man diese Bewegung ganz deutlich.

Ende 2024 lag der durchschnittliche Angebotspreis für eine Wohnung bei etwa 7.871 € pro Quadratmeter. Das war ein deutlicher Dämpfer im Vergleich zum absoluten Höchststand Anfang 2022, als die Preise an der ~9.500 €/m²-Marke kratzten. Inzwischen ziehen die Preise aber schon wieder an und bewegen sich 2025 je nach Quelle zwischen 7.900 € und 8.300 € pro Quadratmeter. Wenn Du Dir die Zahlen ganz genau ansehen willst, wirf mal einen Blick auf die komplette Untersuchung der Preisverläufe in München bei Statista.

Diese Schwankungen zeigen: Der Markt ist lebendig und reagiert auf äußere Einflüsse. Langfristig bleibt München aber, was es immer war: ein extrem begehrter und wertstabiler Standort. Der Hunger nach Wohnraum ist ungebrochen, und das stützt die Preise natürlich von unten.

Kleiner Tipp aus der Praxis: Der Preis, den Du in einem Online-Portal siehst, ist selten der, der am Ende im Vertrag steht. In der aktuellen Marktlage (einem sogenannten Käufermarkt) ist oft noch Luft nach unten. In überhitzten Phasen kann es aber auch passieren, dass Du überbieten musst.

Was heißt das jetzt konkret für Deine Wohnungssuche?

Für Dich als Käufer ist die aktuelle Situation eine echte Chance. Der Markt ist nicht mehr so überhitzt und undurchsichtig wie noch vor ein paar Jahren. Du hast wieder mehr Zeit, eine Entscheidung zu treffen, und kannst Angebote viel besser miteinander vergleichen. Es ist also ein idealer Zeitpunkt, um den Markt genau zu beobachten und im richtigen Moment zuzuschlagen.

Um dabei den Überblick zu behalten, musst Du aber am Ball bleiben und wissen, wo die guten Angebote auftauchen. Wenn Du den passenden qm-Preis für deine Wohnung in München finden und einschätzen willst, brauchst Du ein Werkzeug, das den Markt für Dich scannt. Nur so verpasst Du keine Gelegenheiten.

Ein gutes Gefühl für die Preisentwicklung ist Dein wichtigstes Werkzeug. Es gibt Dir realistische Erwartungen und das nötige Selbstbewusstsein für die Preisverhandlungen. Mit diesem Wissen stocherst Du nicht im Nebel, sondern triffst eine fundierte Entscheidung für Deine Zukunft.

Mieten in München: Was kostet der Quadratmeter wirklich?

München und hohe Mieten – das gehört leider zusammen. Aber wenn Du hier eine Wohnung suchst, hilft es ungemein, nicht nur die nackten Zahlen zu kennen, sondern auch die Logik dahinter zu verstehen. Nur so kannst Du realistisch planen und böse Überraschungen vermeiden. Lass uns mal gemeinsam entschlüsseln, was der qm Preis für eine Wohnung in München eigentlich bedeutet.

Dir ist vielleicht schon aufgefallen, dass kleinere Wohnungen pro Quadratmeter oft teurer sind als große. Das klingt erst mal komisch, ist aber eigentlich ganz logisch. Stell es Dir wie im Supermarkt vor: Die kleine 250-Gramm-Packung Kaffee kostet pro Kilo gerechnet fast immer mehr als die große Ein-Kilo-Vorteilspackung.

Genau dieses Prinzip gilt auch auf dem Wohnungsmarkt. Die Nachfrage nach kleinen Single-Wohnungen mit 30 qm ist gigantisch, und das treibt den Quadratmeterpreis nach oben. Bei einer großen 90-qm-Wohnung für eine Familie verteilen sich die Fixkosten für teure Räume wie Küche und Bad auf viel mehr Fläche. Das drückt den relativen Preis pro Quadratmeter.

Was kostet eine typische Mietwohnung?

Okay, Butter bei die Fische: Was heißt das in Zahlen? Aktuelle Auswertungen für 2025 zeigen einen durchschnittlichen Mietpreis von rund 23,56 €/m² in München. Aber wie Du jetzt weißt, ist der Durchschnitt nur die halbe Wahrheit.

Kleine Wohnungen mit 30 m² knacken locker die Marke von 28,34 €/m². Eine klassische 60-m²-Wohnung pendelt sich eher bei 21,96 €/m² ein. Und bei Neubauten? Da wird's richtig sportlich: Für einen Erstbezug musst Du stellenweise mit bis zu 28,31 €/m² rechnen. Wenn Du tiefer in die Zahlen eintauchen willst, wirf mal einen Blick auf die detaillierten Münchner Mietpreise bei Wohnungsboerse.net, das gibt ein gutes Gefühl für die Marktlage.

Natürlich spielt auch der Zustand der Wohnung eine riesige Rolle:

  • Sanierter Altbau: Wunderschön und charmant, aber oft teurer bei den Heizkosten. Die Mieten können es locker mit denen von Neubauten aufnehmen.
  • Moderner Neubau: Hier bezahlst Du für Top-Ausstattung und Energieeffizienz. Die Kaltmiete ist hoch, dafür sind die Nebenkosten meistens deutlich niedriger.

Ganz wichtig: Der Preis, den Du in Anzeigen siehst, ist so gut wie immer die „Nettokaltmiete“. Das ist die reine Miete für den Wohnraum. Oben drauf kommen noch die Nebenkosten für Heizung, Wasser, Müllabfuhr und Co., die Du als monatliche Vorauszahlung leistest.

Lass uns das mal konkret durchrechnen. Nehmen wir eine 60-Quadratmeter-Wohnung mit einem durchschnittlichen qm Preis von 21,96 €. Das ergibt eine Kaltmiete von 1.317,60 €. Mit den Nebenkosten bist Du dann schnell bei über 1.500 € Gesamtmiete pro Monat.

Dieses Wissen ist pures Gold für Deine Wohnungssuche! Wenn Du das im Kopf behältst, schaust Du nicht nur auf die Kaltmiete und erlebst bei der ersten Nebenkostenabrechnung kein blaues Wunder. So kannst Du Dein Budget für die Wohnungssuche in München von Anfang an realistisch einschätzen.

Wie der Stadtteil den Quadratmeterpreis beeinflusst

Wer in München eine Wohnung sucht, lernt schnell eine wichtige Lektion: München ist nicht gleich München. Der Stadtteil, in dem Du schaust, entscheidet oft Himmel und Hölle – also darüber, ob Du eine bezahlbare Bleibe findest oder ob die Preise komplett durch die Decke gehen. Die Lage ist und bleibt der absolute Preistreiber Nummer eins und macht den Unterschied zwischen einem fairen qm-Preis für Deine Wohnung in München und einem unbezahlbaren Luxusobjekt aus.

Aber woran liegt das? Ganz einfach: Bestimmte Viertel sind wegen ihrer Infrastruktur, ihres Flairs und der Anbindung viel gefragter als andere. Ein Stadtteil mit vielen gemütlichen Cafés, einer Top-U-Bahn-Anbindung, Parks um die Ecke und schicken Altbauten wird immer teurer sein als ein Viertel am Stadtrand, das weniger zu bieten hat.

Spitzenlagen versus bezahlbare Ecken

In München gibt es ganz klare Premium-Lagen, die das Preisniveau der ganzen Stadt nach oben ziehen. Traditionell gehören dazu Viertel wie die Altstadt, Lehel, Schwabing, die Maxvorstadt oder Bogenhausen. Hier findest Du oft wunderschöne Altbauten und eine perfekte Infrastruktur – aber eben auch die höchsten Quadratmeterpreise der Stadt.

Gleichzeitig gibt es aber auch Ecken, die noch vergleichsweise moderate Preise haben und sich super entwickeln. Stadtteile wie Moosach, Ramersdorf oder Aubing sind zwar weiter vom Zentrum entfernt, bieten aber oft ein viel besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Für viele ist das die perfekte Balance aus Lebensqualität und Budget.

Die Unterschiede sind wirklich enorm. Die Angebotspreise für Eigentumswohnungen bewegten sich in einzelnen Bezirken 2025 zwischen rund 6.700 €/m² und schwindelerregenden 10.900 €/m². Die Maxvorstadt ist da ein Paradebeispiel: Als extrem beliebtes Viertel lag der durchschnittliche Kaufpreis dort im April 2025 schon bei 10.158 €/m². Wer sich für solche regionalen Unterschiede interessiert, kann sich auf dem ImmobilienScout24 Atlas einen guten Überblick verschaffen.

Die folgende Infografik zeigt Dir, wie sich die Mietpreise je nach Wohnungsgröße und Zustand im Durchschnitt unterscheiden.

Mietpreise München 2024: Durchschnittliche Kaltmiete pro m² für Klein, Mittel und Neubau Wohnungen.

Man sieht hier deutlich, dass vor allem kleine Wohnungen und Neubauten den durchschnittlichen Mietpreis ordentlich in die Höhe treiben.

Schauen wir uns mal ein paar konkrete Beispiele für Kaufpreise an. Die Spannen sind riesig und zeigen, wie sehr die Lage den Wert einer Immobilie bestimmt.

Beispielhafte qm-Preise (Kauf) in ausgewählten Münchner Stadtteilen

Stadtteil Preisspanne pro qm (ca.) Charakteristik
Schwabing 10.000 € – 13.500 € Teuer & begehrt. Künstlerisches Flair, tolle Altbauten, viele Cafés und Boutiquen.
Maxvorstadt 9.500 € – 12.500 € Beliebt & zentral. Universitätsviertel mit Museen, Galerien und lebendiger Atmosphäre.
Giesing 7.500 € – 9.500 € Aufstrebend & bodenständig. Gilt als das „neue Haidhausen“ mit guter Mischung.
Moosach 6.800 € – 8.800 € Bezahlbar & praktisch. Solide Infrastruktur, gute Anbindung und ruhigere Wohngegenden.

Diese Zahlen machen klar: Ein Umzug nur ein paar U-Bahn-Stationen weiter kann schon einen Preisunterschied von mehreren tausend Euro pro Quadratmeter bedeuten!

Was macht einen Stadtteil teuer?

Es sind nicht nur Prestige und ein schicker Name, die ein Viertel teuer machen. Dahinter stecken handfeste Faktoren. Wenn Du die kennst, kannst Du Deine Suche viel gezielter angehen.

  • Verkehrsanbindung: Eine gute Anbindung an U-Bahn, S-Bahn und Tram ist in München Gold wert – und ein klarer Preistreiber.
  • Infrastruktur: Die Nähe zu Supermärkten, Ärzten, Schulen und Kitas macht ein Viertel besonders für Familien attraktiv und damit teurer.
  • Freizeitwert: Parks, Grünflächen, die Nähe zur Isar, aber auch die Dichte an Restaurants, Bars und kulturellen Angeboten steigern die Lebensqualität und den Preis.
  • Image und Entwicklung: Trendige Viertel ziehen junge, kaufkräftige Menschen an. Positive Zukunftsprognosen und Bauprojekte können die Preise ebenfalls in die Höhe schnellen lassen.

Wenn Du noch tiefer in die Eigenheiten der einzelnen Viertel eintauchen möchtest, schau Dir unbedingt unseren detaillierten Guide zu den Münchner Stadtteilen und ihren Mietpreisen an. Dort nehmen wir die einzelnen Bezirke ganz genau unter die Lupe.

Dein Vorteil: Mit diesem Wissen kannst Du ganz bewusst nach Stadtteilen suchen, die zu Deinen Prioritäten passen. Ist Dir eine ruhige Lage vielleicht wichtiger als die Dichte an Bars? Super, denn genau diese Entscheidung kann Dir am Ende tausende von Euros sparen.

Wie Du die wahren Gesamtkosten Deiner Wohnung berechnest

Der Quadratmeterpreis, den Du in einer Anzeige siehst, ist leider nur die halbe Miete – im wahrsten Sinne des Wortes. Ob Kauf oder Miete, dieser Preis ist quasi nur der nackte Betrag für die Fläche. Die echten Kosten, die am Ende auf Dich zukommen, sind oft eine ganz andere Hausnummer. Wer hier nicht aufpasst, tappt schnell in eine fiese Kostenfalle.

Den qm Preis für eine Wohnung in München richtig einzuschätzen, heißt also, die ganzen Nebenkosten auf dem Zettel zu haben. Lass uns das mal ganz praktisch durchgehen, damit Du Dein Budget wie ein Profi planen kannst und am Ende keine bösen Überraschungen erlebst.

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Nebenkosten beim Wohnungskauf

Beim Kauf einer Wohnung kommt zum eigentlichen Preis nochmal ein ordentlicher Batzen an einmaligen Kosten obendrauf. Diese Kaufnebenkosten musst Du unbedingt auf dem Schirm haben. In Bayern solltest Du dafür pauschal zwischen 9 % und 12 % des Kaufpreises als Puffer einplanen.

  • Grunderwerbsteuer: Ein fester Posten, der direkt ans Finanzamt geht. In Bayern liegt die Steuer bei 3,5 % des beurkundeten Kaufpreises. Daran führt kein Weg vorbei.
  • Notar- und Grundbuchkosten: Ohne Notar geht in Deutschland gar nichts. Für die rechtssichere Abwicklung und die Eintragung als neuer Eigentümer im Grundbuch fallen nochmal rund 1,5 % bis 2,0 % an.
  • Maklerprovision: War ein Makler im Spiel, will der natürlich auch bezahlt werden. In München teilt man sich die Provision meist. Rechne als Käufer mit 3,57 % (inklusive Mehrwertsteuer) des Kaufpreises.

Nebenkosten bei der Miete

Auch als Mieter ist es mit der Kaltmiete längst nicht getan. Da kommen sowohl einmalige als auch laufende Kosten hinzu, die Du fest in Dein monatliches Budget einplanen solltest, um entspannt zu bleiben.

  • Mietkaution: Das ist die Sicherheitsleistung für den Vermieter. Sie darf gesetzlich nicht mehr als drei Nettokaltmieten betragen. Das Geld ist aber nicht weg, sondern Du bekommst es nach dem Auszug wieder, wenn alles in der Wohnung passt.
  • Nebenkostenvorauszahlung: Jeden Monat zahlst Du einen Abschlag für Betriebskosten wie Heizung, Wasser, Müllabfuhr und Co. Einmal im Jahr kommt dann die große Abrechnung. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, was da alles auf Dich zukommen kann, schau Dir am besten unseren Leitfaden zu den umlagefähigen Nebenkosten für Mieter an.

Kleiner Tipp aus der Praxis: Die Nebenkostenabrechnung kann auch mal eine saftige Nachzahlung bedeuten. Es schadet also nie, einen kleinen Puffer auf dem Konto zu haben, nur für den Fall.

Ein konkretes Rechenbeispiel

Machen wir das Ganze mal greifbar. Stell Dir eine typische 70-qm-Wohnung in München vor, Kaufpreis 600.000 € (also ca. 8.570 €/qm).

  • Kaufpreis: 600.000 €
  • Grunderwerbsteuer (3,5 %): 21.000 €
  • Notar & Grundbuch (ca. 1,5 %): 9.000 €
  • Maklerprovision (3,57 %): 21.420 €
  • Gesamtkosten beim Kauf: 651.420 €

Du siehst: Dein Budget muss in Wirklichkeit über 50.000 € höher sein als der reine Kaufpreis. Diese Summe musst Du in der Regel als Eigenkapital parat haben, denn Banken finanzieren die Nebenkosten nur sehr selten mit. Das Beispiel zeigt ganz klar, warum es so wichtig ist, nicht nur auf den Quadratmeterpreis zu schielen.

Smarte Tipps für Deine erfolgreiche Wohnungssuche in München

Sich auf dem Münchner Wohnungsmarkt durchzusetzen, fühlt sich oft an wie ein Marathon, bei dem der Startschuss schon gefallen ist, bevor man überhaupt die Laufschuhe anhat. Man konkurriert mit Dutzenden, manchmal sogar Hunderten von Leuten um dieselbe Wohnung. Wie kommst Du also als Erster über die Ziellinie und überzeugst den Vermieter? Mit einer guten Strategie und den richtigen Werkzeugen.

Es reicht nicht, nur den aktuellen qm Preis für eine Wohnung in München zu kennen. Es geht vor allem darum, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein – und das bedeutet meist: sofort. Schnelligkeit ist hier wirklich der entscheidende Faktor.

Bereite Deine Bewerbung perfekt vor

Stell Dir vor, ein Vermieter bekommt 100 Bewerbungen für eine Wohnung. Glaub mir, der liest nicht jede einzelne von A bis Z durch. Dein Ziel muss es sein, mit Deiner Bewerbung sofort positiv herauszustechen.

Eine vollständige und professionell aufbereitete Bewerbungsmappe ist Deine Eintrittskarte. Die solltest Du immer parat haben, am besten digital als eine einzige, übersichtliche PDF-Datei.

Das gehört unbedingt rein:

  • Ein kurzes, sympathisches Anschreiben: Stell Dich in ein paar Sätzen vor. Warum bist genau Du der perfekte Mieter für diese Bude?
  • Mieterselbstauskunft: Ein sauber ausgefüllter Vordruck mit allen wichtigen Infos zu Dir und Deinem Einkommen.
  • Einkommensnachweise: Die letzten drei Gehaltszettel oder bei Selbstständigen eine aktuelle BWA.
  • SCHUFA-Auskunft: Ein frischer, positiver Nachweis zeigt, dass Du finanziell zuverlässig bist.
  • Mietschuldenfreiheitsbescheinigung: Ein kurzes Schreiben von Deinem jetzigen Vermieter, das bestätigt, dass Du Deine Miete immer pünktlich zahlst.

Profi-Tipp: Pack Deine komplette Bewerbungsmappe in eine Cloud wie Google Drive oder Dropbox. So kannst Du sie von überall aus sofort losschicken, sobald ein gutes Angebot auftaucht – egal, ob Du gerade in der U-Bahn sitzt oder im Supermarkt stehst.

Sei schneller als die Konkurrenz

Der Münchner Wohnungsmarkt schläft nie. Die besten Angebote sind oft schon nach wenigen Stunden wieder vom Netz. Wer da erst abends nach Feierabend die Portale durchklickt, hat meistens schon verloren. Du brauchst einen Informationsvorsprung.

Und genau hier kommt der Immobilien Bot ins Spiel. Anstatt ständig selbst unzählige Portale abzuklappern, übernimmt er den Job für Dich. Er scannt rund um die Uhr alle wichtigen Plattformen und schickt Dir brandneue Angebote, die genau zu Deiner Suche passen, direkt per Push-Nachricht aufs Handy. Damit gehörst Du garantiert zu den Ersten, die davon erfahren und sich bewerben können.

Mit den perfekten Unterlagen in der Tasche und den schnellsten Benachrichtigungen auf dem Schirm hast Du den entscheidenden Vorteil. Finde Deine Traumwohnung in München einfach schneller und mit weniger Stress – der Immobilien Bot ist Dein Helfer, um der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein.

Deine Fragen zum Quadratmeterpreis in München – hier kommen die Antworten

Okay, das Thema ist komplex, und wahrscheinlich schwirren Dir jetzt ein paar Fragen durch den Kopf. Das ist völlig normal! Lass uns mal die häufigsten Punkte klären, damit Du ein besseres Gefühl für den Münchner Immobilienmarkt bekommst.

Was macht eine Wohnung eigentlich teuer oder günstig?

Ganz klar an erster Stelle: die Lage! Ein schickes Apartment in der Maxvorstadt spielt preislich in einer anderen Liga als eine vergleichbare Wohnung in Ramersdorf.

Aber direkt danach kommt der Zustand der Immobilie. Denk mal drüber nach: Eine top sanierte Altbauwohnung mit Stuck und Dielenboden in Schwabing kostet natürlich ein Vielfaches einer unsanierten 70er-Jahre-Wohnung in Moosach, selbst wenn die Quadratmeterzahl identisch ist. Faktoren wie eine moderne Ausstattung, ein sonniger Balkon oder ein clever geschnittener Grundriss können den Preis ebenfalls ordentlich in die Höhe treiben.

Wie hängen die Zinsen mit den Kaufpreisen zusammen?

Das ist ein klassisches Henne-Ei-Problem. Wenn die Zinsen steigen, wird der Kredit für den Wohnungskauf teurer. Viele Leute können oder wollen sich das dann nicht mehr leisten. Das drückt die Nachfrage und bremst die Preisentwicklung – genau das haben wir in den letzten Jahren deutlich gespürt.

Fallen die Zinsen wieder, passiert das Gegenteil: Der Immobilienkauf wird für mehr Menschen erschwinglich, die Nachfrage steigt und die Preise ziehen tendenziell wieder an.

Wo geht die Reise mit den Preisen in Zukunft hin?

Eine Glaskugel hat natürlich niemand. Aber die meisten Experten sind sich ziemlich einig: Langfristig werden die Preise in München wohl eher nicht fallen. Der Zuzug in die Stadt ist ungebrochen, und guter Wohnraum bleibt ein knappes, begehrtes Gut.

Klar, kurzfristige Dellen oder Seitwärtsbewegungen wird es immer geben. Aber ein richtiger Preissturz? Eher unwahrscheinlich. München bleibt einfach ein extrem stabiler und beliebter Ort zum Leben und Investieren.


Bereit, Deine Suche in München auf das nächste Level zu heben und keine Chance mehr zu verpassen? Der Immobilien Bot ist der schnellste Weg, um alle Angebote von den großen Portalen an einem Ort zu finden. Finde deine Traumwohnung schneller.

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